Union-Pokal der Senioren 2017

Am 24.11.2017 startet der Union-Pokal der Senioren 2017, der als Knockout-Turnier durchgeführt wird.
Bedenkzeit: 120 min/40 Züge, 60 min/20 Züge, Rest 30 min

Beginn 15.00 Uhr Hotel Heinemann, Karenzzeit 30 min
Bei Remis folgt eine 30-Minuten-Partie, bei wiederholtem Remis entscheiden 3 Blitzpartien à 5 Min.
Bei mehr als 16 Meldungen kämpfen die Spieler ab Meldung 14 in einem Qualifikationsturnier "Jeder gegen Jeden“ mit 15-Minuten-Partien um die Plätze 14, 15 und 16!
Das Turnier ist offen für Jedermann.
Termine:
  • Qualifikations-Runde: 24.11.2017 
  • Runde 1: 01.12.2017 / 08.12.2017
  • Achtelfinale: 15.12.2017/22.12.2017
  • Halbfinale: 29.12.2017/05.01.2018
  • Finale: 12.01.2017/19.01.2018

Graf-Anton-G√ľnther-Pokal 2017

Sieger des Graf-Günther-Pokals der Senioren 2017 wurde Josef Blanket, der seine DWZ um 33 Punkte verbesserte. Ullrich Kuhnert wurde Zweiter mit 26 Punkten Zugewinn, der Drittplazierte Horst Kredel verbesserte sich um 25 DWZ-Punkte. Herzlichen Glückwunsch geht an die drei Gewinner.

Erfolgreicher Auftakt der Zweiten in der Verbandsliga West

SK Nordhorn-Blanke III 3 : 5 SK Union Oldenburg II

Aufstellung SK Union Oldenburg II:

  1. Jan Wagner (weiß)
  2. Heiko Warns (schwarz)
  3. Thomas Elbern
  4. Frank Modder
  5. Arno Köhne
  6. Benjamin Kluin
  7. Maik Schäfer
  8. Walter Förste

Mit einer schlagkräftigen Truppe ging es am frühen Morgen nach Nordhorn um die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. Auf dem Hinweg herrschte im Auto noch Uneinigkeit darüber, ob zwei Punkte für den Klassenerhalt oder für den Wiederaufstieg gut wären, zumindest war aber die Zielsetzung zwei Punkte aus Nordhorn zu entführen, der gemeinsame Nenner des Sonntags.

Es fing nicht allerdings sonderlich gut an. Walter hatte mit schwarz an Brett 8 eine sehr scharfe sizilianische Stellung auf dem Brett, die keine zwei Ungenauigkeiten zuließ. Der Gegner konnte sehr schnell einen nicht parierbare

SK Nordhorn-Blanke III 3 : 5 SK Union Oldenburg II

Aufstellung SK Union Oldenburg II:

  1. Jan Wagner (weiß)
  2. Heiko Warns (schwarz)
  3. Thomas Elbern
  4. Frank Modder
  5. Arno Köhne
  6. Benjamin Kluin
  7. Maik Schäfer
  8. Walter Förste

Mit einer schlagkräftigen Truppe ging es am frühen Morgen nach Nordhorn um die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. Auf dem Hinweg herrschte im Auto noch Uneinigkeit darüber, ob zwei Punkte für den Klassenerhalt oder für den Wiederaufstieg gut wären, zumindest war aber die Zielsetzung zwei Punkte aus Nordhorn zu entführen, der gemeinsame Nenner des Sonntags.

Es fing nicht allerdings sonderlich gut an. Walter hatte mit schwarz an Brett 8 eine sehr scharfe sizilianische Stellung auf dem Brett, die keine zwei Ungenauigkeiten zuließ. Der Gegner konnte sehr schnell einen nicht parierbaren Königsangriff organisieren, sodass Walter früh aufgeben musste. 

An Brett 6 hatte Benjamin sehr schnell Ausgleich mit den schwarzen Steinen erzielt. Es tauschten sich bei stocksolidem Spiel beider Seiten schnell viele Figuren ab, wonach ein Doppelturmendspiel entstand, das für keine Seite Gewinnpotenzial bot. Somit stand es 0,5 zu 1,5 für Nordhorn. 

An den anderen Brettern zeichneten sich dann gute bis sehr gute Stellungen für Oldenburg ab: Der nächste volle Punkt kam von Heiko in einer von Taktik geprägte Partie. Heikos Gegner opferte mutig eine Figur, was auf jeden Fall unter praktischen Gesichtspunkten einen vielversprechenden Eindruck machte. Das zweite Figurenopfer war dann aber wohl des Guten zu viel. Heiko wehrte glänzend alle Drohungen ab und erzielte somit den Ausgleich zum 1,5 zu 1,5. 

Danach brachte Jan die Gäste in Führung. In einer undurchsichtigen Manövrier-Stellung gelang ihm ein unvermittelter taktischer Schlag, der einen wichtigen Bauern gewann, wonach die Stellung bereits in höherem Sinnen gewonnen war. Somit 2,5 zu 1,5 für Oldenburg. 

Frank hatte an Brett 4 mit Schwarz einen zähen Abtausch-Slawen vor der Brust. Nach langem ausgeglichenen Spiel und zwischenzeitlich optisch leicht besserer Stellung für Frank endete die Partie in ein Remis. Wohl glücklicherweise, denn die Endstellung in einem Leichtfigurenendspiel mit weißem Springer und schwarzem Läufer versprach einzig Weiß Gewinnchancen.

Maik Schäfer feierte an Brett 7 ein wirklich beachtliches Debüt in der Zwoten. Mit Weiß spielte er in einem Franzosen eine schöne, solide Spielstellung heraus, die Hoffnung gemachte hatte. Bei zunehmender Zeitnot verkomplizierte sich jedoch die Stellung und Maik verlor erst einen Bauern, geriet dann in eine entscheidende Figurenfesselung. Dennoch eine starke Leistung! Somit stand es 3:3. 

Thomas Elbern hatte seine Partie von Anfang an im Griff. Bei zusehends schlechter werdender Stellung opferte sein Gegner eine Figur für zwei verbundene Freibauern am Damenflügel. Nach Irritationen in der Zeitnotphase (die Zeit von Schwarz war abgelaufen, was aber nicht reklamiert worden war) schaukelte Thomas seine gewonnene Stellung in Ruhe nach Hause, so dass wir 4:3 führten. Arno hatte nun mit Weiß die Aufgabe, den Mannschaftssieg einzufahren. In der Eröffnung hatte er mit Weiß einen minimalen Vorteil herausgespielt, der aber nichts weiter einbrachte. Nach längerem Belauern und Manövrieren der Schwerfiguren gelang Arno letztendlich der Durchbruch, und mit einem taktischen Schlag gewann er Bauer um Bauer und letztendlich die Partie. Glückwunsch.

Am Ende ein doch souveräner 5:3 Erfolg gegen Nordhorn III. So darf es gerne weitergehen!

Bericht von Benjamin Kluin

Der Boden der Tatsachen - Erste verliert Heimspiel gegen König Tegel

Nach dem Auswärtspunkt in der ersten Runde empfing der SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag den Erstliga-Absteiger SK König Tegel. Für die Berliner traten in Oldenburg immerhin 4 Großmeister, 2 internationale Meister und 2 FIDE-Meister an.

Der 16jährige Oldenburger Neuzugang Jari Reuker ließ sich hiervon jedoch wenig beeindrucken und spulte im Blitztempo eine tief vorbereitete Variante gegen IM Bruedigam ab. Dieser fügte sich bald ins Remis, nachdem er trotz hohen Bedenkzeitverbrauchs die Jaris Stellung nicht ernsthaft gefährden konnte. Ein gelungener Einstand! Etwas länger brauchte Dirk Bredemeier, um die Iniative von Robert Rabiega zu neutralisieren und den nächsten halben Punkt einzusacken. An den übrigen Brettern standen Martin Breutigam an 1 und Sebastian Müer an 3 etwas unter Druck, während Max Meessen, Hartmut Bürckner und Berthold Wittje kleine Vorteile hatten. Lei

Nach dem Auswärtspunkt in der ersten Runde empfing der SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag den Erstliga-Absteiger SK König Tegel. Für die Berliner traten in Oldenburg immerhin 4 Großmeister, 2 internationale Meister und 2 FIDE-Meister an.

Der 16jährige Oldenburger Neuzugang Jari Reuker ließ sich hiervon jedoch wenig beeindrucken und spulte im Blitztempo eine tief vorbereitete Variante gegen IM Bruedigam ab. Dieser fügte sich bald ins Remis, nachdem er trotz hohen Bedenkzeitverbrauchs die Jaris Stellung nicht ernsthaft gefährden konnte. Ein gelungener Einstand! Etwas länger brauchte Dirk Bredemeier, um die Iniative von Robert Rabiega zu neutralisieren und den nächsten halben Punkt einzusacken. An den übrigen Brettern standen Martin Breutigam an 1 und Sebastian Müer an 3 etwas unter Druck, während Max Meessen, Hartmut Bürckner und Berthold Wittje kleine Vorteile hatten. Leider musste Sebastian bald die Überlegenheit von GM Richters Stellung anerkennen und die Segel streichen. Marc Schütte hingegen sicherte sich durch geschickte Verteidigung ein Remis. Die Oldenburger Hoffnungen blieben intakt!

Danach ging es leider bergab: Berthold konnte seinen kleinen Vorteil nicht zum Sieg verdichten und gab remis. Hartmut dagegen übersah in guter Stellung eine taktische Ausrede seines Gegners und verlor unglücklich. Gleiches geschah auch Max, der Stück für Stück im Turmendspiel von GM Muse zurückgedrängt wurde. Immerhin erreichte Martin aus einer sehr schwierigen Stellung mit Minusbauer gegen den Berliner Spitzenspieler GM Rene Stern ein Unentschieden.

Die Niederlage fiel mit 2,5 zu 5,5 jedenfalls im Ergebnis zu hoch aus. Nach dem Lecken diverser Wunden werden unsere Spieler sich dennoch konzentriert auf das schwere Auswärtsspiel bei Turm Kiel am 12.11. vorbereiten.

Spielbericht von Dirk Bredemeier

Ernst Heinemann erfolgreich in Bad Harzburg

Ernst Heinemann vom SK Union hat einen hervorragenden 2. Platz bei den 18. Bad Harzburger Schachtagen belegt - vor den Turnierfavoriten IM Nikolai Biriukov, GM Mikail Ivanov!

Turnierbericht auf nsv-online.de

Graf-Anton-G√ľnther-Pokal: Paarungen Runde 4

Ergebnisse Runden 1-3, Paarungen Runde 4

Rangliste

Stadtmeisterschaft

Die Oldenburger Stadtmeisterschaft ist ausgeschrieben! Am 18. November im Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. Ecke Alexanderstr. Hier die Ausschreibung als PDF-Datei.

Hoffnungsvoller Auftakt in der 2. Bundesliga

Erste Mannschaft holt Auswärtspunkt am Millerntor

Zum Auftakt der Saison in der 2. Bundesliga (Staffel Nord) musste die erste Mannschaft des SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli antreten - ja, die Kiezkicker haben auch eine Schachabteilung! Das dortige Team ist ebenso wie die Oldenburger frisch aus der Oberliga aufgestiegen. Für beide Mannschaften stellte das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar.

Nach den ersten Zügen hatte sich Martin Breutigam an Brett 1 kleine Vorteile in einem damenlosen Mittelspiel erarbeitet. An Brett 2 wurden die Damen ebenso schnell getauscht, wonach Dirk Bredemeier weiterhin mit unangenehmen Druckspiel seiner Gegnerin zu kämpfen hatte. An den anderen Brettern hingegen ergaben sich komplexe Kampfbilder, die keine zuverlässige Prognose zuließen.

Das erste Tor für die Oldenburger sc

Erste Mannschaft holt Auswärtspunkt am Millerntor

Zum Auftakt der Saison in der 2. Bundesliga (Staffel Nord) musste die erste Mannschaft des SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli antreten - ja, die Kiezkicker haben auch eine Schachabteilung! Das dortige Team ist ebenso wie die Oldenburger frisch aus der Oberliga aufgestiegen. Für beide Mannschaften stellte das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar.

Nach den ersten Zügen hatte sich Martin Breutigam an Brett 1 kleine Vorteile in einem damenlosen Mittelspiel erarbeitet. An Brett 2 wurden die Damen ebenso schnell getauscht, wonach Dirk Bredemeier weiterhin mit unangenehmen Druckspiel seiner Gegnerin zu kämpfen hatte. An den anderen Brettern hingegen ergaben sich komplexe Kampfbilder, die keine zuverlässige Prognose zuließen.

Das erste Tor für die Oldenburger schoss Ernst Heinemann an Brett 8, der mittels taktischer Tricks die gegnerische Grundreihenschwäche ausnutzte. St. Pauli glich durch eine Niederlage von Max Meessen an Brett 4 aus; der holländische Stonewall hielt dem Ansturm der weissen Figuren diesmal nicht stand. Nun konterte wiederum Berthold Wittje für Oldenburg, nahm dem Gegner eine Qualität ab und behielt in Zeitnot die Nerven und den erforderlichen Überblick. 2 zu 1 für Oldenburg! Danach musste Martin Breutigam gegen seinen IM-Kollegen Feuerstack leider einsehen, dass sein Vorteil nicht zum Sieg reichen würde. Sebastian Müer musste am Ende einer schweren Partie der Endspieltechnik seines Gegners Tribut zollen und aufgeben.

Auch Marc Schütte konnte noch nicht an die Form des Vorjahres anknüpfen, so dass St. Pauli in Führung ging. Zum Glück spielte "Käpt´n" Hartmut Bürckner an Brett 7 eine überlegene Partie, in welcher er seinem Gegner erst einen Bauern abnahm, dann einen zweiten, einen dritten und schließlich in der ihm eigenen Art langsam, aber ganz sicher die eigene Bauernphalanx zum Sieg führte. Nun musste sich nur noch Dirk Bredemeier den hartnäckigen und langwierigen Gewinnversuchen seiner Gegnerin im Endspiel Turm + Springer gegen Turm erwehren, was schließlich auch gelang und zum Endstand von 4 zu 4 führte.

Hinterher haderten auf beiden Seiten Einzelne mit dem Ergebnis und vergebenen Chancen. Als Auftakt in die neue Saison ist ein Auswärtspunkt indes kein schlechtes Signal. Am Sonntag den 22.10. erwarten die Oldenburger dann den stark besetzten Erstligaabsteiger König Tegel aus Berlin; gespielt wird im PFL.

Graf-Anton-G√ľnther-Pokal: Paarungen Runde 2

Ergebnisse Runde 1 + Paarungen Runde 2

Vereinspokal: SK Union in der dritten Runde

In der zweiten Runde des Vereinspokals setzte sich der SK Union mit 3:1 gegen den Bezirksligisten Wilhelmshavener SC durch. Hartmut Bürckner und Jan Wagner gewannen jeweils ihre Schwarzpartien, bevor Max Meessen überraschend gegen den Wilhelmshavener Spitzenspieler Alexander Schneider die Segel streichen musste. Den entscheidenden Punkt für Oldenburg erzielte Anirudh Unni dann in einem komplizierten Leichtfigurenendspiel.

Graf-Anton-G√ľnther-Pokal 2017

Am 15.09.2017 beginnt der G.A.G-Pokal der Senioren. Gewinner ist derjenige Spieler bzw. diejenige Spielerin mit dem größten DWZ-Zuwachs.
Gespielt werden 5 Runden Schweizer System, 2Stunden/40 Züge 30 Minuten Rest.

Termine:

  •  Runde1.  15.09./22.09.2017
  •  Runde2.  29.09./06.10.2017
  •  Runde3.  13.10./20.10.2017
  •  Runde4.  27.10./03.11.2017
  •  Runde5.  10.11./17.11.2017


Spielbeginn ist jeweils 15 Uhr Hotel Heinemann. Karenzzeit beträgt 15 Minuten. Turnier ist frei für Jedermann.

Seniorenwertungsturnier 2017 - Endergebnisse

Gruppe A: 
Gruppe B:

Sieger im Wertungsturnier Gruppe A wurden Alfred Klingenberg und Ullrich Kuhnert. Herzlichen Glückwunsch! Absteiger aus der Gruppe A sind Evgeni Bessonov und Gerhard Buschmann. Sieger der Gruppe B und somit Aufsteiger in die Gruppe A sind Günter Horstmann und Helmut Küpker. Auch diesen Schachfreunden herzlichen Glückwunsch!

Seniorenwertungsturnier 2017 - Stand 20.08.2017

Gruppe A: 
Gruppe B:
Die fehlenden Ergebnisse sind dem Turnierleiter zu melden. Bitte denkt daran,dass bis zum 01.09.2017 alle Partien gespielt sein müssen.

Saisonvorbereitung mit Meistertraining

Im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga trafen am Sonntag, den 13.08., 10 Spieler zum Training mit IM Martin Breutigam im Haus der Jugend ein.

Martin, der schon mehrere Trainings-DVDs bei Chessbase veröffentlichte, hatte ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zunächst wurden einige kritische Momente aus aktuellen Partien der anwesenden Spieler beleuchtet. Danach ging es ins knallharte Taktik-Gym: 10 Aufgaben binnen 15 Minuten zu beurteilen brachte auch die vorderen Bretter ins Schwitzen. Zum Glück folgte eine Pause für Kaffee und belegte Brötchen. Anschließend zeigte Martin einige Beispiele für den überraschenden Abtausch eines scheinbar "guten" Springers gegen einen passiven Läufer. Hartmut kündigte begeistert an, künftig stets dem Beispiel der Partie Kramnik-Dreev zu folgen und mittels eines Springermarsches über c3-e4-d6 den "gefährlic

Im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga trafen am Sonntag, den 13.08., 10 Spieler zum Training mit IM Martin Breutigam im Haus der Jugend ein.

Martin, der schon mehrere Trainings-DVDs bei Chessbase veröffentlichte, hatte ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zunächst wurden einige kritische Momente aus aktuellen Partien der anwesenden Spieler beleuchtet. Danach ging es ins knallharte Taktik-Gym: 10 Aufgaben binnen 15 Minuten zu beurteilen brachte auch die vorderen Bretter ins Schwitzen. Zum Glück folgte eine Pause für Kaffee und belegte Brötchen. Anschließend zeigte Martin einige Beispiele für den überraschenden Abtausch eines scheinbar "guten" Springers gegen einen passiven Läufer. Hartmut kündigte begeistert an, künftig stets dem Beispiel der Partie Kramnik-Dreev zu folgen und mittels eines Springermarsches über c3-e4-d6 den "gefährlichen Läufer c8" abzutauschen! Recht so: Was passieren kann, wenn man diese Figur unterschätzt, wurde anhand von Partien der Weltmeister Botwinnik und Carlsen demonstriert, welche ihre Gegner mittels des Läuferpaares alt aussehen ließen.

Neben dem konzentrierten Training blieb bei der gelungenen Veranstaltung noch Zeit für den Austausch über Youtube-Videos und Schachweisheiten von Tarrasch bis zu Aargard. Die Saison kann beginnen!

Seniorenwertungsturnier 2017

Gruppe A: 
Gruppe B:

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Schachklubs SK Union Oldenburg findet am 7. Juli 2017 im 20 Uhr im Haus der Jugend statt!

Tagesordnung

Seniorenwertungsturnier 2017

Gruppe A: 
Gruppe B:

1. Schulschachturnier in Oldenburg

111 Kinder und Jugendliche fanden sich heute im Haus der Freien Christlichen Gemeinde zum 1. Schulschachturnier in Oldenburg zusammen.

U8Teilnehmer Rangliste
U10
Teilnehmer Rangliste
U12
Teilnehmer Rangliste
U14
Teilnehmer Rangliste
U16
Teilnehmer Rangliste

Jahreshauptversammlung

Die Einladung zur JHV am 7.7.17, hier als PDF-Datei
Es geht los um 20 Uhr im Haus der Jugend (Von-Finkh-Str.)

Seniorenwertungsturnier 2017

Termine zum Wertungsturnier der Gruppen A und B. Alle Paarungen der Gruppe A (Rundenturnier) und Paarungen Runde 1 Gruppe B.

Runde 1: 02.06.2017/09.06.
Runde 2: 16.06.2017/23.06.
Runde 3: 30.06.2017/07.07.
Runde 4: 14.07.2017/21.07.
Runde 5: 28.07.2017/04.08.
Runde 6: 11.08.2017/18..08.
Runde 7: 25.08.2017/01.09.

27. Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren

Heinrich Cordsen und Alfred Klingenberg teilten sich den 1. Platz bei der 27.Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren. Beide erreichten 8 von 9 möglichen Punkten bei gleicher Buchholzwertung. Den 3.Platz belegte Alfons Gudat mit hervorragenden 7 Punkten. Allen drei Spielern unseren Glückwunsch!

Turniertabelle auf schachund.de

Seniorenwertungsturnier 2017

Vom 02. Juni – 01. September 2017 findet das Wertungsturnier der Senioren in den Gruppen A und B statt. Aus der Gruppe A steigen die beiden Letztplatzierten in die Gruppe B ab, die beiden Erstplatzierten der Gruppe B steigen in die Gruppe A auf. Gruppe A  findet als Rundenturnier, Gruppe B im Schweizer System 7 Runden statt. Beide Gruppen werden DWZ-gewertet. 

Spielbeginn 15.00 Uhr im Hotel Heinemann, Karenzzeit 30 min. Sollte nach Ablauf der 30 min ein Spieler nicht anwesend sein, wird die Partie für ihn als verloren gewertet. Gespielt werden 2 Std./1 Std./30 min Rest der Partie.

 Da Gruppe A als Rundenturnier stattfindet, dürfen Partien vorgezogen bzw. später gespielt werden. Der Turnierleiter ist davon zu unterrichten. Im Anhang die Teilnehmerlisten der Gruppen A+B. Wer nicht spielen will, bitte Bescheid geben!

Vorl. T

Vom 02. Juni – 01. September 2017 findet das Wertungsturnier der Senioren in den Gruppen A und B statt. Aus der Gruppe A steigen die beiden Letztplatzierten in die Gruppe B ab, die beiden Erstplatzierten der Gruppe B steigen in die Gruppe A auf. Gruppe A  findet als Rundenturnier, Gruppe B im Schweizer System 7 Runden statt. Beide Gruppen werden DWZ-gewertet. 

Spielbeginn 15.00 Uhr im Hotel Heinemann, Karenzzeit 30 min. Sollte nach Ablauf der 30 min ein Spieler nicht anwesend sein, wird die Partie für ihn als verloren gewertet. Gespielt werden 2 Std./1 Std./30 min Rest der Partie.

 Da Gruppe A als Rundenturnier stattfindet, dürfen Partien vorgezogen bzw. später gespielt werden. Der Turnierleiter ist davon zu unterrichten. Im Anhang die Teilnehmerlisten der Gruppen A+B. Wer nicht spielen will, bitte Bescheid geben!

Vorl. Teilnehmerliste Gruppe A
Vorl. Teilnehmerliste Gruppe B

In f√ľnf Minuten in die 2. Bundesliga

Oldenburg kämpft Uelzen nieder und sichert sich den 1. Platz in der Oberliga NordWest

Zum Saisonfinale empfing unsere Erste die Schachfreunde aus Uelzen, während Aufstiegskonkurrent Hellern gegen Werder Bremen III antrat. Im Gegensatz zum Aufstieg vor 3 Jahren, als wir in der letzten Runde als Außenseiter befreit aufspielten, standen wir diesmal unter dem psychologischen Druck, die Tabellenführung "nur" gegen einen Abstiegskandidaten verteidigen zu müssen. Zum Glück verstärkte uns erneut Martin am 1. Brett - und brachte die Uelzener Vorbereitung durcheinander.

Nach 2 Stunden hatte sich an mehreren Brettern ein spannungsgeladener Kampf entwickelt: Martin hatte mit Schwarz einen Turm auf a8 geopfert und dafür die weiße Dame auf eben diesem Felde gefangen genommen. Dirk sah sich im Königsinder einem scharfen Bauernopfe

Oldenburg kämpft Uelzen nieder und sichert sich den 1. Platz in der Oberliga NordWest

Zum Saisonfinale empfing unsere Erste die Schachfreunde aus Uelzen, während Aufstiegskonkurrent Hellern gegen Werder Bremen III antrat. Im Gegensatz zum Aufstieg vor 3 Jahren, als wir in der letzten Runde als Außenseiter befreit aufspielten, standen wir diesmal unter dem psychologischen Druck, die Tabellenführung "nur" gegen einen Abstiegskandidaten verteidigen zu müssen. Zum Glück verstärkte uns erneut Martin am 1. Brett - und brachte die Uelzener Vorbereitung durcheinander.

Nach 2 Stunden hatte sich an mehreren Brettern ein spannungsgeladener Kampf entwickelt: Martin hatte mit Schwarz einen Turm auf a8 geopfert und dafür die weiße Dame auf eben diesem Felde gefangen genommen. Dirk sah sich im Königsinder einem scharfen Bauernopfer seines im Saisonverlauf bislang unbesiegten Gegners ausgesetzt. Max Gegner hatte gar schon im 2. Zug mit dem Königsgambit einen Bauern gegeben. Kampflos wollten die Gäste aus der Hansestadt offenbar nicht untergehen! Sebastians Gegner servierte dagegen eine solide russische Verteidigung, was Basti erst einmal zum Grübeln veranlasste ("Wie vermeide ich ein Remis im Russen?!"); schließlich traf er mit dem Dreispingerspiel wohl eine gute Wahl! An den hinteren Brettern schien dagegen sachliches Positionsschach das Mittel der Wahl gegen die dort nominell etwas schwächeren Gäste zu sein: Berthold spielte einen soliden Bogo-Inder, den sein Gegner offenbar nur ansatzweise verstand. Ernst und Marc sammelten emsig kleine Vorteile und Jan schien mit seinem üblichen Reti-Aufbau anfänglich auf gutem Wege.

Das erste Erfolgserlebnis brachte Martin dann an Brett 1: Auf dem - möglichen? - Weg aus dem Dickicht der Verwicklungen und aus dem Gefängnis seiner Dame hatte FM Laubsch derart viel Zeit verbraucht, dass er schließlich von Martins wenigen, aber sehr aktiven Figuren gnadenlos überspielt wurde. Dies schien einigen Uelzener Spielern, die innerlich auf den Mehrturm  gesetzt hatten, einen psychologischen Schlag zu versetzen! Jans Gegner an 8. hingegen war weit genug weg um unbeeindruckt zu bleiben. Er hatte mit geschicktem Figurenspiel gefährliche Angriffschancen erlangt, so dass Jan - taktisch richtig - ins Remis abwickelte. Indes hatte Max zwischenzeitlich einen wichtigen Bauern verloren. Ernst hatte eine Qualität mehr, sein Gegner dafür aber zwei erbundene Freibauern. Auch am 2. Brett waren drei Ergebnisse denkbar ...

In beiderseitiger Zeitnot nutzte Dirk seine Chancen dann aber konsequenter als sein Gegner und baute mit einer Dame-Läufer-Batterie eine unparierbare Mattdrohung auf. Innerhalb von fünf Minuten brachen nun - fast - alle Dämme: Sebastian hatte gerade die gegnerischen Schwächen am Königsflügel gekonnt ausgenutzt und gewonnen, da verdichtete auch Marc seine Positionsvorteile zu einem schönen Mattfinale. Dann konnte Ernst die gegnerische Dame erobern, so dass der Ausgang des Kampfes fest stand. Max musste leider einem gegnerischen Freibauern auf d7 Tribut zollen und aufgeben; Berthold hingegen konnte mit einer unvertreibbaren Krake auf d4 gegen einen schwachen Läufer und ein bis zwei Mehrbauern den Todeskampf der weissen Steine noch auskosten ... Am Ende stand ein klares 6,5 zu 1,5, wobei der Mannschaftssieg auch erforderlich war, da Hellern seine Pflicht ebenfalls erfüllte und gewann.

Erfolgsgarant in dieser Saison war die mannschaftliche Geschlossenheit der Ersten. Während sich die vorderen Bretter - allen voran Dirk mit 5,5 Punkten aus 9 Partien an Brett 1 - auch gegen hochkarätige Gegnerschaft hervorragend schlugen, waren die hinteren Bretter mit Mark (7 aus 9), Hartmut (5,5 aus 8) und Jan (7,5 aus 9) diesmal eine "sichere Bank“. Und dann gibt es ja noch die „Edeljoker“ Martin und Manni!

Bericht von Dirk (mit kleinen Ergänzungen)

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 8. Runde

Oldenburg wankt - Bremer SG fällt

Die Lage vor dem Auswärtskampf unserer Ersten gegen die Bremer SG war klar: Wir mussten im Fernduell mit Hellern im Kampf um den Aufstieg Schritt halten, die Bremer mussten im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten.

Nach nur knapp 2 Stunden gab es an Brett 1 zwischen Dirk und Altmeister GM Zeitlein ein kurzes Remis. Zu diesem Zeitpunkt schien sich der Kampf eher zu Gunsten des Underdogs aus Bremen zu entwickeln: An fast allen Brettern hatte die Heimmannschaft Zeitvorteil, Max musste sich mit Schwarz Druck von IM Borik erwehren, Sebastian hatte zwar Raumvorteil aber keinen klaren Angriffspunkt, Berthold stand gedrückt, Ernst hatte einen Bauern geopfert, Marc und der Käpt´n standen eher unklar, während sich Jan schließlich gegen "Mr. 100%" Krajina in einer etwas passiv wirkenden Struktur wiederfand.

In den folgenden Stunden jedoch wendete sich das Blatt; die

Die Lage vor dem Auswärtskampf unserer Ersten gegen die Bremer SG war klar: Wir mussten im Fernduell mit Hellern im Kampf um den Aufstieg Schritt halten, die Bremer mussten im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten.

Nach nur knapp 2 Stunden gab es an Brett 1 zwischen Dirk und Altmeister GM Zeitlein ein kurzes Remis. Zu diesem Zeitpunkt schien sich der Kampf eher zu Gunsten des Underdogs aus Bremen zu entwickeln: An fast allen Brettern hatte die Heimmannschaft Zeitvorteil, Max musste sich mit Schwarz Druck von IM Borik erwehren, Sebastian hatte zwar Raumvorteil aber keinen klaren Angriffspunkt, Berthold stand gedrückt, Ernst hatte einen Bauern geopfert, Marc und der Käpt´n standen eher unklar, während sich Jan schließlich gegen "Mr. 100%" Krajina in einer etwas passiv wirkenden Struktur wiederfand.

In den folgenden Stunden jedoch wendete sich das Blatt; die Oldenburger schlugen zurück, während die Bremer sichtlich nervöser werdend Schritt für Schritt an Terrain verloren: Max glich durch geschickte Läufermanöver aus und vermied auch die letzten tückischen Fallstricke, so dass Borik ins Remis einwilligen musste. Sebastian hatte sich deutliche Vorteile in Form eines unvertreibbaren Zentralspringers gesichert. Berthold federte eine scheinbar zum Sieg führende Kombination seines Gegners geschickt ab und errichtete schließlich trotz Minusbauer eine Festung mit ungleichfarbigen Läufern. Ernst hatte die Vorzüge seiner Stellung (Läuferpaar, bessere Struktur) nach und nach zur Geltung gebracht und versetzte FM Juhnke kurz vor der Zeitkontrolle in dessen Zeitnot den Todesstoß. Jan zeigte, dass er noch unbesiegbarer als Krajina ist, nutzte dessen zeitnotbedingten Fehler aus und führte den sich ergebenden Qualitätsvorteil im Endspiel elegant zum Sieg. Jans sechste Gewinnpartie in dieser Saison! 

Der Käpt´n behielt erneut in einer brandheissen Stellung - eigentlich standen beide Könige auf Matt - einen kühlen Kopf und gewann ebenfalls. Marc steuerte mit einem Remis aus der Position der Stärke heraus zum herausragenden Ergebnis unserer Hintermannschaft bei und Sebastian begnügte sich - widerwillig aber unausweichlich - schließlich in einem Damenendspiel mit Remis.

Durch den klaren Auswärtssieg mit 5,5 zu 2,5 haben wir den ersten Platz verteidigt. Da auch Hellern gewann, kommt es in 2 Wochen zum Finale um die Oberliga-Meisterschaft: Wir gegen Uelzen, Hellern gegen Werder Bremen III. Die Bremer SG hingegen muss unbedingt gegen Hannover 96 gewinnen, sonst tritt das sympathische Oberliga-Urgestein den Weg in die Landesliga an.
Bericht von Dirk

Osterzeit ist Turnierzeit

In der Osterzeit gab es bundesweit diverse Möglichkeiten, dem Schachsport zu frönen. Unter anderem fanden die GRENKE Chess Classic in Karlsruhe und Baden Baden statt sowie in Oberhausen das kleinere, aber nichtsdestotrotz interessante OsterOpen der Stadtsparkasse Oberhausen - beide mit Oldenburger Beteiligung:

Oldenburger Stadtmeisterschaft der Senioren: 6. Runde

Achtung: Aufgrund des Karfreitags am 14.4. sind die Spiele der 6. Runde am 7.4. zu absolvieren!

Erste verteidigt Tabellenf√ľhrung - 4,5 : 3,5 gegen Tempo Göttingen

Bei Schmuddelwetter musste im Haus der Jugend gegen die kompakte Mannschaft aus Göttingen ein Sieg her, um vorne zu bleiben, da die Verfolger Delmenhorst und Hellern gegeneinander spielten und somit punkten würden. Es ging sehr gut los, als Dirk ein sizilianisches Theorieduell schnell für sich entscheiden konnte. Auf der Suche nach einer Widerlegung von Dirks riskantem Aufbau übersah der Göttinger Nachwuchsspieler einen Figurenverlust. Leider kassierten wir auch bald den Ausgleich, da Hartmut zum ersten Mal in dieser Saison die Segel streichen musste. Berthold brachte uns wieder in Führung, indem er gegen die extravagante Eröffnungsbehandlung des Gegners eine schöne Druckstellung aufbaute. Zwischendurch rettete sich Marc aus einer ausgangs der Eröffnung schief gegangenen Stellung durch ein gut getimetes Remisangebot.

Der Trend, dass diesmal ungewöhnlich viele Partien vor der Zeitkontrolle beendet wurden,

Bei Schmuddelwetter musste im Haus der Jugend gegen die kompakte Mannschaft aus Göttingen ein Sieg her, um vorne zu bleiben, da die Verfolger Delmenhorst und Hellern gegeneinander spielten und somit punkten würden. Es ging sehr gut los, als Dirk ein sizilianisches Theorieduell schnell für sich entscheiden konnte. Auf der Suche nach einer Widerlegung von Dirks riskantem Aufbau übersah der Göttinger Nachwuchsspieler einen Figurenverlust. Leider kassierten wir auch bald den Ausgleich, da Hartmut zum ersten Mal in dieser Saison die Segel streichen musste. Berthold brachte uns wieder in Führung, indem er gegen die extravagante Eröffnungsbehandlung des Gegners eine schöne Druckstellung aufbaute. Zwischendurch rettete sich Marc aus einer ausgangs der Eröffnung schief gegangenen Stellung durch ein gut getimetes Remisangebot.

Der Trend, dass diesmal ungewöhnlich viele Partien vor der Zeitkontrolle beendet wurden, setzte sich am Brett von Jan fort, der trotz Bauernverlust gegen den ELO-stärksten Spieler der Gäste an Brett 8(!) remis hielt. Somit ging es mit einer knappen Führung von 3:2 in die heiße Phase. Max hätte diese ausbauen können: Nach eher harmloser Eröffnungsbehandlung bot er einen Bauern an, den der Gegner ablehnte und stattdessen selber einen opferte. Max nahm an und die Stellung verschärfte sich gewaltig. Gerade als es schien, als sollte der Oldenburger das Gegenspiel in den Griff bekommen, führten Ungenauigkeiten in Zeitnot und eine zähe, erfindungsreiche Verteidigung des Göttingers dazu, dass Max Dauerschach erzwingen musste.

Somit spielten wie schon gegen Bremen Sebastian und Ernst um den Mannschaftssieg. Und diesmal behielt Sebastian die Nerven: Er hatte den Gegner dauerhaft unter Druck gesetzt, sodass dieser kurz nach der Zeitkontrolle in schwieriger Stellung fehlgriff und eine Figur verlor. Sebastian verwertete sicher und brachte somit den Sieg unter Dach und Fach. Leider konnte Ernst danach sein Endspiel mit Minusbauer nicht verteidigen und musste schließlich dem Gegner gratulieren. Unter dem Strich stand aber ein knapper, verdienter Mannschaftssieg.

(Bericht von Max)

Landesliga: 4:4 zum Vierten!

In der 7. Runde der Landesligasaison hatte Union II den Auftrag, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und Boden im Abstiegskampf gutzumachen. Gegner war das junge und dynamische Team vom Hagener SV, welches auch noch einen Sieg gut gebrauchen konnten, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu legen. An Brett 1 pausierte bei den Gästen Karsten Bertram, was ihren Altersdurchschnitt auf 19 Jahre drückte. Die Truppe war aber mit 1990 DWZ-Punkten im Schnitt klar favorisiert und uns in dieser Kategorie 130 Zähler voraus, Jürgen Wempe und Heiko Warns konnten bei Union an den vorderen Brettern nicht eingesetzt werden. Dafür schickten wir aber eine erfahrene Truppe ins Rennen – unser Altersschnitt war 49 Jahre! Was würde den Ausschlag geben?
 
Der Kampf wogte lange hin und her, das Meiste tat sich wohl in der Anfangsphase an den ersten Tischen, aber eine richtige Tendenz gab es zunächst nur an Brett 6. Walter F&o
In der 7. Runde der Landesligasaison hatte Union II den Auftrag, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und Boden im Abstiegskampf gutzumachen. Gegner war das junge und dynamische Team vom Hagener SV, welches auch noch einen Sieg gut gebrauchen konnten, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu legen. An Brett 1 pausierte bei den Gästen Karsten Bertram, was ihren Altersdurchschnitt auf 19 Jahre drückte. Die Truppe war aber mit 1990 DWZ-Punkten im Schnitt klar favorisiert und uns in dieser Kategorie 130 Zähler voraus, Jürgen Wempe und Heiko Warns konnten bei Union an den vorderen Brettern nicht eingesetzt werden. Dafür schickten wir aber eine erfahrene Truppe ins Rennen – unser Altersschnitt war 49 Jahre! Was würde den Ausschlag geben?
 
Der Kampf wogte lange hin und her, das Meiste tat sich wohl in der Anfangsphase an den ersten Tischen, aber eine richtige Tendenz gab es zunächst nur an Brett 6. Walter Förste musste sich leider früh von einem Bauern trennen, und seine Bemühungen um Gegenspiel wurden vom Gegner gut ausgekontert. Folgerichtig ging Hagen hier also in Führung. 0:1.
 
Sehr gut aus sah es hingegen beim Kapitän Arno Köhne an Brett 4. Arno leitete taktische Sachen gegen den Punkt f7 ein und konnte mit 3 Bauern gegen eine Qualität ein solides Materialplus verbuchen. Hier hatten wir berechtigte Hoffnungen auf den Ausgleichstreffer. Der Hagener schlug aber nochmal zurück und Arno gab Material ab, wonach die beiden Parteien sich auf ein Remis verständigten. 0,5:1,5.
 
Die Gesamtlage war unklar. An den vorderen Brettern schienen wir doch nach und nach ein gewisses Übergewicht zu bekommen, hinten schienen eher die Gäste leicht im Plus. Nun musste aber erstmal der Ausgleichstreffer her. Und Thomas Elbern an Brett 3 nahm sich dieser Aufgabe höchstpersönlich an. Ein Freibauer auf der h-Linie von ihm schien in der endspielhaften Stellung irgendwann eher zur Schwäche zu werden, aber Tom packte taktische Wendungen aus und erreichte eine Gewinnstellung mit L+S+2B gegen S+3B. Sein Gegner wickelte noch in ein Endspiel ab, in dem der Oldenburger mit L+S mattsetzen „musste“, aber Tom bewies, dass dies für ihn täglich Brot ist. 1,5:1,5.
 
An Brett 2 gelang dann sogar der Führungstreffer. Frank Modder hatte positionelle Vorteile und spielte auf einen rückständigen Bauern am Damenflügel, der auch das gegnerische Figurenspiel hemmte. Schwarz gelang es nicht, schnell genug Gegenspiel im Zentrum oder am Königsflügel zu organisieren, so dass nach Öffnung der Stellung sein Spiel über die a-Linie kaputt ging. Schwarz verlor an diesem Brettabschnitt zwei Bauern und die Partie. Oldenburg war nunmehr 2,5:1,5 in Führung.
 
An den hinteren Brettern deutete sich zu diesem Zeitpunkt in zwei Fällen ein Remis an und eine Stellung war kritisch. Es schien also auf eine Entscheidung am Spitzenbrett hinauszulaufen, hier war das Spiel recht unklar. Hinsichtlich des Gesamtresultates war also noch alles möglich. Nunmehr bestätigten sich als erstes die angesprochenen Remisbretter. An Tisch 8 war relativ schnell ein Endspiel mit Dame+Leichtfigur entstanden, wobei zwar der Hagener etwas aktiver zu stehen schien; es gelang aber Andreas Wetjen, den Gegner zumindest mal mit adäquatem Gegenspiel auf Distanz zu halten, der offene König sicherte dann Andreas das Dauerschachremis. 3:2.
 
An Brett 7 deutete sich ebenfalls ein Remis an. Hier war es aber eher eine positionelle Partie mit einer symmetrischen, bzw. verschachtelten Struktur, es gelang keiner Seite, hier Fortschritte oder Durchbrüche zu erzielen. Für Jose Teixeira mit Schwarz sicherlich ein Achtungserfolg, der DWZ-Nachteil der Oldenburger war an diesem Brett am deutlichsten. 3,5:2,5.
 
An Brett 5 bahnte sich aber der Ausgleich für die Gäste an. Carsten de Vries stand mit Schwarz immer etwas gedrückt und konnte sein Spiel nicht recht befreien. Sein Gegner bekam schließlich ein gewonnenes Endspiel, auch dank der besser postierten Figuren. Der Oldenburger versuchte noch, den gegnerischen König in ein Mattnetz zu verstricken, aber Weiß ließ sich nichts zu Schulden kommen und erzielte den Ausgleich. 3,5:3,5.
 
Danach wurden beide Mannschaften durch das Drama der entscheidenden Partie am Spitzenbrett noch lange auf die Folter gespannt. Anirudh Unni hatte lange Zeit eine schwer zu bewertende Stellung auf dem Brett. Er nahm schließlich einen Bauern und aktivierte seine Figuren. Weiß bekam das Material irgendwann zurück und schien eine bedrohliche Bauernphalanx am Damenflügel zu haben, wohingegen Anirudh versuchte nachzuweisen, dass der König des Hageners der Unsicherere sei. Letztendlich konnte er zwar das gegnerische Spiel neutralisieren, aber mehr war nicht drin. Ein Remis! 4:4 lautete das Endresultat. Der Übermacht der jungen Hagener Mannschaft konnte also erfolgreich getrotzt werden. Zum vierten Mal in dieser Saison ein 4:4, und die Rote Laterne konnte erstmal an Hellern III abgegeben werden. Um die Klasse aber halten zu können, wird es vermutlich notwendig sein, noch einen der beiden letzten Kämpfe zu gewinnen.
(Bericht von Frank)

Seite 123456789101112131415


Zu früheren Beiträgen - Zu Beiträge2007 - Beiträge2006 - Kontaktformular