Stadtmeisterschaft

Die Oldenburger Stadtmeisterschaft ist ausgeschrieben! Am 18. November im Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. Ecke Alexanderstr. Hier die Ausschreibung als PDF-Datei.

Hoffnungsvoller Auftakt in der 2. Bundesliga

Erste Mannschaft holt Auswärtspunkt am Millerntor

Zum Auftakt der Saison in der 2. Bundesliga (Staffel Nord) musste die erste Mannschaft des SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli antreten - ja, die Kiezkicker haben auch eine Schachabteilung! Das dortige Team ist ebenso wie die Oldenburger frisch aus der Oberliga aufgestiegen. Für beide Mannschaften stellte das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar.

Nach den ersten Zügen hatte sich Martin Breutigam an Brett 1 kleine Vorteile in einem damenlosen Mittelspiel erarbeitet. An Brett 2 wurden die Damen ebenso schnell getauscht, wonach Dirk Bredemeier weiterhin mit unangenehmen Druckspiel seiner Gegnerin zu kämpfen hatte. An den anderen Brettern hingegen ergaben sich komplexe Kampfbilder, die keine zuverlässige Prognose zuließen.

Das erste Tor für die Oldenburger sc

Erste Mannschaft holt Auswärtspunkt am Millerntor

Zum Auftakt der Saison in der 2. Bundesliga (Staffel Nord) musste die erste Mannschaft des SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli antreten - ja, die Kiezkicker haben auch eine Schachabteilung! Das dortige Team ist ebenso wie die Oldenburger frisch aus der Oberliga aufgestiegen. Für beide Mannschaften stellte das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar.

Nach den ersten Zügen hatte sich Martin Breutigam an Brett 1 kleine Vorteile in einem damenlosen Mittelspiel erarbeitet. An Brett 2 wurden die Damen ebenso schnell getauscht, wonach Dirk Bredemeier weiterhin mit unangenehmen Druckspiel seiner Gegnerin zu kämpfen hatte. An den anderen Brettern hingegen ergaben sich komplexe Kampfbilder, die keine zuverlässige Prognose zuließen.

Das erste Tor für die Oldenburger schoss Ernst Heinemann an Brett 8, der mittels taktischer Tricks die gegnerische Grundreihenschwäche ausnutzte. St. Pauli glich durch eine Niederlage von Max Meessen an Brett 4 aus; der holländische Stonewall hielt dem Ansturm der weissen Figuren diesmal nicht stand. Nun konterte wiederum Berthold Wittje für Oldenburg, nahm dem Gegner eine Qualität ab und behielt in Zeitnot die Nerven und den erforderlichen Überblick. 2 zu 1 für Oldenburg! Danach musste Martin Breutigam gegen seinen IM-Kollegen Feuerstack leider einsehen, dass sein Vorteil nicht zum Sieg reichen würde. Sebastian Müer musste am Ende einer schweren Partie der Endspieltechnik seines Gegners Tribut zollen und aufgeben.

Auch Marc Schütte konnte noch nicht an die Form des Vorjahres anknüpfen, so dass St. Pauli in Führung ging. Zum Glück spielte "Käpt´n" Hartmut Bürckner an Brett 7 eine überlegene Partie, in welcher er seinem Gegner erst einen Bauern abnahm, dann einen zweiten, einen dritten und schließlich in der ihm eigenen Art langsam, aber ganz sicher die eigene Bauernphalanx zum Sieg führte. Nun musste sich nur noch Dirk Bredemeier den hartnäckigen und langwierigen Gewinnversuchen seiner Gegnerin im Endspiel Turm + Springer gegen Turm erwehren, was schließlich auch gelang und zum Endstand von 4 zu 4 führte.

Hinterher haderten auf beiden Seiten Einzelne mit dem Ergebnis und vergebenen Chancen. Als Auftakt in die neue Saison ist ein Auswärtspunkt indes kein schlechtes Signal. Am Sonntag den 22.10. erwarten die Oldenburger dann den stark besetzten Erstligaabsteiger König Tegel aus Berlin; gespielt wird im PFL.

Graf-Anton-G├╝nther-Pokal: Paarungen Runde 2

Ergebnisse Runde 1 + Paarungen Runde 2

Vereinspokal: SK Union in der dritten Runde

In der zweiten Runde des Vereinspokals setzte sich der SK Union mit 3:1 gegen den Bezirksligisten Wilhelmshavener SC durch. Hartmut Bürckner und Jan Wagner gewannen jeweils ihre Schwarzpartien, bevor Max Meessen überraschend gegen den Wilhelmshavener Spitzenspieler Alexander Schneider die Segel streichen musste. Den entscheidenden Punkt für Oldenburg erzielte Anirudh Unni dann in einem komplizierten Leichtfigurenendspiel.

Graf-Anton-G├╝nther-Pokal 2017

Am 15.09.2017 beginnt der G.A.G-Pokal der Senioren. Gewinner ist derjenige Spieler bzw. diejenige Spielerin mit dem größten DWZ-Zuwachs.
Gespielt werden 5 Runden Schweizer System, 2Stunden/40 Züge 30 Minuten Rest.

Termine:

  •  Runde1.  15.09./22.09.2017
  •  Runde2.  29.09./06.10.2017
  •  Runde3.  13.10./20.10.2017
  •  Runde4.  27.10./03.11.2017
  •  Runde5.  10.11./17.11.2017


Spielbeginn ist jeweils 15 Uhr Hotel Heinemann. Karenzzeit beträgt 15 Minuten. Turnier ist frei für Jedermann.

Seniorenwertungsturnier 2017 - Endergebnisse

Gruppe A: 
Gruppe B:

Sieger im Wertungsturnier Gruppe A wurden Alfred Klingenberg und Ullrich Kuhnert. Herzlichen Glückwunsch! Absteiger aus der Gruppe A sind Evgeni Bessonov und Gerhard Buschmann. Sieger der Gruppe B und somit Aufsteiger in die Gruppe A sind Günter Horstmann und Helmut Küpker. Auch diesen Schachfreunden herzlichen Glückwunsch!

Seniorenwertungsturnier 2017 - Stand 20.08.2017

Gruppe A: 
Gruppe B:
Die fehlenden Ergebnisse sind dem Turnierleiter zu melden. Bitte denkt daran,dass bis zum 01.09.2017 alle Partien gespielt sein müssen.

Saisonvorbereitung mit Meistertraining

Im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga trafen am Sonntag, den 13.08., 10 Spieler zum Training mit IM Martin Breutigam im Haus der Jugend ein.

Martin, der schon mehrere Trainings-DVDs bei Chessbase veröffentlichte, hatte ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zunächst wurden einige kritische Momente aus aktuellen Partien der anwesenden Spieler beleuchtet. Danach ging es ins knallharte Taktik-Gym: 10 Aufgaben binnen 15 Minuten zu beurteilen brachte auch die vorderen Bretter ins Schwitzen. Zum Glück folgte eine Pause für Kaffee und belegte Brötchen. Anschließend zeigte Martin einige Beispiele für den überraschenden Abtausch eines scheinbar "guten" Springers gegen einen passiven Läufer. Hartmut kündigte begeistert an, künftig stets dem Beispiel der Partie Kramnik-Dreev zu folgen und mittels eines Springermarsches über c3-e4-d6 den "gefährlic

Im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga trafen am Sonntag, den 13.08., 10 Spieler zum Training mit IM Martin Breutigam im Haus der Jugend ein.

Martin, der schon mehrere Trainings-DVDs bei Chessbase veröffentlichte, hatte ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zunächst wurden einige kritische Momente aus aktuellen Partien der anwesenden Spieler beleuchtet. Danach ging es ins knallharte Taktik-Gym: 10 Aufgaben binnen 15 Minuten zu beurteilen brachte auch die vorderen Bretter ins Schwitzen. Zum Glück folgte eine Pause für Kaffee und belegte Brötchen. Anschließend zeigte Martin einige Beispiele für den überraschenden Abtausch eines scheinbar "guten" Springers gegen einen passiven Läufer. Hartmut kündigte begeistert an, künftig stets dem Beispiel der Partie Kramnik-Dreev zu folgen und mittels eines Springermarsches über c3-e4-d6 den "gefährlichen Läufer c8" abzutauschen! Recht so: Was passieren kann, wenn man diese Figur unterschätzt, wurde anhand von Partien der Weltmeister Botwinnik und Carlsen demonstriert, welche ihre Gegner mittels des Läuferpaares alt aussehen ließen.

Neben dem konzentrierten Training blieb bei der gelungenen Veranstaltung noch Zeit für den Austausch über Youtube-Videos und Schachweisheiten von Tarrasch bis zu Aargard. Die Saison kann beginnen!

Seniorenwertungsturnier 2017

Gruppe A: 
Gruppe B:

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Schachklubs SK Union Oldenburg findet am 7. Juli 2017 im 20 Uhr im Haus der Jugend statt!

Tagesordnung

Seniorenwertungsturnier 2017

Gruppe A: 
Gruppe B:

1. Schulschachturnier in Oldenburg

111 Kinder und Jugendliche fanden sich heute im Haus der Freien Christlichen Gemeinde zum 1. Schulschachturnier in Oldenburg zusammen.

U8Teilnehmer Rangliste
U10
Teilnehmer Rangliste
U12
Teilnehmer Rangliste
U14
Teilnehmer Rangliste
U16
Teilnehmer Rangliste

Jahreshauptversammlung

Die Einladung zur JHV am 7.7.17, hier als PDF-Datei
Es geht los um 20 Uhr im Haus der Jugend (Von-Finkh-Str.)

Seniorenwertungsturnier 2017

Termine zum Wertungsturnier der Gruppen A und B. Alle Paarungen der Gruppe A (Rundenturnier) und Paarungen Runde 1 Gruppe B.

Runde 1: 02.06.2017/09.06.
Runde 2: 16.06.2017/23.06.
Runde 3: 30.06.2017/07.07.
Runde 4: 14.07.2017/21.07.
Runde 5: 28.07.2017/04.08.
Runde 6: 11.08.2017/18..08.
Runde 7: 25.08.2017/01.09.

27. Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren

Heinrich Cordsen und Alfred Klingenberg teilten sich den 1. Platz bei der 27.Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren. Beide erreichten 8 von 9 möglichen Punkten bei gleicher Buchholzwertung. Den 3.Platz belegte Alfons Gudat mit hervorragenden 7 Punkten. Allen drei Spielern unseren Glückwunsch!

Turniertabelle auf schachund.de

Seniorenwertungsturnier 2017

Vom 02. Juni – 01. September 2017 findet das Wertungsturnier der Senioren in den Gruppen A und B statt. Aus der Gruppe A steigen die beiden Letztplatzierten in die Gruppe B ab, die beiden Erstplatzierten der Gruppe B steigen in die Gruppe A auf. Gruppe A  findet als Rundenturnier, Gruppe B im Schweizer System 7 Runden statt. Beide Gruppen werden DWZ-gewertet. 

Spielbeginn 15.00 Uhr im Hotel Heinemann, Karenzzeit 30 min. Sollte nach Ablauf der 30 min ein Spieler nicht anwesend sein, wird die Partie für ihn als verloren gewertet. Gespielt werden 2 Std./1 Std./30 min Rest der Partie.

 Da Gruppe A als Rundenturnier stattfindet, dürfen Partien vorgezogen bzw. später gespielt werden. Der Turnierleiter ist davon zu unterrichten. Im Anhang die Teilnehmerlisten der Gruppen A+B. Wer nicht spielen will, bitte Bescheid geben!

Vorl. T

Vom 02. Juni – 01. September 2017 findet das Wertungsturnier der Senioren in den Gruppen A und B statt. Aus der Gruppe A steigen die beiden Letztplatzierten in die Gruppe B ab, die beiden Erstplatzierten der Gruppe B steigen in die Gruppe A auf. Gruppe A  findet als Rundenturnier, Gruppe B im Schweizer System 7 Runden statt. Beide Gruppen werden DWZ-gewertet. 

Spielbeginn 15.00 Uhr im Hotel Heinemann, Karenzzeit 30 min. Sollte nach Ablauf der 30 min ein Spieler nicht anwesend sein, wird die Partie für ihn als verloren gewertet. Gespielt werden 2 Std./1 Std./30 min Rest der Partie.

 Da Gruppe A als Rundenturnier stattfindet, dürfen Partien vorgezogen bzw. später gespielt werden. Der Turnierleiter ist davon zu unterrichten. Im Anhang die Teilnehmerlisten der Gruppen A+B. Wer nicht spielen will, bitte Bescheid geben!

Vorl. Teilnehmerliste Gruppe A
Vorl. Teilnehmerliste Gruppe B

In f├╝nf Minuten in die 2. Bundesliga

Oldenburg kämpft Uelzen nieder und sichert sich den 1. Platz in der Oberliga NordWest

Zum Saisonfinale empfing unsere Erste die Schachfreunde aus Uelzen, während Aufstiegskonkurrent Hellern gegen Werder Bremen III antrat. Im Gegensatz zum Aufstieg vor 3 Jahren, als wir in der letzten Runde als Außenseiter befreit aufspielten, standen wir diesmal unter dem psychologischen Druck, die Tabellenführung "nur" gegen einen Abstiegskandidaten verteidigen zu müssen. Zum Glück verstärkte uns erneut Martin am 1. Brett - und brachte die Uelzener Vorbereitung durcheinander.

Nach 2 Stunden hatte sich an mehreren Brettern ein spannungsgeladener Kampf entwickelt: Martin hatte mit Schwarz einen Turm auf a8 geopfert und dafür die weiße Dame auf eben diesem Felde gefangen genommen. Dirk sah sich im Königsinder einem scharfen Bauernopfe

Oldenburg kämpft Uelzen nieder und sichert sich den 1. Platz in der Oberliga NordWest

Zum Saisonfinale empfing unsere Erste die Schachfreunde aus Uelzen, während Aufstiegskonkurrent Hellern gegen Werder Bremen III antrat. Im Gegensatz zum Aufstieg vor 3 Jahren, als wir in der letzten Runde als Außenseiter befreit aufspielten, standen wir diesmal unter dem psychologischen Druck, die Tabellenführung "nur" gegen einen Abstiegskandidaten verteidigen zu müssen. Zum Glück verstärkte uns erneut Martin am 1. Brett - und brachte die Uelzener Vorbereitung durcheinander.

Nach 2 Stunden hatte sich an mehreren Brettern ein spannungsgeladener Kampf entwickelt: Martin hatte mit Schwarz einen Turm auf a8 geopfert und dafür die weiße Dame auf eben diesem Felde gefangen genommen. Dirk sah sich im Königsinder einem scharfen Bauernopfer seines im Saisonverlauf bislang unbesiegten Gegners ausgesetzt. Max Gegner hatte gar schon im 2. Zug mit dem Königsgambit einen Bauern gegeben. Kampflos wollten die Gäste aus der Hansestadt offenbar nicht untergehen! Sebastians Gegner servierte dagegen eine solide russische Verteidigung, was Basti erst einmal zum Grübeln veranlasste ("Wie vermeide ich ein Remis im Russen?!"); schließlich traf er mit dem Dreispingerspiel wohl eine gute Wahl! An den hinteren Brettern schien dagegen sachliches Positionsschach das Mittel der Wahl gegen die dort nominell etwas schwächeren Gäste zu sein: Berthold spielte einen soliden Bogo-Inder, den sein Gegner offenbar nur ansatzweise verstand. Ernst und Marc sammelten emsig kleine Vorteile und Jan schien mit seinem üblichen Reti-Aufbau anfänglich auf gutem Wege.

Das erste Erfolgserlebnis brachte Martin dann an Brett 1: Auf dem - möglichen? - Weg aus dem Dickicht der Verwicklungen und aus dem Gefängnis seiner Dame hatte FM Laubsch derart viel Zeit verbraucht, dass er schließlich von Martins wenigen, aber sehr aktiven Figuren gnadenlos überspielt wurde. Dies schien einigen Uelzener Spielern, die innerlich auf den Mehrturm  gesetzt hatten, einen psychologischen Schlag zu versetzen! Jans Gegner an 8. hingegen war weit genug weg um unbeeindruckt zu bleiben. Er hatte mit geschicktem Figurenspiel gefährliche Angriffschancen erlangt, so dass Jan - taktisch richtig - ins Remis abwickelte. Indes hatte Max zwischenzeitlich einen wichtigen Bauern verloren. Ernst hatte eine Qualität mehr, sein Gegner dafür aber zwei erbundene Freibauern. Auch am 2. Brett waren drei Ergebnisse denkbar ...

In beiderseitiger Zeitnot nutzte Dirk seine Chancen dann aber konsequenter als sein Gegner und baute mit einer Dame-Läufer-Batterie eine unparierbare Mattdrohung auf. Innerhalb von fünf Minuten brachen nun - fast - alle Dämme: Sebastian hatte gerade die gegnerischen Schwächen am Königsflügel gekonnt ausgenutzt und gewonnen, da verdichtete auch Marc seine Positionsvorteile zu einem schönen Mattfinale. Dann konnte Ernst die gegnerische Dame erobern, so dass der Ausgang des Kampfes fest stand. Max musste leider einem gegnerischen Freibauern auf d7 Tribut zollen und aufgeben; Berthold hingegen konnte mit einer unvertreibbaren Krake auf d4 gegen einen schwachen Läufer und ein bis zwei Mehrbauern den Todeskampf der weissen Steine noch auskosten ... Am Ende stand ein klares 6,5 zu 1,5, wobei der Mannschaftssieg auch erforderlich war, da Hellern seine Pflicht ebenfalls erfüllte und gewann.

Erfolgsgarant in dieser Saison war die mannschaftliche Geschlossenheit der Ersten. Während sich die vorderen Bretter - allen voran Dirk mit 5,5 Punkten aus 9 Partien an Brett 1 - auch gegen hochkarätige Gegnerschaft hervorragend schlugen, waren die hinteren Bretter mit Mark (7 aus 9), Hartmut (5,5 aus 8) und Jan (7,5 aus 9) diesmal eine "sichere Bank“. Und dann gibt es ja noch die „Edeljoker“ Martin und Manni!

Bericht von Dirk (mit kleinen Ergänzungen)

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 8. Runde

Oldenburg wankt - Bremer SG f├Ąllt

Die Lage vor dem Auswärtskampf unserer Ersten gegen die Bremer SG war klar: Wir mussten im Fernduell mit Hellern im Kampf um den Aufstieg Schritt halten, die Bremer mussten im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten.

Nach nur knapp 2 Stunden gab es an Brett 1 zwischen Dirk und Altmeister GM Zeitlein ein kurzes Remis. Zu diesem Zeitpunkt schien sich der Kampf eher zu Gunsten des Underdogs aus Bremen zu entwickeln: An fast allen Brettern hatte die Heimmannschaft Zeitvorteil, Max musste sich mit Schwarz Druck von IM Borik erwehren, Sebastian hatte zwar Raumvorteil aber keinen klaren Angriffspunkt, Berthold stand gedrückt, Ernst hatte einen Bauern geopfert, Marc und der Käpt´n standen eher unklar, während sich Jan schließlich gegen "Mr. 100%" Krajina in einer etwas passiv wirkenden Struktur wiederfand.

In den folgenden Stunden jedoch wendete sich das Blatt; die

Die Lage vor dem Auswärtskampf unserer Ersten gegen die Bremer SG war klar: Wir mussten im Fernduell mit Hellern im Kampf um den Aufstieg Schritt halten, die Bremer mussten im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten.

Nach nur knapp 2 Stunden gab es an Brett 1 zwischen Dirk und Altmeister GM Zeitlein ein kurzes Remis. Zu diesem Zeitpunkt schien sich der Kampf eher zu Gunsten des Underdogs aus Bremen zu entwickeln: An fast allen Brettern hatte die Heimmannschaft Zeitvorteil, Max musste sich mit Schwarz Druck von IM Borik erwehren, Sebastian hatte zwar Raumvorteil aber keinen klaren Angriffspunkt, Berthold stand gedrückt, Ernst hatte einen Bauern geopfert, Marc und der Käpt´n standen eher unklar, während sich Jan schließlich gegen "Mr. 100%" Krajina in einer etwas passiv wirkenden Struktur wiederfand.

In den folgenden Stunden jedoch wendete sich das Blatt; die Oldenburger schlugen zurück, während die Bremer sichtlich nervöser werdend Schritt für Schritt an Terrain verloren: Max glich durch geschickte Läufermanöver aus und vermied auch die letzten tückischen Fallstricke, so dass Borik ins Remis einwilligen musste. Sebastian hatte sich deutliche Vorteile in Form eines unvertreibbaren Zentralspringers gesichert. Berthold federte eine scheinbar zum Sieg führende Kombination seines Gegners geschickt ab und errichtete schließlich trotz Minusbauer eine Festung mit ungleichfarbigen Läufern. Ernst hatte die Vorzüge seiner Stellung (Läuferpaar, bessere Struktur) nach und nach zur Geltung gebracht und versetzte FM Juhnke kurz vor der Zeitkontrolle in dessen Zeitnot den Todesstoß. Jan zeigte, dass er noch unbesiegbarer als Krajina ist, nutzte dessen zeitnotbedingten Fehler aus und führte den sich ergebenden Qualitätsvorteil im Endspiel elegant zum Sieg. Jans sechste Gewinnpartie in dieser Saison! 

Der Käpt´n behielt erneut in einer brandheissen Stellung - eigentlich standen beide Könige auf Matt - einen kühlen Kopf und gewann ebenfalls. Marc steuerte mit einem Remis aus der Position der Stärke heraus zum herausragenden Ergebnis unserer Hintermannschaft bei und Sebastian begnügte sich - widerwillig aber unausweichlich - schließlich in einem Damenendspiel mit Remis.

Durch den klaren Auswärtssieg mit 5,5 zu 2,5 haben wir den ersten Platz verteidigt. Da auch Hellern gewann, kommt es in 2 Wochen zum Finale um die Oberliga-Meisterschaft: Wir gegen Uelzen, Hellern gegen Werder Bremen III. Die Bremer SG hingegen muss unbedingt gegen Hannover 96 gewinnen, sonst tritt das sympathische Oberliga-Urgestein den Weg in die Landesliga an.
Bericht von Dirk

Osterzeit ist Turnierzeit

In der Osterzeit gab es bundesweit diverse Möglichkeiten, dem Schachsport zu frönen. Unter anderem fanden die GRENKE Chess Classic in Karlsruhe und Baden Baden statt sowie in Oberhausen das kleinere, aber nichtsdestotrotz interessante OsterOpen der Stadtsparkasse Oberhausen - beide mit Oldenburger Beteiligung:

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 6. Runde

Achtung: Aufgrund des Karfreitags am 14.4. sind die Spiele der 6. Runde am 7.4. zu absolvieren!

Erste verteidigt Tabellenf├╝hrung - 4,5 : 3,5 gegen Tempo Göttingen

Bei Schmuddelwetter musste im Haus der Jugend gegen die kompakte Mannschaft aus Göttingen ein Sieg her, um vorne zu bleiben, da die Verfolger Delmenhorst und Hellern gegeneinander spielten und somit punkten würden. Es ging sehr gut los, als Dirk ein sizilianisches Theorieduell schnell für sich entscheiden konnte. Auf der Suche nach einer Widerlegung von Dirks riskantem Aufbau übersah der Göttinger Nachwuchsspieler einen Figurenverlust. Leider kassierten wir auch bald den Ausgleich, da Hartmut zum ersten Mal in dieser Saison die Segel streichen musste. Berthold brachte uns wieder in Führung, indem er gegen die extravagante Eröffnungsbehandlung des Gegners eine schöne Druckstellung aufbaute. Zwischendurch rettete sich Marc aus einer ausgangs der Eröffnung schief gegangenen Stellung durch ein gut getimetes Remisangebot.

Der Trend, dass diesmal ungewöhnlich viele Partien vor der Zeitkontrolle beendet wurden,

Bei Schmuddelwetter musste im Haus der Jugend gegen die kompakte Mannschaft aus Göttingen ein Sieg her, um vorne zu bleiben, da die Verfolger Delmenhorst und Hellern gegeneinander spielten und somit punkten würden. Es ging sehr gut los, als Dirk ein sizilianisches Theorieduell schnell für sich entscheiden konnte. Auf der Suche nach einer Widerlegung von Dirks riskantem Aufbau übersah der Göttinger Nachwuchsspieler einen Figurenverlust. Leider kassierten wir auch bald den Ausgleich, da Hartmut zum ersten Mal in dieser Saison die Segel streichen musste. Berthold brachte uns wieder in Führung, indem er gegen die extravagante Eröffnungsbehandlung des Gegners eine schöne Druckstellung aufbaute. Zwischendurch rettete sich Marc aus einer ausgangs der Eröffnung schief gegangenen Stellung durch ein gut getimetes Remisangebot.

Der Trend, dass diesmal ungewöhnlich viele Partien vor der Zeitkontrolle beendet wurden, setzte sich am Brett von Jan fort, der trotz Bauernverlust gegen den ELO-stärksten Spieler der Gäste an Brett 8(!) remis hielt. Somit ging es mit einer knappen Führung von 3:2 in die heiße Phase. Max hätte diese ausbauen können: Nach eher harmloser Eröffnungsbehandlung bot er einen Bauern an, den der Gegner ablehnte und stattdessen selber einen opferte. Max nahm an und die Stellung verschärfte sich gewaltig. Gerade als es schien, als sollte der Oldenburger das Gegenspiel in den Griff bekommen, führten Ungenauigkeiten in Zeitnot und eine zähe, erfindungsreiche Verteidigung des Göttingers dazu, dass Max Dauerschach erzwingen musste.

Somit spielten wie schon gegen Bremen Sebastian und Ernst um den Mannschaftssieg. Und diesmal behielt Sebastian die Nerven: Er hatte den Gegner dauerhaft unter Druck gesetzt, sodass dieser kurz nach der Zeitkontrolle in schwieriger Stellung fehlgriff und eine Figur verlor. Sebastian verwertete sicher und brachte somit den Sieg unter Dach und Fach. Leider konnte Ernst danach sein Endspiel mit Minusbauer nicht verteidigen und musste schließlich dem Gegner gratulieren. Unter dem Strich stand aber ein knapper, verdienter Mannschaftssieg.

(Bericht von Max)

Landesliga: 4:4 zum Vierten!

In der 7. Runde der Landesligasaison hatte Union II den Auftrag, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und Boden im Abstiegskampf gutzumachen. Gegner war das junge und dynamische Team vom Hagener SV, welches auch noch einen Sieg gut gebrauchen konnten, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu legen. An Brett 1 pausierte bei den Gästen Karsten Bertram, was ihren Altersdurchschnitt auf 19 Jahre drückte. Die Truppe war aber mit 1990 DWZ-Punkten im Schnitt klar favorisiert und uns in dieser Kategorie 130 Zähler voraus, Jürgen Wempe und Heiko Warns konnten bei Union an den vorderen Brettern nicht eingesetzt werden. Dafür schickten wir aber eine erfahrene Truppe ins Rennen – unser Altersschnitt war 49 Jahre! Was würde den Ausschlag geben?
 
Der Kampf wogte lange hin und her, das Meiste tat sich wohl in der Anfangsphase an den ersten Tischen, aber eine richtige Tendenz gab es zunächst nur an Brett 6. Walter F&o
In der 7. Runde der Landesligasaison hatte Union II den Auftrag, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und Boden im Abstiegskampf gutzumachen. Gegner war das junge und dynamische Team vom Hagener SV, welches auch noch einen Sieg gut gebrauchen konnten, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu legen. An Brett 1 pausierte bei den Gästen Karsten Bertram, was ihren Altersdurchschnitt auf 19 Jahre drückte. Die Truppe war aber mit 1990 DWZ-Punkten im Schnitt klar favorisiert und uns in dieser Kategorie 130 Zähler voraus, Jürgen Wempe und Heiko Warns konnten bei Union an den vorderen Brettern nicht eingesetzt werden. Dafür schickten wir aber eine erfahrene Truppe ins Rennen – unser Altersschnitt war 49 Jahre! Was würde den Ausschlag geben?
 
Der Kampf wogte lange hin und her, das Meiste tat sich wohl in der Anfangsphase an den ersten Tischen, aber eine richtige Tendenz gab es zunächst nur an Brett 6. Walter Förste musste sich leider früh von einem Bauern trennen, und seine Bemühungen um Gegenspiel wurden vom Gegner gut ausgekontert. Folgerichtig ging Hagen hier also in Führung. 0:1.
 
Sehr gut aus sah es hingegen beim Kapitän Arno Köhne an Brett 4. Arno leitete taktische Sachen gegen den Punkt f7 ein und konnte mit 3 Bauern gegen eine Qualität ein solides Materialplus verbuchen. Hier hatten wir berechtigte Hoffnungen auf den Ausgleichstreffer. Der Hagener schlug aber nochmal zurück und Arno gab Material ab, wonach die beiden Parteien sich auf ein Remis verständigten. 0,5:1,5.
 
Die Gesamtlage war unklar. An den vorderen Brettern schienen wir doch nach und nach ein gewisses Übergewicht zu bekommen, hinten schienen eher die Gäste leicht im Plus. Nun musste aber erstmal der Ausgleichstreffer her. Und Thomas Elbern an Brett 3 nahm sich dieser Aufgabe höchstpersönlich an. Ein Freibauer auf der h-Linie von ihm schien in der endspielhaften Stellung irgendwann eher zur Schwäche zu werden, aber Tom packte taktische Wendungen aus und erreichte eine Gewinnstellung mit L+S+2B gegen S+3B. Sein Gegner wickelte noch in ein Endspiel ab, in dem der Oldenburger mit L+S mattsetzen „musste“, aber Tom bewies, dass dies für ihn täglich Brot ist. 1,5:1,5.
 
An Brett 2 gelang dann sogar der Führungstreffer. Frank Modder hatte positionelle Vorteile und spielte auf einen rückständigen Bauern am Damenflügel, der auch das gegnerische Figurenspiel hemmte. Schwarz gelang es nicht, schnell genug Gegenspiel im Zentrum oder am Königsflügel zu organisieren, so dass nach Öffnung der Stellung sein Spiel über die a-Linie kaputt ging. Schwarz verlor an diesem Brettabschnitt zwei Bauern und die Partie. Oldenburg war nunmehr 2,5:1,5 in Führung.
 
An den hinteren Brettern deutete sich zu diesem Zeitpunkt in zwei Fällen ein Remis an und eine Stellung war kritisch. Es schien also auf eine Entscheidung am Spitzenbrett hinauszulaufen, hier war das Spiel recht unklar. Hinsichtlich des Gesamtresultates war also noch alles möglich. Nunmehr bestätigten sich als erstes die angesprochenen Remisbretter. An Tisch 8 war relativ schnell ein Endspiel mit Dame+Leichtfigur entstanden, wobei zwar der Hagener etwas aktiver zu stehen schien; es gelang aber Andreas Wetjen, den Gegner zumindest mal mit adäquatem Gegenspiel auf Distanz zu halten, der offene König sicherte dann Andreas das Dauerschachremis. 3:2.
 
An Brett 7 deutete sich ebenfalls ein Remis an. Hier war es aber eher eine positionelle Partie mit einer symmetrischen, bzw. verschachtelten Struktur, es gelang keiner Seite, hier Fortschritte oder Durchbrüche zu erzielen. Für Jose Teixeira mit Schwarz sicherlich ein Achtungserfolg, der DWZ-Nachteil der Oldenburger war an diesem Brett am deutlichsten. 3,5:2,5.
 
An Brett 5 bahnte sich aber der Ausgleich für die Gäste an. Carsten de Vries stand mit Schwarz immer etwas gedrückt und konnte sein Spiel nicht recht befreien. Sein Gegner bekam schließlich ein gewonnenes Endspiel, auch dank der besser postierten Figuren. Der Oldenburger versuchte noch, den gegnerischen König in ein Mattnetz zu verstricken, aber Weiß ließ sich nichts zu Schulden kommen und erzielte den Ausgleich. 3,5:3,5.
 
Danach wurden beide Mannschaften durch das Drama der entscheidenden Partie am Spitzenbrett noch lange auf die Folter gespannt. Anirudh Unni hatte lange Zeit eine schwer zu bewertende Stellung auf dem Brett. Er nahm schließlich einen Bauern und aktivierte seine Figuren. Weiß bekam das Material irgendwann zurück und schien eine bedrohliche Bauernphalanx am Damenflügel zu haben, wohingegen Anirudh versuchte nachzuweisen, dass der König des Hageners der Unsicherere sei. Letztendlich konnte er zwar das gegnerische Spiel neutralisieren, aber mehr war nicht drin. Ein Remis! 4:4 lautete das Endresultat. Der Übermacht der jungen Hagener Mannschaft konnte also erfolgreich getrotzt werden. Zum vierten Mal in dieser Saison ein 4:4, und die Rote Laterne konnte erstmal an Hellern III abgegeben werden. Um die Klasse aber halten zu können, wird es vermutlich notwendig sein, noch einen der beiden letzten Kämpfe zu gewinnen.
(Bericht von Frank)

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 5. Runde

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 4. Runde

Ungl├╝ckliche Niederlage gegen SG Osnabr├╝ck

SG Osnabrück 4,5 : 3,5 SK Union Oldenburg II

Die Zweite musste am vergangenen Sonntag zum wichtigen Mannschaftskampf nach Osnabrück anreisen. Der Spielort in der schönen Lagerhalle in Osnabrück City war auf jeden Fall ein Highlight. Hier sei noch angemerkt, dass die später einsetzende Begleitmusik im Nebenraum, während der Partien, wirklich ein Genuss für die Ohren war. Nominell waren die Osnabrücker auf jeden Fall Favorit, aber wir traten mit einer sehr kompakten Mannschaft an und hofften auf Zählbares.

Der Start ließ sich auch gut sehen! Nach anfänglichen (optischen) Schwierigkeiten in der Eröffnung verbesserte Thomas seine Stellung immer mehr und die Figuren seines Gegners nahmen eine immer mehr unkoordinierte Stellung ein. Hier wurde noch die Remis-Bremse gefunden ... Das zweite Remis gab es an Brett 7. Benjamin hatte mit Weiß eine

SG Osnabrück 4,5 : 3,5 SK Union Oldenburg II

Die Zweite musste am vergangenen Sonntag zum wichtigen Mannschaftskampf nach Osnabrück anreisen. Der Spielort in der schönen Lagerhalle in Osnabrück City war auf jeden Fall ein Highlight. Hier sei noch angemerkt, dass die später einsetzende Begleitmusik im Nebenraum, während der Partien, wirklich ein Genuss für die Ohren war. Nominell waren die Osnabrücker auf jeden Fall Favorit, aber wir traten mit einer sehr kompakten Mannschaft an und hofften auf Zählbares.

Der Start ließ sich auch gut sehen! Nach anfänglichen (optischen) Schwierigkeiten in der Eröffnung verbesserte Thomas seine Stellung immer mehr und die Figuren seines Gegners nahmen eine immer mehr unkoordinierte Stellung ein. Hier wurde noch die Remis-Bremse gefunden ... Das zweite Remis gab es an Brett 7. Benjamin hatte mit Weiß eine zunächst optisch überlegene Stellung, die aber immer weiter verflachte und drohte zu Gunsten von Schwarz überzugehen. Hier gab es dann wahrscheinlich noch rechtzeitig die Remis-Bremse Teil II. Somit 1-1!

Arno hatte mit Weiß eine sehr komplizierte Stellung auf dem Brett. Strukturell leicht angeschlagen, aber mit erkämpften Mehrbauern. Die Stellung war für beide Seiten schwer zu spielen, aber Arno hatte die Stellung besser verstanden und spielte positionell wie taktisch eine schöne Partie, die er auch zum Sieg führte. 2:1 Oldenburg. 

Köhne - Lange 24.Td6! Te8 25.Txe6 fxe6 26.Lxc4 Da3 27.Dg6 Te7 28.Ld3 1-0

An den anderen Brettern sah es auch sehr gut aus und langsam hatte man das Gefühl mit zwei Punkten nach Hause gehen zu können. Aber wie so häufig überschlugen sich in der Zeitnotphase die Ereignisse. Carsten hatte mit Schwarz eine schöne Stellung aufgebaut, die sich dann leider immer weiter verschlechterte bis sie nicht mehr zu halten war. Walter hatte eine starke Schwarzpartie gespielt. Hier war ein halber Punkt schon eingeplant, aber am Ende durch ein Versehen war die Partie leider weg. 3:2 Osnabrück.

Frank, der eine bärenstarke Saison spielt, hatte mit Weiß die ganze Partie im Griff und spielte eine tolle Partie. Starke Partieanlage und tolle taktische Motive gefunden. O-Ton Frank: „In keiner Partie die ich bisher spielte, wusste ich so lange, dass ich gewinne!“ 3:3!

Heiko hatte mit Schwarz schnell ausgeglichen und erspielte sich eine Stellung mit leichten Vorteilen, die praktisch auf jeden Fall gut zu spielen war. Nach mehreren Abtauschaktionen blieb ein Turmendspiel mit Mehrbauern, was aber leider nicht zu gewinnen war. 3,5 : 3,5!

An Brett 1 kam Unni nicht so gut in die Partie und sah sich schon schnell bemüht mit Weiß um Ausgleich zu kämpfen. Nach einem „Blunder“ (Unni) sah er sich in einem Turmendspiel mit Minusbauern wieder. Theoretisch zu halten, aber wenn man nicht Karsten Müller heißt, dann wird man dieses Endspiel mit Minusbauern verlieren. So kam es am Ende auch…4,5:3,5 Osnabrück! Eine sehr bittere und unnötige Niederlage. Es wird jetzt absolut eng für die Zweite die Klasse zu halten. Ab jetzt zählen nur Punkte ...

Bericht Benjamin Kluin

Union verteidigt Tabellenf├╝hrung in der Oberliga

4,5:3,5 bei Werder III

Nach der Niederlage gegen die SF Hannover, die vor allem auf eine mangelhafte Chancenverwertung zurückzuführen war, galt es gegen Werder wieder in die Spur zu finden. Nachdem die kurze Anreise trotz Mitnahme aller Bremer roten Ampeln und Parkplatznot vor dem Spiellokal geglückt war, ging es auch direkt an die Bretter. Da nebenan der Kampf der zweiten Werderaner Mannschaft lief, gab es neben den eigenen Partien genug zu gucken.

Ein Rundgang durch die eigenen Bretter förderte allerdings nach der Eröffnungsphase nicht viel Erfreuliches zu Tage. An den Weißbrettern hatten wir nichts bis noch weniger herausgeholt, der Werderaner Olaf Steffens hatte am Spitzenbrett mit seiner gewohnt originellen Eröffnungsbehandlung gutes Spiel erlangt, und Max war bereits in der Eröffnung richtig unter die Räder gekommen und hatte einen Bauern weniger, für den der Gegner auch die Kompensation hatte

4,5:3,5 bei Werder III

Nach der Niederlage gegen die SF Hannover, die vor allem auf eine mangelhafte Chancenverwertung zurückzuführen war, galt es gegen Werder wieder in die Spur zu finden. Nachdem die kurze Anreise trotz Mitnahme aller Bremer roten Ampeln und Parkplatznot vor dem Spiellokal geglückt war, ging es auch direkt an die Bretter. Da nebenan der Kampf der zweiten Werderaner Mannschaft lief, gab es neben den eigenen Partien genug zu gucken.

Ein Rundgang durch die eigenen Bretter förderte allerdings nach der Eröffnungsphase nicht viel Erfreuliches zu Tage. An den Weißbrettern hatten wir nichts bis noch weniger herausgeholt, der Werderaner Olaf Steffens hatte am Spitzenbrett mit seiner gewohnt originellen Eröffnungsbehandlung gutes Spiel erlangt, und Max war bereits in der Eröffnung richtig unter die Räder gekommen und hatte einen Bauern weniger, für den der Gegner auch die Kompensation hatte.

Der erste Fingerzeig, dass es diesmal anders als gegen Hannover laufen könnte, ergab sich als der Gegner von den zweiten Bauern zu früh schnappte, was Gegenspiel zuließ und nach weiteren weißen Ungenauigkeiten eine forcierte Zugwiederholung ermöglichte. Danach wurde an allen Brettern hart gekämpft, bevor es in der Zeitnotphase richtig gut für uns lief:

Zwar musste Berthold leider die Unfähigkeit seines Springers erkennen, einen Randbauern zu stoppen und aufgeben. Aber Dirk hatte am Spitzenbrett seinen Gegner aus schwieriger Stellung zwischenzeitlich überspielt und konterte dessen verzweifelten Angriff cool aus. Hartmut konnte seine unangenehm zu spielende Stellung remis geben. Die Partie des Tages (und vermutlich auch der Saison bisher aus Oldenburger Sicht) fand aber am 8. Brett statt:

Hier hatte Jan eine gewohnt chaotische Stellung mit Initiative gegen den weißen König am Damenflügel, aber zerrütteter Bauernstellung, merkwürdigen Figuren beiderseits und einem in der Mitte steckenden König. In hochgradiger beiderseitiger Zeitnot opferte er einen Turm:

20. … Le4 21.Td4 Tb8 22.b3 Da3 23.Lc1 Txb3+ 24.ab Dxb3+ 25.Ka1 Lxc2 26.Tb4 Dxb4 27.Dxc2

Weiß hat den einzigen Matt abwendenden Zug gefunden, schien den Angriff vorerst gestoppt zu haben und bot nun Remis an. Jan lehnte mit 2 Minuten auf der Uhr und Minusfigur ab, und schnappte mit dem König den gegnerischen Bauern auf d7, der des Königs einziger Schutz gewesen war. Hatte Jan den Verstand verloren? Es zeigte sich jedoch, dass Weiß nur ein paar Schachs besaß, während der König geschickt den Turm von h8 zum Damenflügel vorbeigelassen hatte, wodurch die Mattdrohungen gegen den weißen König unabwendbar wurden:

27. … Kxd7 28.Td1+ Kc7 29.Td5 Tb8 30.f5 Tb6 31.Lf4+ Kc8 32.Da2 c2+ 33.Te5 Dc3+ 0-1 

Während die Kiebitze staunten, baute Jan damit sein Punktekonto auf 5,5/6 aus.

In der Zwischenzeit hatte auch Marc durch starkes Positionsspiel eine Gewinnstellung erreicht und verwertete diese nach der Zeitkontrolle sicher, wodurch wir 4:2 in Führung lagen. Somit benötigten Sebastian und Ernst noch ein Remis, um den Mannschaftssieg sicherzustellen. Sebastian hatte ein hochkomplexes Endspiel, wo plötzlich Gabeln, Fesselungen und beiderseitige Umwandlungsdrohungen auf dem Brett auftauchten. Er holte sich zuerst die Dame, hatte einen Bauern mehr und Schachs … Aber der eigene König war zu schwach und daher stand leider der Gegner auf Gewinn. Damit lag es an Ernst, den Deckel draufzumachen. Er stand zwischendurch optisch etwas passiv, konnte aber geschickt den Springer und die Türme umgruppieren und ein Turmendspiel mit Mehrbauern erreichen. Am Schluss stritten sich die Analysten, ob das Turmendspiel nach einem schwarzen Fehlzug forciert zu gewinnen war. Ernst wickelte aber mannschaftsdienlich zum Remis und Mannschaftssieg ab.

Bericht von Max

 

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 3. Runde

Oberliga: Erste Saisonniederlage f├╝r Oldenburg

In der fünften Runde der Oberliga hat die 1. Mannschaft des SK Union Oldenburg erstmals Punkte liegen gelassen: Gegen den starken Aufsteiger von den Schachfreunden Hannover reichte es beim Heimkampf am 5. Februar nur zu einem unglücklichen 3,5 - 4,5.
Dabei lief es anfänglich gut für die Oldenburger: Das frühe Remis von Berthold gegen den Topscorer der Gastmannschaft, Bernd Fritze, ging ebenso in Ordnung wie der halbe Punkt von Hartmut. Dessen Gegner war aufgrund von Widrigkeiten bei der Anfahrt zwar erst kurz vor Ablauf der Karenzzeit im Spielsaal erschienen, stülpte Hartmut dann aber umgehend eine positionelle Zwangsjacke über, so dass dieser seine ganze Findigkeit ein paar einzige Züge aufbieten musste, um in ein Turmendspiel mit gleichen Chancen abzuwickeln. 
Der erste Sieg gelang dann Marc, indem er bei verrammeltem Zentrum mit entgegengesetzten Rochaden konsequent an dem Flügel vormarschier
In der fünften Runde der Oberliga hat die 1. Mannschaft des SK Union Oldenburg erstmals Punkte liegen gelassen: Gegen den starken Aufsteiger von den Schachfreunden Hannover reichte es beim Heimkampf am 5. Februar nur zu einem unglücklichen 3,5 - 4,5.
Dabei lief es anfänglich gut für die Oldenburger: Das frühe Remis von Berthold gegen den Topscorer der Gastmannschaft, Bernd Fritze, ging ebenso in Ordnung wie der halbe Punkt von Hartmut. Dessen Gegner war aufgrund von Widrigkeiten bei der Anfahrt zwar erst kurz vor Ablauf der Karenzzeit im Spielsaal erschienen, stülpte Hartmut dann aber umgehend eine positionelle Zwangsjacke über, so dass dieser seine ganze Findigkeit ein paar einzige Züge aufbieten musste, um in ein Turmendspiel mit gleichen Chancen abzuwickeln. 
Der erste Sieg gelang dann Marc, indem er bei verrammeltem Zentrum mit entgegengesetzten Rochaden konsequent an dem Flügel vormarschierte, an dem er Raumvorteil besaß - auch wenn sich dort der eigene König befand. Die gegnerische Stellung brach dann überraschend schnell zusammen. Kurz darauf münzte auch Jan eine komfortable Druckstellung mit Läuferpaar zu einem ganzen Punkt um - wobei er allerdings zwischendurch einen glatten Figurengewinn ausließ. 
Beim Zwischenstand von 3:1 erwies sich dann die Niederlage von Sebastian als Wendepunkt des Matches: Mutig hatte er auf Angriff gesetzt und für ein mobiles Bauernzentrum und das Läuferpaar die Qualität gegeben. Am Ende machten aber nicht Sebastians Bauern, sondern der gegnerische Freibauer das Rennen und verhinderte, zur Dame umgewandelt, auch die letzten Schummelchancen.
Die letzten drei Partien sahen die Oldenburger Seite jeweils leicht im Nachteil: Dirk in einem doppelten Turmendspiel, Ernst in einem Springerendspiel und Max in einem gemischten Leichtfigurenendspiel. Ernst und Dirk mussten sich nach hartnäckiger und langwieriger Verteidigung letztendlich geschlagen geben. Bei Max reichte es dagegen nach wechselvollem Verlauf nur noch zu einem Remis, dass die knappe Mannschaftsniederlage besiegelte.
Stellvertretend für die an verschiedenen Brettern ausgelassen Chancen hier ein kritischer Moment in der Partie Meessen - Ackermann an Brett 2 (Stellung nach … Sxe4): Weiß steht hier (nach Aussage von Max) glatt auf Gewinn - wenn er mit der richtigen Figur wiedernimmt. "Sxe4 ist hier richtig, weil die einzige Idee von Schwarz, nämlich … d5, trivial an cxd5 nebst Dxa6 scheitert. Dxe4 reichte auch für klaren Vorteil, aber irgendwann ist der Faden dann gerissen. Heute war der Wurm drin."
Trotz der Niederlage liegt Oldenburg mit einem Mannschaftspunkt in der Tabelle in Führung. Der nächste Mannschaftskampf steht bereits am 19.2. gegen SV Werder Bremen III an.
(Bericht von Jan)

Seite 123456789101112131415


Zu früheren Beiträgen - Zu Beiträge2007 - Beiträge2006 - Kontaktformular