Oberliga, 3. Runde: Live and let die

Bei arg winterlichen Temparaturen hatte unsere Erste das Team vom SV Hellern zu Gast, welches aufgrund des besseren ELO-Schnitts als leichter Favorit angesehen werden konnte.

Nach etwa einer Stunde hatte sich an fast allen Brettern eine scharfe, unübersichtliche Situation ergeben. Nur an Brett 2 hatte der erstmals in dieser Saison spielende Altmeister Manfred Herrmann gegen ein 2400-Schwergewicht eine grundsolide Stellung aufgebaut, die auch bald ins Remis geführt wurde. An Brett 1 konnte Dirk als Frucht der zielgenauen Vorbereitung auf seinen IM-Gegner kurz danach ebenfalls ein Remis beisteuern. Gleiches tat Sebastian schließlich an Brett 3, wobei die Beurteilung seiner Eröffnung zwischen "grundsolide" (Sebastian) und "überscharf" (Dirk) schwankte. Berthold geriet an Brett 4 nach dem unglücklichem Verlust eines Bauern in Schwierigkeiten. Er verteidigte sich jedoch ideenreich und zäh, bis er ein totremises Turmendspiel - immer noch mit Min

Bei arg winterlichen Temparaturen hatte unsere Erste das Team vom SV Hellern zu Gast, welches aufgrund des besseren ELO-Schnitts als leichter Favorit angesehen werden konnte.

Nach etwa einer Stunde hatte sich an fast allen Brettern eine scharfe, unübersichtliche Situation ergeben. Nur an Brett 2 hatte der erstmals in dieser Saison spielende Altmeister Manfred Herrmann gegen ein 2400-Schwergewicht eine grundsolide Stellung aufgebaut, die auch bald ins Remis geführt wurde. An Brett 1 konnte Dirk als Frucht der zielgenauen Vorbereitung auf seinen IM-Gegner kurz danach ebenfalls ein Remis beisteuern. Gleiches tat Sebastian schließlich an Brett 3, wobei die Beurteilung seiner Eröffnung zwischen "grundsolide" (Sebastian) und "überscharf" (Dirk) schwankte. Berthold geriet an Brett 4 nach dem unglücklichem Verlust eines Bauern in Schwierigkeiten. Er verteidigte sich jedoch ideenreich und zäh, bis er ein totremises Turmendspiel - immer noch mit Minusbauer - erreicht hatte. Damit war der erste Teil der naheliegenden Matchstrategie aufgegangen: Oben dichthalten, unten Tore schießen!

Marc steuerte an 6 noch ein Remis bei - wobei nach eigener Aussage vielleicht mehr drin gewesen wäre. Nach diesen fünf Remisen wurde es dann dramatischer: Ernst kämpfte sich nach einem Bauernverlust zurück in die Partie, musste aber mit 2 Leichtfiguren gegen einen Turm und eine Überzahl an Bauern agieren. Bei Jan drohte ein Zeitnotdrama. Indes opferte er zunächst mutig einen Springer und setzte dem gegnerischen König danach mit Dame, Turm, Läufer und Springer derart zu, dass er hilflos über das Brett taumelte, bis Jan ihm endlich den wohlverdienten Gnadenstoß versetzte! Bravo! Ernst musste indes die Hoffnungslosigkeit weiteren Widerstandes erkennen, so dass beim Stande von 3,5 zu 3,5 nur noch Hartmuts Partie lief. Hartmut hatte in seiner unauffälligen Art zunächst den gegnerischen Angriff ausgekontert und zwei Mehrbauern eingesammelt. In der Folge drängte er die weißen Figuren buchstäblich derart in die Ecke (Kh1, Sg1, Tg2), dass sie allesamt zu Statisten degradiert wurden. Während einige übereifrige Kibitze bereits einen finalen Totschlag zu erkennen glaubten, blieb Hartmut die Ruhe selbst und strangulierte sein Gegenüber langsam, aber sicher!

Mit 3 Mannschaftssiegen gegen teils hoch eingeschätzte Teams hat die Erste nun "6 Punkte gegen den Abstieg gesammelt" (Manfred) bzw. "sich an der Tabellenspitze festgebissen" (alle anderen).

Bericht von Dirk Bredemeier

Union-Pokal der Senioren 2. Runde

Ergebnisse der 1.Runde und und Paarungen des Achtelfinales

Weihnachts-Blitzturnier

Am Freitag, den 9. Dezember findet das traditionelle Weihnachts-Blitzturnier des SK Union Oldenburg statt. Jeder Teilnehmer, der sich bis zum 7. Dezember 2016 anmeldet, erhält einen Sachpreis! Das Turnier ist für alle Schachfreunde offen!

Ausschreibung

Union-Pokal der Senioren

Am 02.12.2016 startet der Union-Pokal der Senioren, der als Knockout-Turnier durchgeführt wird. Bedenkzeit 120 Min/40 Züge, 60 Min/20 Züge, 30 Min Rest.

Beginn 15.00 Uhr Karenzzeit 20 Min, bei Remis 30 Minuten-Partie, bei nochmaligem Remis 3 x Blitz 5 Min.

  • Erste Runde: 02.12.2012/09.12.2016
  • Achtelfinale: 16.12.2016/23.12.2016
  • Halbfinale: 30.12.2016/06.01.2017
  • Finale: 13.01.2017/20.01.2017

Paarungen Runde 1

Evgeni Bessonov gewinnt den Graf-Anton-Günther-Pokal der Senioren

Sieger des Graf-Anton-Günther-Pokals der Senioren wurde Evgeni Bessonov, der dabei seine DWZ um 42 Punkte verbesserte. Günter Horstmann gewann als Zeiter 26 DWZ-Punkte dazu, Karl-Friedrich Douwes als Drittplatzierter 21 DWZ-Punkte.

Herzlichen Glückwunsch an die drei Gewinner!

Tabellenführer!

Am zweiten Spieltag der Oberliga ging es wie (fast) jedes Jahr nach Nordhorn. Ein Gegner, gegen den es für Union üblicherweise wenig zu holen gibt: Die letzten 3 Aufeinandertreffen gingen verloren.

Zum Leidwesen der Gastgeber und Glück für uns mussten zwei starke Nordhorner Spieler krankheitsbedingt passen. Damit stand es bereits 1:0 für uns, da nur für einen der beiden Ersatz gefunden werden konnte. Sebastian hingegen verbrachte einen ruhigen Sonntagvormittag.

Da der Berichterstatter vollends damit ausgelastet war, die eigene gedrückte Stellung zu verwalten, gibt es nur die Ergebnisse in Kurzform: Dirk machte früh remis, Marc gewann bereits zum zweiten Mal in dieser Saison überzeugend. Eine sehr starke Partie spielte auch der Käptn: Als sein Gegner mit der schnell vorgetragenen Eröffnungsvorbereitung am Ende war, übernahm er das Kommando, lotste einen Bauern weit nach vorne und gewann die Partie kurze

Am zweiten Spieltag der Oberliga ging es wie (fast) jedes Jahr nach Nordhorn. Ein Gegner, gegen den es für Union üblicherweise wenig zu holen gibt: Die letzten 3 Aufeinandertreffen gingen verloren.

Zum Leidwesen der Gastgeber und Glück für uns mussten zwei starke Nordhorner Spieler krankheitsbedingt passen. Damit stand es bereits 1:0 für uns, da nur für einen der beiden Ersatz gefunden werden konnte. Sebastian hingegen verbrachte einen ruhigen Sonntagvormittag.

Da der Berichterstatter vollends damit ausgelastet war, die eigene gedrückte Stellung zu verwalten, gibt es nur die Ergebnisse in Kurzform: Dirk machte früh remis, Marc gewann bereits zum zweiten Mal in dieser Saison überzeugend. Eine sehr starke Partie spielte auch der Käptn: Als sein Gegner mit der schnell vorgetragenen Eröffnungsvorbereitung am Ende war, übernahm er das Kommando, lotste einen Bauern weit nach vorne und gewann die Partie kurze Zeit später mit einer taktischen Abwicklung.

Berthold musste leider die Segel streichen, und Anirudh spielte ein solides Schwarzremis. Damit stand es 4:2 für Union. Der entscheidende halbe Punkt fiel überraschenderweise am Brett des MF Max, dessen Stellung in Zeitnot eigentlich entscheidend kollabiert war. Ein Einsteller einer ganzen Figur seitens des Gegners führte dann aber zum Remis(!), in einer Stellung in der fast alles gewonnen hätte.

Einige Zeit später stellte dann auch Jans Gegner seine Gewinnversuche in einer völlig ausgeglichenen Stellung ein. Leider hatte Jan seine schöne Angriffsstellung aus der Eröffnung heraus nicht nutzen können. Unter dem Strich stand aber ein für OLNW-Verhältnisse glatter Sieg gegen stark ersatzgeschwächte Hausherren. Nun erwarten wir Anfang Dezember die seit einiger Zeit bärenstark auftretenden Helleraner zum Spitzenspiel 1. gegen 2. in Oldenburg.

Bericht von Max

Zwote mit kämpferischer Leistung am 2.Spieltag der Landesliga

SK Union Oldenburg II 2,5 : 5,5 MTV Tostedt

Am 2.Spieltag der Landesliga Nord ist die Zwote als klarer Außenseiter in den Kampf gegen MTV Tostedt (mit 3 IM’s an den Tables) gegangen. Das Ergebnis von 2,5 zu 5,5 sollte wohl eine deutliche Sprache sprechen, aber die Partien waren hart umkämpft und standen zum Teil auf Messers Schneide.  

Folgende acht Schachvirtuosen zauberten für die Zwote:    

  1. Heiko Warns (schwarz)       
  2. Frank Modder (weiß)       
  3. Thomas Elbern        
  4. Arno Köhne       
  5. Carsten de Vries     
  6. Benjamin Kluin      
  7. Walter Förste        
  8. Thorsten Wollin  

Wie schon im ersten Kampf zeichnete sich schon sehr früh ein harter Kampf um jede

SK Union Oldenburg II 2,5 : 5,5 MTV Tostedt

Am 2.Spieltag der Landesliga Nord ist die Zwote als klarer Außenseiter in den Kampf gegen MTV Tostedt (mit 3 IM’s an den Tables) gegangen. Das Ergebnis von 2,5 zu 5,5 sollte wohl eine deutliche Sprache sprechen, aber die Partien waren hart umkämpft und standen zum Teil auf Messers Schneide.  

Folgende acht Schachvirtuosen zauberten für die Zwote:    

  1. Heiko Warns (schwarz)       
  2. Frank Modder (weiß)       
  3. Thomas Elbern        
  4. Arno Köhne       
  5. Carsten de Vries     
  6. Benjamin Kluin      
  7. Walter Förste        
  8. Thorsten Wollin  

Wie schon im ersten Kampf zeichnete sich schon sehr früh ein harter Kampf um jeden Punkt ab. An allen Brettern gab es Kampfstellung sowie interessante Eröffnungsverlaufe, die der Theorie nicht unbedingt bekannt waren (ob dies ein gutes oder schlechtes Zeichen ist? Egal!). Thorsten hatte an Brett 8 zunächst keine Probleme, aber nach einigen Wirrungen und Irrungen sah es zumindest optisch schon sehr heikel aus. Dennoch konnte Thorsten nach einem cleveren taktischen Remis- Angebot seinem Gegner zum Nicht-Weiterspielen überzeugen, sodass wir hier den ersten Halben einschenken konnten.  

Kurz darauf bekam Walter von seinem Gegner ein Remis-Angebot. Walter hatte einen sehr soliden Stonewall aufs Brett gezaubert, der eigentlich noch gar nicht richtig in Schwung gekommen ist. Hiermit ist die Taktik der Tostedter auch schon erklärt. Unten Remis und oben GewIMmen. So einfach ist das.  

Thomas Elbern hatte einen sehr guten Tag erwischt. Top vorbereitet in der Eröffnung, gepaart mit taktischen Faustschlägen, holte er den ersten vollen Punkt für Oldenburg. Meister Elbern hatte für die Partie nur 10 Minuten verbraucht. Unglaubliche Performance und klasse Partie!   Somit 2:1 Oldenburg!!!  

Arno hatte im frühen Mittelspiel nach schwierigen Eröffnungsverlauf einen Bauern eingebüßt und musste früh ums Remis kämpfen. Trotz hohen kämpferischen Aufwand und guter Verteidigungsleistung war aber die Niederlage nicht mehr abzuwenden.  

Kurz zuvor hat Benjamin eine eigentlich sichere Remispartie selbständig zum Verlust verdorben. Hier kann man schon festhalten, dass hier der erste halbe Punkt fahrlässig verschenkt wurde.   Somit 3:2 für Tostedt.  

Frank hatte eine sehr spannende Stellung auf dem Brett, die einem nicht klar sein konnte. Mit leichten Vorteilen aus der Eröffnung herausgekommen, minimierte sich der leichte Vorteil zu einer sehr unklaren Stellung. Hierbei sei gesagt, dass Frank gegen einen IM spielte. Am Ende gab es ein Endspiel mit seltenen Materialverhältnissen. Frank hatte 3 Freibauern am Damenflügel + 2 am Königsflügel mit 2 Leichtfiguren gegen zwei Türme von Schwarz mit 3 oder 4 Bauern am Königsflügel. Wobei Frank immer halb auf Matt stand. Hier waren alle Ergebnisse möglich … Am Ende hat Frank die Partie verloren, aber hier schien gefühlt mehr drin. Diese Partie sollte man auf jedenFall analysieren … Spannend!  

Carsten hat gegen einen weiteren IM eine starke Partie mit Schwarz abgeliefert. Die Stellung war immer sehr solide und sollte immer im Remis-Bereich gewesen sein. Zumindest fehlte der richtige Hebel für Weiß, aber nach weiterem Partieverlauf summierten sich die Vorteile von Weiß. Diesem Druck konnte man am Ende sehr schwer standhalten. Aber auf jeden Fall eine starke Leistung vom Carsten dem Friesen. Applaus!  

Heiko hatte mit einem weiteren IM (Elo 2492) eine kaum zu bewältigende Aufgabe an Brett 1 mit Schwarz. Die gespielte Partie von Heiko verdient allerhöchsten Respekt! Die Stellung immer sehr kompliziert gehalten, mit taktischen Ideen gespickt, ohne übertriebenen Ehrgeiz. Heiko hatte seinen Gegner beschäftigt, der in höchst komplizierter Stellung in Zeitnot gekommen ist und wahrscheinlich hier auch nicht immer die besten Entscheidungen getroffen hat. Am Ende einer komplizierten Abwicklung verbuchte Heiko dann einen tollen halben Punkt!  

Am Ende ein 2,5 zu 5,5…Auf die Leistung können wir auf jeden Fall aufbauen. Wenn wir weiter so kompakt spielen sind wir auf jeden Fall schwer zu schlagen und sollten diese Saison noch punkten. 

Weiter so!  

Bericht von Benjamin Kluin

Freier Spielabend

Donnerstags ab 20 Uhr ist freier Spielabend im Dreieck, Röwekamp 23!

Max Meessen Sieger der Wilhelmshavener Stadtmeisterschaft

Max Meessen hat die Wilhelmshavener Stadtmeisterschaft gewonnen, die vom 11.11. - 13.11.2016 stattfand. Neu-Mitglied Carsten de Vries holte den Ratingpreis. Herzlichen Glückwunsch!

Turnierbericht und Ergebnistabellen auf www.wsc1887.de

Favoritensieg bei der Oldenburger Stadtmeisterschaft

Rangliste (PDF)

Der Internationale Meister Tobias Jugelt von den Schachfreunden Lilienthal wurde bei der Offenen Oldenburger Stadtmeisterschaft am 6. November im Haus der Jugend seiner Favoritenrolle vollauf gerecht: In neun Runden gab er bei sieben Siegen nur zwei Remis ab. Gespielt wurden Schnellschach-Partien mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler.

Bis zum Schluss spannend war der Kampf um die Plätze: Dirk Bredemeier, Marc Schütte und Jan Wagner vom gastgebenden Verein SK Union Oldenburg hatten dabei mit jeweils 5,5 Punkten vor der letzten Runde die beste Ausgangsposition. Überraschend verloren jedoch die beiden Erstgenannten gegen nominell schwächere Gegner, während sich Jan in schwieriger Stellung ins Dauerschach retten und so den 2. Platz sichern konnte. Anirudh Unni, ebenfalls vom SK Union Oldenburg, konnte mit einen Schlussrundensieg auf den dritten Plat

Rangliste (PDF)

Der Internationale Meister Tobias Jugelt von den Schachfreunden Lilienthal wurde bei der Offenen Oldenburger Stadtmeisterschaft am 6. November im Haus der Jugend seiner Favoritenrolle vollauf gerecht: In neun Runden gab er bei sieben Siegen nur zwei Remis ab. Gespielt wurden Schnellschach-Partien mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler.

Bis zum Schluss spannend war der Kampf um die Plätze: Dirk Bredemeier, Marc Schütte und Jan Wagner vom gastgebenden Verein SK Union Oldenburg hatten dabei mit jeweils 5,5 Punkten vor der letzten Runde die beste Ausgangsposition. Überraschend verloren jedoch die beiden Erstgenannten gegen nominell schwächere Gegner, während sich Jan in schwieriger Stellung ins Dauerschach retten und so den 2. Platz sichern konnte. Anirudh Unni, ebenfalls vom SK Union Oldenburg, konnte mit einen Schlussrundensieg auf den dritten Platz vorrücken.  

 

Graf-Anton-G√ľnther-Pokal der Senioren: Paarungen Runde 5

Dritte mit erfolgreichem Saisonauftakt

Die dritte Mannschaft des SK Union Oldenburg hat die erste Begegnung in der Bezirksklasse Süd-Ost klar mit 4,5 - 1,5 gegen den SV Quakenbrück 2 gewonnen. Ulrich Kuhnert, Heinrich Cordsen und Andreas Wetjen steuerten ganze Punkte bei. Die Dritte trat diesmal als reine Seniorenmannschaft an.

Ergebnisdienst des SBOO


Offene Oldenburger Stadtmeisterschaft 2016

Achtung: Die Stadtmeisterschaft wird am 6.November als 9rundiges Schnellturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit ausgetragen. Der 1.Preis ist wieder mit 100 Euro ausgelobt. Anmeldungen online per Formular oder per Email an Arno Köhne (e-mail: skunion@live.de). Link zur Ausschreibung hier.

Kämpferischer Auftakt in die Landesligasaison 2016/2017

SV Hellern II 4 : 4 SK Union Oldenburg II

Es war und ist noch eine halbe Sensation, dass wir nach der vergangenen Saison doch noch diese Auswärtsfahrt nach Hellern antreten durften. Nach letztjährigem Tabellenplatz 9 (bei 10 Mannschaften) und einigen Entscheidungen, auf die wir keinen Einfluss hatten, haben wir glücklicherweise doch noch die Klasse halten können. 

Mit neuer Motivation und Enthusiasmus trafen sich die folgenden Oldenburger Schachverrückten, um in Hellern zu punkten:

  1. Unni (weiß)
  2. Heiko (schwarz)
  3. Frank (Top-Transfer der abgelaufenen Transferperiode Wink)
  4. Thomas
  5. Arno
  6. Carsten (Weitere gute Verstärkung für die Zwote)
  7. Robert
  8. Benjamin

Schon nach der ersten Stunde war ziemlich klar, dass

SV Hellern II 4 : 4 SK Union Oldenburg II

Es war und ist noch eine halbe Sensation, dass wir nach der vergangenen Saison doch noch diese Auswärtsfahrt nach Hellern antreten durften. Nach letztjährigem Tabellenplatz 9 (bei 10 Mannschaften) und einigen Entscheidungen, auf die wir keinen Einfluss hatten, haben wir glücklicherweise doch noch die Klasse halten können. 

Mit neuer Motivation und Enthusiasmus trafen sich die folgenden Oldenburger Schachverrückten, um in Hellern zu punkten:

  1. Unni (weiß)
  2. Heiko (schwarz)
  3. Frank (Top-Transfer der abgelaufenen Transferperiode Wink)
  4. Thomas
  5. Arno
  6. Carsten (Weitere gute Verstärkung für die Zwote)
  7. Robert
  8. Benjamin

Schon nach der ersten Stunde war ziemlich klar, dass es einen großen Fight an allen Brettern geben würde. Die meisten Partien waren ausgeglichene Kampfstellungen, tendenziell leichte Vorteile für Oldenburg. 

Unni, mit Weiß eine absolute Bank, hatte eine solide Königsindische Sämisch-Stellung (sollte es geben oder?!)  auf dem Brett. Heiko hatte sich eine chancenreiche Stellung mit Schwarz herausgespielt, die aber für alle Beteiligten nicht ohne Waschkraft war. Offene Sizilianer muss man können … Frank hatte schon sehr früh eine klar bessere Stellung mit Weiß herausgespielt. Weiter konnte man die Stellung von Arno als leicht besser einschätzen, und Carsten hatte mit Schwarz einen soliden Taimanov-Sizilianer auf dem Brett. Robert hatte es mit der staubtrockenen Rubinstein-Variante im  Franzosen zu tun. An Brett 8 hatte Benjamin mit schwarz sehr schnell Ausgleich und hatte auf jeden Fall eine einfach zu spielende Stellung.

Nachdem der Strom einmal komplett im Vereinsheim Hellern ausgefallen war (im Dunkeln spielen ist wirklich romantisch), gab es die ersten Entscheidungen:

Der erste volle Punkt kam von Thomas. Nachdem sein Gegner das Wagnis Offener Sizilianer/Najdorf eingegangen war, zeigte Thomas sein ganzes Können und Wissen über die Variante und spielte sich eine klar vorteilhafte heraus, trotz ungleichfarbiger Läufer & Damen, die er sehr souverän verwertete. Super Leistung!

Leider musste Arno seine Partie wenige Minuten nach der ersten Entscheidung aufgeben. Die Reihenfolge der nächsten Ereignisse sind unter Vorbehalt, da die neue Bedenkzeit doch irgendwie gewöhnungsbedürftig ist (100 Min/40 Züge + 50 Min Rest, bei 30 Sek Aufschlag pro ausgeführten Zug). Nach dem Wettkampf waren wir uns alle einig, dass es doch schon eine extreme Umgewöhnung ist. Die Raucherpausen und Toilettengänge sollten schon gut getimt sein. 

Carsten hatte in werdender Zeitnot einen krachenden taktischen Einschlag seines Gegners übersehen und musste aufgeben. Leider hatte Robert in schon schwieriger Stellung eine Figur eingestellt und musste die Segel streichen. Die Partie von Heiko war wirklich sehr überzeugend. Sehr solide gespielt und den stürmischen, überforschen Angriff seines Gegners eiskalt ausgekontert. 

Somit 3:2 für Hellern bei noch drei ausstehenden Partien. Die Partie von Unni war nie im Gewinn- oder Verlustbereich, sodass hier der Friedensschluss vollkommen in Ordnung geht. Frank hatte schon seit längerem eine Gewinnstellung, die er auch sehr geduldig verwertete. Glückwunsch zum gelungenen Einstand in Oldenburg! Somit also 3,5 zu 3,5.

Die letzte Partie hatte Benjamin, der immer eine leicht bessere Stellung hatte, wobei auch nicht wirklich mehr. Erst in Zeitnot wurde die leicht bessere Stellung in eine womöglich gewonnene Stellung transformiert. Der mögliche Gewinnzug in einem komplexen Endspiel  wurde wohl im 39. Zug ausgelassen.  Zeitnot sollte nicht als Ausrede gelten, aber bei zwei verbliebenen Sekunden auf der Uhr musste ein Zug her, der wohl dann letztendlich das Remis bedeutete.

Am Ende also ein hart umkämpftes 4:4, wobei das Gefühl bleibt, dass für uns auf jeden Fall mehr drin war.  Dennoch eine tolle Leistung der Zwoten, so kann es weiter gehen!

Bericht von Benjamin Kluin

Hinweis: Wer Lust hat, kann am Donnerstag, 3.11. ab 19 Uhr im Dreieck die Partien der 2. Mannschaft mit analysieren!

Graf-Anton-G√ľnther-Pokal der Senioren: Paarungen Runde 4

Saisonstart f√ľr die Erste

Wie fast jedes Jahr begann auch dieses Mal die Saison für die erste Mannschaft zwei Wochen früher mit dem Heimspiel gegen Hannover 96. Beide Mannschaften waren fast gleichstark einzuschätzen (die Gäste traten mit einem um lediglich 5 Punkte höheren Eloschnitt an), sodass ein spannender Kampf zu erwarten war. Angesichts der wie immer sehr ausgeglichenen Liga kann ein Sieg zu Beginn den Unterschied zwischen Abstiegskampf und einem ruhigen Saisonverlauf ausmachen, entsprechend motiviert gingen beide Mannschaften ins Spiel.

Es ging recht gut los. Max gab gegen IM Bangiev die Dame für Turm, Läufer, Bauer und eine gute Stellung. Der direkte Angriff erlaubte aber die Aktivierung der schwarzen Dame und die Partie endete mit einem angesichts der weißen Mattdrohung erzwungenen schwarzen Dauerschach.Als nächstes konnte Jan punkten. Nach einem Durchbruch mit den Bauern, in Verbindung mit starkem Druck auf den Damenflügel, ging beim Gegn

Wie fast jedes Jahr begann auch dieses Mal die Saison für die erste Mannschaft zwei Wochen früher mit dem Heimspiel gegen Hannover 96. Beide Mannschaften waren fast gleichstark einzuschätzen (die Gäste traten mit einem um lediglich 5 Punkte höheren Eloschnitt an), sodass ein spannender Kampf zu erwarten war. Angesichts der wie immer sehr ausgeglichenen Liga kann ein Sieg zu Beginn den Unterschied zwischen Abstiegskampf und einem ruhigen Saisonverlauf ausmachen, entsprechend motiviert gingen beide Mannschaften ins Spiel.

Es ging recht gut los. Max gab gegen IM Bangiev die Dame für Turm, Läufer, Bauer und eine gute Stellung. Der direkte Angriff erlaubte aber die Aktivierung der schwarzen Dame und die Partie endete mit einem angesichts der weißen Mattdrohung erzwungenen schwarzen Dauerschach.Als nächstes konnte Jan punkten. Nach einem Durchbruch mit den Bauern, in Verbindung mit starkem Druck auf den Damenflügel, ging beim Gegner eine Figur verloren. Ein typischer Sieg mit dem gewohnten Flankenschach!Danach passierte erstmal lange wenig. Bei den meisten Partien schienen 3 Resultate möglich, am ehesten stand Marc gut und Berthold gedrückt. Kurz vor der Zeitkontrolle schlug dann unser Spitzenmann Dirk wieder zu. Nach einer Abwicklung, die keiner so recht mitbekam und beide Spieler in Zeitnot auch nicht erschöpfend berechnet hatten, stand plötzlich ein gewonnenes Bauernendspiel auf dem Brett. Offenbar ist Rechnen am Spitzenbrett nicht so wichtig, wenn es am Ende klappt. Leider zeichnete sich im Bauernendspiel bei Sebastian das gegenteilige Resultat ab, sodass es nun 2,5:1,5 für uns stand. Schade, denn vorher war eher Sebastian am Drücker gewesen.

Berthold konnte seine passive Stellung zwischenzeitlich zum Remis verteidigen, sodass der MF hier eine Sorge los war. Auch Hartmut hatte dem Ansturm des Gegners mit zäher, präziser Verteidigung standgehalten und sein Gegner willigte ins Dauerschach ein. Somit fehlte noch ein Punkt zum Mannschaftssieg. Diesen hätte Marc schon mehrfach mit kleinen Kombinationen einfahren können, bei knapper werdender Zeit und zunehmendem Gegenspiel des jungen Gegners mehrten sich allerdings die Sorgenfalten auf Seiten der Heimmannschaft. Den nächsten taktischen Kniff ließ sich Marc aber nicht entgehen und führte seine sauber mit Figurenopfer in der Eröffnung angelegte Partie letztendlich zum entscheidenden Sieg.

Blieb noch die Partie von Ernst, der schlecht aus der Eröffnung kam und danach nur zuschauen konnte, bis nach langer ereignisloser Zeit sein Gegner die Figuren doch in die richtigen Positionen für den finalen Schlag gebracht hatte. Am Ende stand aber ein umkämpftes 4,5:3,5 für Union Oldenburg. Da alle Kämpfe wie erwartet knapp blieben, reicht das in der Zwischentabelle für Platz 2 vor dem schweren Auswärtskampf in Nordhorn.

Bericht von Max

Graf-Anton-Günther-Pokal der Senioren: Paarungen Runde 3

Die OL-Stadtmeisterschaft 2016

Die Stadtmeisterschaft wird am 6.November als 9rundiges Schnellturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit ausgetragen. Der 1.Preis ist wieder mit 100 Euro ausgelobt.Anmeldungen online per Formular oder per Email an Arno Köhne (e-mail: skunion@live.de). Link zur Ausschreibung hier

Genies in Schwarzweiß

Oldenburgs Spitzenspieler, der Internationale Meister Martin Bräutigam, hat wieder ein sehr lesenswertes Buch herausgebracht:

Genies in Schwarzweiß - Die Schachweltmeister im Porträt

Capablanca, Fischer oder Carlsen – jeder Schachweltmeister hat das Spiel auf seine Weise bereichert und den Stil von Generationen beeinflusst. In diesem Buch sind sie alle porträtiert: Wunderkinder und Wissenschaftler, Künstlertypen und Exzentriker. Schritt für Schritt folgen wir den Ausnahmedenkern auf ihren ungewöhnlichen Lebenswegen. Kommentierte Partiebeispiele und brillante Kombinationen erinnern an bedeutende Momente ihrer Karrieren. Zudem gibt es zahlreiche kuriose Randgeschichten und einen spannenden Exkurs zum Frauenschach.

Das Buch ist im Buchhandel und auf der Website des Verlags Die Werkstatt erhältlich.

Graf-Anton-Günther-Pokal der Senioren: Paarungen Runde 2

Die erste Runde des GAG-Pokals brachte zwei dicke Überraschungen: Dr.Till schlug Heinrich Cordsen und Ewgeni Bessonow erreichte gegen Alfred Klingenberg ein Remis!

Vereinspokal: Oldenburg eine Runde weiter

Mit einem 4:0 sicherte sich am 18.9. die Mannschaft vom SK Union gegen den SK Bremen Nord den Einzug in die 2. Runde des Vereinspokals:

Dirk Bredemeier - Wolfgang Müller 1:0
Max Meessen - Wilfried Pundt 1:0
Anirudh Unni - Bernd Röhl 1:0
Jan Wagner - Collin Colbow 1:0

Weitere Ergebnisse der ersten Runde auf nsv-online.de

Die zweite Runde findet am 6.11.2016 statt.

Turniere, Turniere

Am kommenden Wochenende gibt es diverse Möglichkeiten, sich schachlich zu betätigen und Spielpraxis zur Vorbereitung auf die kommende Saison zu sammeln:

Vom 16. bis 18.9. läuft in Bremen das Hans-Wild-Turnier.

Am 17.9. findet in Wilhelmshaven die SBOO-Blitzeinzel- und -Mannschaftsmeisterschaft statt.

Außerdem steht am 18.9. die erste Runde des Mannschaftspokals als Auswärtsspiel gegen SK Bremen Nord an!

Wer vertritt hier jeweils die Oldenburger Farben?! Wer bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft mitspielen möchte, melde sich gerne unter skunion@live.de.

Graf-Anton-Günther-Pokal der Senioren

Am 16.09.2016 beginnt der Graf-Anton-Günther-Pokal 2016: 5 Runden Schweizer System, 2 Std./40 Züge + 30 min Rest.

Termine 
16.09.2016 - 23.09.2016
30.09.2016 - 07.10.2016
14.10.2016 - 21.10.2016
28.10.2016 - 04.11.2016
11.11.2016 - 18.11.2016

Spielbeginn ist jeweils 15 Uhr. Die Karenzzeit beträgt 15 Minuten. Sollte nach Ablauf der 15 Minuten ein Spieler nicht anwesend sein, wird die Partie als verloren gewertet. Über Ausnahmen entscheidet der Turnierleiter.

Senioren-Wertungsturnier 2016: Endstand

Das Senioren-Wertungsturnier ist beendet. Erster Sieger der Gruppe A wurde Heinrich Cordsen, gefolgt von Heino Werner und Alfred Klingenberg. Dr. Peter Till und Josef Blanket,Josef steigen in die Gruppe B ab.

Souveräner Sieger der Gruppe B mit 7 aus 7 Punkten wurde Andreas Wetjen, gefolgt von Ullrich Kuhnert und Ewgeni Bessonow. Alle drei Spieler steigen in die Gruppe A auf.
Glückwünsche an Sieger und Platzierte!

Gruppe A: 
Gruppe B: 

Senioren-Schnellschachturnier

Senioren-Wertungsturnier 2016: Paarungen Runde 7

Gruppe A: 

Schachfreund Arnold Domschke ist im Juli verstorben, die traurige Nachricht erreichte uns heute
Die Traueranzeige Arnold Domschke in der NWZ

Senioren-Wertungsturnier 2016: Paarungen Runde 5

Gruppe A: 
(4152) 10.07.2016 von Jan zeige Kommentare

Nikolai Orlow †

Soeben hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Nikolai Orlow vor Kurzem verstorben ist. Nikolai war viele Jahre in der Seniorengruppe aktiv und allseits als umgänglicher und spielstarker Schachfreund geschätzt. Der Schachverein und insbesondere die Seniorengruppe wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Senioren-Wertungsturnier 2016: Paarungen Runde 4

Gruppe A: 

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