Andreas Ohse †

Auf der Homepage des Delmenhorster Schachklubs ist die traurige Meldung zu lesen, dass Andreas Ohse verstorben ist. Andreas war seit Anfang der 1990er Jahre bis 2005 Mitglied im Schachklub SK Union Oldenburg und war unter anderem auch als Mannschaftsführer der zweiten Mannschaft aktiv. 

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 

Zweite Mannschaft: Klassenerhalt in der Landesliga

Es hat wieder mal knapp gereicht: Wie in den letzten Spielzeiten auch, sicherte sich die Zweite Mannschaft des SK Union im Endspurt den Verbleib in der Landesliga. Gegen den SV Lingen gelang im letzten Heimkampf der Saison am 12. April ein 5,5-2,5-Sieg. 
Der erste Paukenschlag der Begegnung bestand darin, dass die Gastmannschaft mit halber Besetzung antrat - was die spielwilligen Mannschaftskollegen Anirudh, Thomas, Rüdiger und Andreas allerdings nur wenig erfreute. 
Wer nun dachte, der Mannschaftssieg sei reine Formsache, sah sich bald getäuscht: An Brett 1 wurde Ernst von Großmeister Lev Gutman auf dem völlig falschen Fuß erwischt und ließ sich noch in der Eröffnungsphase seine Dame mit vernichtender Wirkung einklemmen. Beinahe hätte es kurz danach an Brett 2 die nächste Null gegeben, als Jan die Eröffnung allzu oberflächlich behandelte. Gnädigerweise lie&sz
Es hat wieder mal knapp gereicht: Wie in den letzten Spielzeiten auch, sicherte sich die Zweite Mannschaft des SK Union im Endspurt den Verbleib in der Landesliga. Gegen den SV Lingen gelang im letzten Heimkampf der Saison am 12. April ein 5,5-2,5-Sieg. 
Der erste Paukenschlag der Begegnung bestand darin, dass die Gastmannschaft mit halber Besetzung antrat - was die spielwilligen Mannschaftskollegen Anirudh, Thomas, Rüdiger und Andreas allerdings nur wenig erfreute. 
Wer nun dachte, der Mannschaftssieg sei reine Formsache, sah sich bald getäuscht: An Brett 1 wurde Ernst von Großmeister Lev Gutman auf dem völlig falschen Fuß erwischt und ließ sich noch in der Eröffnungsphase seine Dame mit vernichtender Wirkung einklemmen. Beinahe hätte es kurz danach an Brett 2 die nächste Null gegeben, als Jan die Eröffnung allzu oberflächlich behandelte. Gnädigerweise ließ sein Gegner ein taktisches Motiv aus, dass einen ganzen Turm gewonnen hätte. Nach überstandener Zeitkontrolle hatte sich Jans Stellung so weit berappelt, dass er mit einem Remis den Mannschaftssieg absichern konnte. 
In den beiden verbleibenden Partien ging es derweil drunter und drüber: Alfred hatte sich in der Eröffnung auf ein dubioses Bauernopfer eingelassen, spielte danach bei wechselhaften Materialverhältnissen aber unverdrossen weiter, um sich am Ende in einem Endspiel mit einem Springer gegen Turm und Randbauer erfolgreich zu behaupten! 
Äußerst turbulent ging es in Heikos Partie zu:
Für die Qualität hat Schwarz einen gefährlichen Freibauern. Weiß droht aktuell, den Läufer e7 mit Schach zu schlagen.
18. ... Dxa1! Ignoriert die Drohung und bietet stattdessen noch die Dame an, die aber natürlich nicht geschlagen werden darf (19. Txa1?? Sxf2 matt).
19. Sxe7+ Kf8 
20. h3 Td1! 
21. Sg6+ 21. Txd1? Dxd1+ 22. Dxd1 Sxf2+ 23. Kh2 Sxd1 24. Lxc3 24. Kxe7 _+
21. ... hxg6 
22. Ld6+ Kg8 
23. De8+ Kh7 
24. Dxe2 c2 
25. Lf4 Txf1+ Nach dem humorlosen Rückzug 25. ... Sf6! wird Weiß seinen Läufer für den c-Bauern geben müssen, wonach Schwarz glatt auf Gewinn steht. Aber auch der Textzug ist gut genug.
26. Dxf1 Dxf1+ 
27. Lxf1 Sxf2+ 
28. Kg1? 28. Kg2 Sd1 29 Ld3 Lf5
28. ... Se4! oder auch 28. ... Sxh3+ 29. Lxh3 Lxh3)
29. Ld3 Sc3 29. ... Sxg3! 30. Lxc2? Se2+ _+
30. Lxc2 Sxa2 30. ... Se2+ 31. Kg2 Sxf4+ 32. gxf4 Le6 
31. Lb3 Le6 31. ... Sb4 Lxf7
32. Lxa2 Lxa2
In hochgradiger beiderseitiger Zeitnot hat Schwarz etwas den Faden verloren. Trotz der drei Mehrbauern ist der schwarze Gewinn offenbar fraglich. In der Folge gelang es Weiß, mit dem König die beiden Bauern am Damenflügel zu blockieren, während Schwarz am Königsflügel keinen Freibauern bilden kann. Die Partie endete remis. (Analysen ohne Gewähr.)
Voraussetzung für den Klassenerhalt auch die "passenden" Ergebnisse der anderen Abstiegskandidaten. Der Delmenhorster SK unterlag den bereits als Absteiger feststehenden SF Leherheide überraschend klar 2:6, der SK Bremen Nord verlor knapp mit 3,5-4,5 gegen Post SV Uelzen. Damit schob sich der SK Union vom neunten noch auf den siebten Tabellenplatz vor.

Zweite verpasst Überraschung in der Landesliga

Schach für die Tonne? - Auf dem Weg zum Stader Spiellokal

Mit nur sechs Spielern beim souveränen Tabellenführer anzutreten, ist kein besonders erfolgsversprechendes Unterfangen. Dennoch verlief der Auswärtskampf der 2. Mannschaft am 15. März in Stade überraschend spannend.
Beide Mannschaften waren nicht in absoluter Bestbesetzung angetreten - mit dem Unterschied, dass der Stader SV immerhin alle Bretter (gut) besetzt hatte, wodurch es bereits beim Anpfiff faktisch 2:0 für die Heimmannschaft stand. Dazu gesellte sich bald noch ein weiterer Punkt an Brett 8, als Alfreds Gegner mit einem Springeropfer gegen drei Bauern den schwarzen König im Zentrum festhie

Schach für die Tonne? - Auf dem Weg zum Stader Spiellokal

Mit nur sechs Spielern beim souveränen Tabellenführer anzutreten, ist kein besonders erfolgsversprechendes Unterfangen. Dennoch verlief der Auswärtskampf der 2. Mannschaft am 15. März in Stade überraschend spannend.
Beide Mannschaften waren nicht in absoluter Bestbesetzung angetreten - mit dem Unterschied, dass der Stader SV immerhin alle Bretter (gut) besetzt hatte, wodurch es bereits beim Anpfiff faktisch 2:0 für die Heimmannschaft stand. Dazu gesellte sich bald noch ein weiterer Punkt an Brett 8, als Alfreds Gegner mit einem Springeropfer gegen drei Bauern den schwarzen König im Zentrum festhielt, wo dieser bald einer Leichtfigurenattacke erlag.
Diesem Rückstand ungeachtet hielten sich die Oldenburger an den übrigen Brettern wacker - bis es an Brett 3 zu einem überraschenden Kurzschluss kam: Aus einer schwierigen Stellung heraus nutzte Heiko das ungenaue Spiel seines Gegners aus und konnte mit seinem Freibauern auf der d-Linie zu einem entscheidenden Durchmarsch ansetzen.
Die (zumindest optisch) souveränste Oldenburger Leistung bot Ernst an Brett 1, indem er mit kalkuliertem Risiko seinen a-Bauern opferte, um mit der Dame in die gegnerische Stellung einzudringen. In hoher Zeitnot gelang es Ernsts Gegner nicht, sämtliche taktischen Möglichkeiten zu erfassen und griff fehl. Die Verwertung des materiellen Vorteils nach der Zeitkontrolle war nur noch Formsache.
Damit stand es nur noch 2:3. Inzwischen hatte Arno sämtliche Leichtfiguren abgetauscht und einigte sich mit seiner Gegnerin in einem Schwerfigurenendspiel, in dem es noch keine offenen Linien gab, auf Remis.
Somit lag es an Rüdiger und Jan, noch die entscheidenden Punkte für einen Überraschungserfolg zu holen. Leider stellte letzterer zwei Züge vor der Zeitkontrolle völlig unnötig einen Bauern ein, wodurch überdies der gegnerische Turm in die schwarzen Verteidigungslinien eindringen konnte. Fortan verlegte sich Jan auf Schummelversuche.
Rüdiger stand seinerseits in einem Schwerfigurenendspiel bestenfalls gleich. Dennoch unternahm er längere Gewinnversuche, die sein Gegner aber problemlos abwehren konnte. Nach dem unvermeidlichen Remis konnte auch Jan seinen Widerstand getrost einstellen, womit der Endstand von 3:5 besiegelt war.
Positiv zu vermerken ist der gute Kampfgeist der Mannschaft. Bei voller Besetzung wäre durchaus eine Überraschung möglich gewesen. Für den Klassenerhalt ist voraussichtlich nicht nur ein Sieg im letzten Mannschaftskampf am 12. April gegen den SV Lingen erforderlich, sondern auch die "richtigen" Ergebnisse in den Kämpfen der weiteren Abstiegskandidaten.

Zweite holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Wie gewohnt steht die Zweite Mannschaft kurz vor Saisonende unter Druck, noch wichtige Punkte gegen den Abstieg aus der Landesliga zu sammeln. Somit war das "Duell der Kellerkinder" gegen SF Leherheide am 22. Februar von besonderer Brisanz geprägt. Die Dramatik des Mannschaftskampfes spiegelte sich dabei in der Mehrzahl der Partien wieder.
 
Jürgen lieferte einen Auftakt nach Maß, indem er seinen Gegner in bekannter Manier taktisch überrannte. Und obwohl Alfred zwischenzeitlich behauptete schlecht zu stehen, gelang ihm ein letztendlich ein lockerer Sieg im Turmendspiel. Dieser 2-Punkte-Vorsprung konnte jedoch nicht weiter ausgebaut werden: Heiko hatte eine undurchsichtige, leicht gedrückte Stellung auf dem Brett, Thomas vermisste schmerzlich seinen weißfeldrigen Läufer und konnte nur mühsam die Schwächen auf den weißen Feldern überdecken. Anirudhs Damenflügel schien ebenfalls unte
Wie gewohnt steht die Zweite Mannschaft kurz vor Saisonende unter Druck, noch wichtige Punkte gegen den Abstieg aus der Landesliga zu sammeln. Somit war das "Duell der Kellerkinder" gegen SF Leherheide am 22. Februar von besonderer Brisanz geprägt. Die Dramatik des Mannschaftskampfes spiegelte sich dabei in der Mehrzahl der Partien wieder.
 
Jürgen lieferte einen Auftakt nach Maß, indem er seinen Gegner in bekannter Manier taktisch überrannte. Und obwohl Alfred zwischenzeitlich behauptete schlecht zu stehen, gelang ihm ein letztendlich ein lockerer Sieg im Turmendspiel. Dieser 2-Punkte-Vorsprung konnte jedoch nicht weiter ausgebaut werden: Heiko hatte eine undurchsichtige, leicht gedrückte Stellung auf dem Brett, Thomas vermisste schmerzlich seinen weißfeldrigen Läufer und konnte nur mühsam die Schwächen auf den weißen Feldern überdecken. Anirudhs Damenflügel schien ebenfalls unter dem Druck des gegnerischen Läuferpaars zu wackeln.
 
Die nächsten Entscheidungen gab es jedoch an den vorderen Brettern - leider zu Ungunsten der Oldenburger: Ernst hatte in einem Schwerfigurenendspiel das gegnerische Druckspiel eigentlich schon neutralisiert, räumte seinem Gegner durch einen überhasteten Bauernvorstoß am Damenflügel jedoch neue Chancen ein, die dieser sich dann nicht mehr nehmen ließ und am Ende seinen letzten Bauern zur Umwandlung führte. Den größten Bock des Mannschaftskampfes leistete sich wohl Jan, der in einer ausgeglichenen Stellung einen einfachen taktischen Trick übersah, der zwei Bauern und später trotz ungleichfarbiger Läufer die Partie kostete.
 
Wechselhafte Partieschlüsse folgten dann an den Brettern 6 und 7: Thomas hatte den positionellen Druck abschütteln können und sich eine aussichtsreiche Stellung erarbeitet, fand in beiderseitiger Zeitnot jedoch nicht die passende Antwort auf einen taktische Attacke seines Gegners. Nach der Zeitnot fand er sich mit einer Minusfigur in einem verlorenen Endspiel wieder. Dafür konnte Anirudh den Punktestand wieder ausgleichen, indem er die gegnerischen Gewinnversuche mit Übersicht auskonterte und selbst einen Bauern zur Umwandlung schickte.
 
Das einzige Remis des Tages steuerte Heiko nach einem komplizierten Kampf bei, in dem mal die eine, dann die andere Seite besser gestanden zu haben schien. 
Somit war es beim Stand von 3,5 - 3,5 wieder einmal Rüdiger, der in der letzten laufenden Partie den Mannschaftskampf entscheiden konnte. 

Nachdem er im Mittelspiel einen gesunden Mehrbauern gehabt hatte, war Rüdiger taktisch von seinem Gegner überrumpelt worden und mit Glück noch in ein Endspiel mit 2 Mehrbauern gegen einen Läufer gelangt. Nach längerem Lavieren holte er zum entscheidenden Schlag aus:
 
53. ... c3! "Einziger Gewinnzug." (Rüdiger) 54. Kc2 (54. e6 und es dauert noch etwas länger.) 54. ... Kc4 55. e6 d3+ 56. Kc1 b3 57. e7 b2+ 58. Kb1 Kb3 0-1 
 
Nach diesem knappen 4,5-3,5-Sieg steht die Oldenburger Mannschaft mit 5 Mannschaftspunkten auf dem 7. Platz. Gerettet ist sie damit noch nicht. Es sollte noch weitere Punkte folgen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen - mit Lingen und Stade stehen allerdings schwere Aufgaben bevor.

Oldenburger erfolgreich beim Blitzen

Ihren Heimvorteil nutzen konnten die Oldenburger Teilnehmer bei der Landes-Blitz-Einzelmeisterschaft, die am 15. Februar im Hotel Heinemann ausgetragen wurde. Sebastian Müer kam mit 19 Punkten aus 23 Partien auf den zweiten Platz, Berthold Wittje, Manfred Hermann und Max Meessen sicherten sich die Plätze 4 bis 6 (17, 15 bzw. 14,5 Punkte). Marc Schütte beendete das Turnier als Zwölfter (11,5 Punkte). Sebastian und Berthold sind damit für die Norddeutsche Blitz-Einzel-Meisterschaft am 14.06. in Lübeck qualifiziert.

Kreuztabelle

Freiplatz für die NSV-Blitz-Einzelmeisterschaft

Am 15.2. findet in Oldenburg die Niedersächsische Blitz-Einzelmeisterschaft. Als Veranstalter hat der SK Union Oldenburg noch einen Freiplatz zu vergeben. Dieser wird am Freitag, den 6.2. im Rahmen eines Blitzturniers ausgespielt. Start ist pünktlich um 20 Uhr im Hotel Heinemann!

Rügenwalder Nordwest-Cup 2015

Der Nordwest-Cup erfreute sich auch in diesem Jahr mit 338 Teilnehmern wieder über großen Zuspruch von nationalen und internationalen Schachspielern. Zu den Gründen, weshalb viele Spieler gerne immer wieder nach Bad Zwischenahn kommen, gehören sicherlich auch die angenehme Atmosphäre in der Wandelhalle mit Blick auf das Zwischenahner Meer sowie die stets reibungslose Organisation.
Traditionell waren auch die Spieler vom SK Union Oldenburg stark vertreten: In der A-Gruppe spielten Sebastian Müer, Jan Wagner (je 5 Punkte aus 7 Partien), Marc Schütte, Heiko Warns, Ernst Heinemann (4,5), Hartmut Kumeth (2,5 Punkte) und Heino Werner (1,5).
In der B-Gruppe vertraten Thorsten Wollin (4), Frank Gehre (2) und Joachim Ruchay (0,5) die Oldenburger Farben.
Der Nordwest-Cup erfreute sich auch in diesem Jahr mit 338 Teilnehmern wieder über großen Zuspruch von nationalen und internationalen Schachspielern. Zu den Gründen, weshalb viele Spieler gerne immer wieder nach Bad Zwischenahn kommen, gehören sicherlich auch die angenehme Atmosphäre in der Wandelhalle mit Blick auf das Zwischenahner Meer sowie die stets reibungslose Organisation.
Traditionell waren auch die Spieler vom SK Union Oldenburg stark vertreten: In der A-Gruppe spielten Sebastian Müer, Jan Wagner (je 5 Punkte aus 7 Partien), Marc Schütte, Heiko Warns, Ernst Heinemann (4,5), Hartmut Kumeth (2,5 Punkte) und Heino Werner (1,5).
In der B-Gruppe vertraten Thorsten Wollin (4), Frank Gehre (2) und Joachim Ruchay (0,5) die Oldenburger Farben.

NWZ über Senioren-Weihnachtsfeier und Teilnehmerfoto

Der Countdown zum NordWest-Cup läuft!

Vom 22. bis 25.01.2015 steigt wieder eines der größten schachlichen Events im Nordwesten, der Nordwest-Cup. Austragungsort ist wie gewohnt und bewährt die Bad Zwischenahner Wandelhalle direkt am Zwischenahner Meer. Die 17. Auflage  des Turniers könnte sogar den Teilnehmerrekord von 360 Spielern aus dem Vorjahr brechen. Wer dabei sein möchte, sollte sich deshalb zügig anmelden für das A-, B- oder C-Open. Die vorläufige Teilnehmerliste wird angeführt vom indischen Großmeister Sethuraman (ELO 2613), gefolgt von zahlreichen weiteren Großmeister und Internationalen Meistern. Ein Preisfond von 5.000 € ist garantiert.

Ausschreibung (PDF)

Dähnepokal

Bis zum 17. Mai (Finale) wird der Dähne-Pokal im Schachbezirk Oldenburg-Ostfriesland ausgespielt. Pro Verein kann ein Spieler und ein Ersatzspieler gemeldet werden. Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung. Bei Interesse meldet euch bitte unter skunion@live.de.

 

Spartak Grigorian gewinnt Weihnachts-Bllitzen

Das Weihnachts-Blitzturnier bildet den traditionellen Abschluss des Schachjahrs beim SK Union Oldenburg. Auch diesmal fanden sich zahlreiche Schachfreunde im Haus der Jugend ein, darunter erfreulicherweise auch fünf Mitglieder der aktuellen Bundesligamannschaft des SK Union, wodurch das Turnier einen beachtlichen Spielstärke-Schnitt aufwies.
 
Dennoch ging der 1. Platz an einen auswärtigen Spieler: Spartak Grigorian vom SK Wildeshausen, der kürzlich an gleicher Stelle bereits die Bezirksmeisterschaften im Turnierschach für sich entscheiden konnte, zeigte diesmal, dass er auch ein hervorragender Blitzschachspieler ist. Lediglich Dirk Bredemeier konnte sich bis zur Schlussrunde noch Hoffnungen auf den Turniersieg machen. Bei einem Punkt Vorsprung reichte Spartak jedoch in der letzten Partie
Das Weihnachts-Blitzturnier bildet den traditionellen Abschluss des Schachjahrs beim SK Union Oldenburg. Auch diesmal fanden sich zahlreiche Schachfreunde im Haus der Jugend ein, darunter erfreulicherweise auch fünf Mitglieder der aktuellen Bundesligamannschaft des SK Union, wodurch das Turnier einen beachtlichen Spielstärke-Schnitt aufwies.
 
Dennoch ging der 1. Platz an einen auswärtigen Spieler: Spartak Grigorian vom SK Wildeshausen, der kürzlich an gleicher Stelle bereits die Bezirksmeisterschaften im Turnierschach für sich entscheiden konnte, zeigte diesmal, dass er auch ein hervorragender Blitzschachspieler ist. Lediglich Dirk Bredemeier konnte sich bis zur Schlussrunde noch Hoffnungen auf den Turniersieg machen. Bei einem Punkt Vorsprung reichte Spartak jedoch in der letzten Partie ein Remis gegen Arno Köhne, um mit 18,5 Punkten aus 22 Partien den Turniersieg perfekt zu machen. Dirk hatte am Ende mit 18 Zählern nur einen halben Punkt weniger. Danach tat sich eine größere Lücke auf: Max Meessen und Sebastian Müer hatten als Dritt- bzw. Viertplatzierter jeweils 15 Punkte auf ihrem Konto.
 
Wie immer gab es für jeden Teilnehmer am Ende ein Präsent. Der SK Union wünscht allen Schachfreunden Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Diesmal pünktlich da, trotzdem nichts zu holen - 3:5 gegen Zehlendorf

Nach dem missratenen Heimspiel gegen Lübeck und der Auswärtsschlappe gegen starke Hamburger, deren 2. die Aufgabe hat, den drohenden Abstieg der 1. auszugleichen, war gegen den Tabellennachbar (in Verbindung mit dem SK Union kein gutes Attribut) aus Zehlendorf der Plan klar: Die ersten Punkte mussten her. Leichte Ernüchterung machte sich aber schon beim Blick auf den Aufstellungsbogen bemerkbar: Die Gäste nehmen den Abstiegskampf sehr ernst und waren mit einer unerwartet starken Mannschaft angereist. An den ersten 4 Brettern war durchweg IM-Spielstärke zu verzeichnen.

Und so kam es auch wie es kommen musste: Martins Gegner schnappte sich nach 3 Zügen frech einen Bauern, und bei jedem Vorbeischauen schien die Kompensation zu schwinden. Schlussendlich stand leider bei unserem Spitzenbrett die 0. Dasselbe Schicksal ereilte auch Jan am 8. Brett, der in der 1. Mannschaft nicht zu dem solide-druckvollen Weißspiel findet das ihn in d

Nach dem missratenen Heimspiel gegen Lübeck und der Auswärtsschlappe gegen starke Hamburger, deren 2. die Aufgabe hat, den drohenden Abstieg der 1. auszugleichen, war gegen den Tabellennachbar (in Verbindung mit dem SK Union kein gutes Attribut) aus Zehlendorf der Plan klar: Die ersten Punkte mussten her. Leichte Ernüchterung machte sich aber schon beim Blick auf den Aufstellungsbogen bemerkbar: Die Gäste nehmen den Abstiegskampf sehr ernst und waren mit einer unerwartet starken Mannschaft angereist. An den ersten 4 Brettern war durchweg IM-Spielstärke zu verzeichnen.

Und so kam es auch wie es kommen musste: Martins Gegner schnappte sich nach 3 Zügen frech einen Bauern, und bei jedem Vorbeischauen schien die Kompensation zu schwinden. Schlussendlich stand leider bei unserem Spitzenbrett die 0. Dasselbe Schicksal ereilte auch Jan am 8. Brett, der in der 1. Mannschaft nicht zu dem solide-druckvollen Weißspiel findet das ihn in der 2. zum Punktegarant gegen eigentlich mindestens genauso schwere Gegner macht. Schon nach relativ kurzer Zeit taten sich Lücken auf und war dann auch der Punkt weg. 

Zwischendurch hatten sich Sebastian und Dirk achtbar gegen 200 Punkte schwerere Gegner aus der Affäre gezogen und Remisen erreicht. Leider konnte Hartmut seine Siegesserie diesmal nicht ausbauen, schon früh kämpfte er mit Minusbauern bei schwacher Königsstellung auf verzweifeltem und letztlich verlorenem Posten.

Stark trumpfte hingegen Marc auf, der von Beginn an mit Schwarz das Spiel machte und seinen Gegner mit nachdrücklicher Ablehnung eines Remisangebots so unter Druck setzte, dass diesem schon deutlich vor dem 40. Zug in hoffnungsloser Stellung die Klappe fiel. Bereits sein 3. Sieg in Folge!

Weitere Ergebniskorrektur lieferte Max. Eigentlich stand er fast die gesamte Partie lang schlecht, aber nachdem sein Gegner einige vielversprechende Fortsetzungen verpasst hatte, entfernte er seine verbleibenden Figuren im Angriffsversuch zu weit vom eigenen König und gestattete Max damit, seinen bis dato passiven Figuren einen Sinn zu geben:

36. ... Sd2?? 37. Sxd5! De1 (37. ...Df2 38. Se3!! Dafür waren 3 der 5 verbleibenden Bedenkzeitminuten draufgegangen. Deckt einen entscheidenden Zug lang das Matt und demaskiert die Dame für das tödliche Schach auf e6. 38...Txe3 39. Dxe6+ Kf8 40. Txf2+, jetzt mit Schach.) 38. Se7+ Kh8 39. Tg1. Nun war es an Schwarz, schnell seinem unter Beschuss geratenen König zu Hilfe zu eilen, doch der Verlust an Fußsoldaten war zu groß. 39. ...Df2 40. Dxe6 Df8 41. Dc8 und der Rest war Formsache.

Leider war da schon absehbar, dass das nichts nützen würde, denn Berthold hatte ebenso viele Bauern weniger wie Max mehr und musste kurz darauf die Segel streichen. Somit haben wir wieder einmal passabel mitgespielt und das Ergebnis im Rahmen gehalten, waren aber trotzdem meilenweit von einem Punktgewinn entfernt. Im neuen Jahr geht es dann zum neuen Tabellennachbarn nach Berlin-Kreuzberg. Hier muss zwingend ein Sieg her, wenn wir die Lichter nicht schon nach der halben Saison ausmachen wollen.

SK Union Oldenburg Weihnachtsblitzturnier 2014

wann: Freitag, 12.12.2014  Beginn: 20.00 Uhr 

wo: Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. 3, 26121 Oldenburg

Ausrichter: SK Union Oldenburg

Startgeld: FREI
Anmeldung:
Nur über e-mail: skunion@live.de oder am Turnierort von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Modus:
Abhängig von der Teilnehmerzahl. Entweder Rundenturnier oder CH-System; 5 Minuten pro Spieler und Partie
Teilnehmer:
Begrenzt auf 40 Teilnehmer! Jeder Schachfreund kann teilnehmen.
Preise:
Jeder Teilnehmer, der sich bis zum 10.12.2014 (ausschliesslich über
über e-mail: skunio

wann: Freitag, 12.12.2014  Beginn: 20.00 Uhr 

wo: Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. 3, 26121 Oldenburg

Ausrichter: SK Union Oldenburg

Startgeld: FREI
Anmeldung:
Nur über e-mail: skunion@live.de oder am Turnierort von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Modus:
Abhängig von der Teilnehmerzahl. Entweder Rundenturnier oder CH-System; 5 Minuten pro Spieler und Partie
Teilnehmer:
Begrenzt auf 40 Teilnehmer! Jeder Schachfreund kann teilnehmen.
Preise:
Jeder Teilnehmer, der sich bis zum 10.12.2014 (ausschliesslich über
über e-mail: skunion@live.de) anmeldet, erhält einen Preis.
                        
Sonstiges:
Es gelten die FIDE-Blitzschachregeln.Es besteht aktives und passives Benutzungsverbot von Handys. Zuwiderhandlung wird mir sofortigem Partieverlust geahndet. Ferner besteht im Turnierraum absolutes Rauchverbot. Das Mitbringen von Speisen und Getränke ist erlaubt.

30 Minuten Schnellpartien 2014   Endstand28.11.

Union Pokal 2014

Traditionell spielen die Senioren des Schachklub Union Oldenburg im November um den Union-Pokal. Im Finale Schröder-H.Douwes Schachmatt nach 13 Zügen - Notation (nachspielen!) NWZ-Berichtonline NWZDruckausgabe Einzelergebnisse und DWZ-Änderung

Empfindliche Auswärtsniederlage für die Zweite

Nichts zu holen gab es für die 2. Mannschaft beim Auswärtskampf in Bremen. Nachdem die Begegnung in der Vorsaison an gleicher Stelle noch unentschieden ausgegangen war, reichte es diesmal nur zu einem mageren 2-6. 
Zwar fehlten die beiden Routiniers Jürgen und Thomas, dafür kam am Spitzenbrett Ernst zu seinem ersten Einsatz - der allerdings bereits nach sechs Zügen mit einer Punkteteilung endete (weil die Partien der beiden Kontrahenten bislang immer remis ausgegangen seien). An den weiteren Bretter gab es dagegen schon frühzeitig Anlass zur Sorge: Jan hatte sich durch ungenaues Spiel in der Eröffnung unangenehme strukturelle Schwächen eingehandelt und stand fortan mit dem Rücken zur Wand. Auch Anirudh reagierte nicht angemessen auf die unorthodoxe Eröffnungsbehandlung seines Gegners sah sich ebenfalls vor einer schwierigen Verteidigungsaufgabe. 

Nichts zu holen gab es für die 2. Mannschaft beim Auswärtskampf in Bremen. Nachdem die Begegnung in der Vorsaison an gleicher Stelle noch unentschieden ausgegangen war, reichte es diesmal nur zu einem mageren 2-6. 
Zwar fehlten die beiden Routiniers Jürgen und Thomas, dafür kam am Spitzenbrett Ernst zu seinem ersten Einsatz - der allerdings bereits nach sechs Zügen mit einer Punkteteilung endete (weil die Partien der beiden Kontrahenten bislang immer remis ausgegangen seien). An den weiteren Bretter gab es dagegen schon frühzeitig Anlass zur Sorge: Jan hatte sich durch ungenaues Spiel in der Eröffnung unangenehme strukturelle Schwächen eingehandelt und stand fortan mit dem Rücken zur Wand. Auch Anirudh reagierte nicht angemessen auf die unorthodoxe Eröffnungsbehandlung seines Gegners sah sich ebenfalls vor einer schwierigen Verteidigungsaufgabe. 

Die erste entschiedene Partie gab es an Brett 6: Arno stand mit Schwarz schon früh unter Druck und geriet in einen tödlichen Mattangriff. Immerhin bis ins Endspiel währten die Begegnungen an den letzten beiden Brettern: Thorsten hatte zwischenzeitlich eine optisch ansprechende Angriffsposition gehabt, musste sich dann aber der überlegenen Endspieltechnik seines DWZ-starken Gegners beugen - ebenso wie Alfred an Brett 7. 

Allein Heiko sorgte an Brett 3 für einen Oldenburger Lichtblick. Zwar war er durch das flotte Spiel seines jungen Gegners anfänglich zu genauem Spiel gezwungen, wies dann aber trocken die Schwächen der gegnerischen Stellung nach, die daraufhin schnell zusammenbrach. Um den vierzigsten Zug gab es weitere Entscheidungen: Auf der Suche nach Gegenspiel hatte Anirudh die Aktivierung der gegnerischen Türme zugelassen und konnte das Matt nicht mehr verhindern. An Brett 2 gab es eine veritable Zeitnotschlacht, in der sowohl Jan als auch sein Gegner unter anderem einen Figureneinsteller übersahen. Nach geschaffter Zeitkontrolle waren beiden Seiten dann mit dem Remis zufrieden.

In der letzten noch offenen Partie blieb es Rüdiger leider versagt, sich für eine interessante Partie zu belohnen und noch einen positiven Akzent für die Oldenburger zu setzen. In einem zähen Manövrierkampf war ihm ein starker Durchbruch am Damenflügel gelungen:
Schwarz hatte soeben seinen Läufer gegen eine frisch entstandene weiße Dame auf b8 opfern müssen und setzt seine letzte Hoffnung auf den eigenen b-Bauern.
1. … b4 2. Ke4 Wie leicht zu erkennen, kann der Springer den b-Bauern nicht aufhalten, deshalb muss sich der König darum kümmern. 2. ... b3 3. Kd3 f5 4. Sd7? Der Springer schlägt den falschen Weg ein! Zum Gewinn führte 4. gxf5 g4 5. Sc6 Kf6 6. e4 g3 7. Sd4, wonach der Springer den g-Bauern aufhält. Es ist eine interessante "optische Täuschung", dass der Springer von b8 aus zwar nicht den b-Bauern, wohl aber mit drei großen Sprüngen den entfernteren g-Bauern aufhalten kann. 4. ... b2 5. Kc2 Ke6 6. Sc5+ Kd5 7. Sd3? Erst dieser Zug scheint endgültig zu verlieren. 7. e4+! ist eine hübsche Remis-Idee, die den schwarzen Freibauern von der g- auf die e-Linie verlegt: 7. ... fxe4 8. Sa4! Ke5 9. Sxb2 Kf4 10. Kd2 Kxg4 11. Sc4 Kxh5 12. Ke3 g4 13. Kxe4 und die weißen Figuren halten im Verbund die schwarzen Bauern auf. 7. ... fxg4 8. Kxb2 g3 9. Se1 Ke4 10. Kc2 Kxe3 11. Kd1 Kf2 0-1
(4028) 22.11.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Spartak Grigorian ist Bezirksmeister 2014

Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften, die vom 7.-9. November in Oldenburg stattfanden, wurde der nominelle Favorit den Erwartungen vollauf gerecht: Spartak Grigorian vom SK Wildeshausen behielt im fünfrundigen Turnier als einziger eine weiße Weste und hatte am Ende einen vollen Punkt Vorsprung vor seinen Verfolgern. Lobenswerterweise verzichtete Grigorian in der letzten Runde darauf, ein frühzeitiges Remis-Angebot seines Vereinskameraden Enno Eschholz anzunehmen und sich so den Turniersieg vorzeitig zu sichern. 
Mit Jens Kahlenberg und Minh Duc Ngo landeten zwei weitere Spieler vom SK Wildeshausen auf dem Treppchen. Mitfavorit Ernst Heinemann war der einzige Spieler vom ausrichtenden Verein SK Union Oldenburg. Nach drei Siegen zum Auftakt verlor er jedoch gegen die späteren Erst- bzw. Zweitplatz
Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften, die vom 7.-9. November in Oldenburg stattfanden, wurde der nominelle Favorit den Erwartungen vollauf gerecht: Spartak Grigorian vom SK Wildeshausen behielt im fünfrundigen Turnier als einziger eine weiße Weste und hatte am Ende einen vollen Punkt Vorsprung vor seinen Verfolgern. Lobenswerterweise verzichtete Grigorian in der letzten Runde darauf, ein frühzeitiges Remis-Angebot seines Vereinskameraden Enno Eschholz anzunehmen und sich so den Turniersieg vorzeitig zu sichern. 
Mit Jens Kahlenberg und Minh Duc Ngo landeten zwei weitere Spieler vom SK Wildeshausen auf dem Treppchen. Mitfavorit Ernst Heinemann war der einzige Spieler vom ausrichtenden Verein SK Union Oldenburg. Nach drei Siegen zum Auftakt verlor er jedoch gegen die späteren Erst- bzw. Zweitplatzierten und beendete das Turnier auf dem für ihn enttäuschenden sechsten Platz.
(4025) 14.11.2014 von Admin zeige Kommentare

SBOO EM 2014

a) Meisterturnier(*) sowie (b)Hauptturnier(*)

Wann: 07.11. – 09.11.2014

Wo: Haus der Jugend, Von Finckh-Str. 3, 26121 Oldenburg

Ausrichter: SK Union Oldenburg, 1. Vors.: Jürgen Wempe

Modus: 5 Runden SC-System, 90Min. 30 Züge, 30 Min Rest

Zeitplan: Rd.1 Freitag 18.00 Uhr, Rd.2 Samstag 10.00 Uhr, Rd. 3 Samstag 14.30 Uhr, Rd. 4 Sonntag 9.30 Uhr; Rd.5 Sonntag 14.00 Uhr

Spielberechtigung:

Meisterturnier: Alle Spieler mit einer aktiven Spielberechtigung bzw. Vorläufige Spielgenehmigung für einen Verein des SBOO, Ratingzahl (DWZ oder Elo) von mind. 2000; ein Vertreter je Unterbezirk, Sieger Hauptturnier 2013, Platz 1-3 Meisterturnier 2013; Dähnepokalsieger 2014 (Stichtag November 2014)

Hauptturnier: alle Schachspieler, keine Mind

a) Meisterturnier(*) sowie (b)Hauptturnier(*)

Wann: 07.11. – 09.11.2014

Wo: Haus der Jugend, Von Finckh-Str. 3, 26121 Oldenburg

Ausrichter: SK Union Oldenburg, 1. Vors.: Jürgen Wempe

Modus: 5 Runden SC-System, 90Min. 30 Züge, 30 Min Rest

Zeitplan: Rd.1 Freitag 18.00 Uhr, Rd.2 Samstag 10.00 Uhr, Rd. 3 Samstag 14.30 Uhr, Rd. 4 Sonntag 9.30 Uhr; Rd.5 Sonntag 14.00 Uhr

Spielberechtigung:

Meisterturnier: Alle Spieler mit einer aktiven Spielberechtigung bzw. Vorläufige Spielgenehmigung für einen Verein des SBOO, Ratingzahl (DWZ oder Elo) von mind. 2000; ein Vertreter je Unterbezirk, Sieger Hauptturnier 2013, Platz 1-3 Meisterturnier 2013; Dähnepokalsieger 2014 (Stichtag November 2014)

Hauptturnier: alle Schachspieler, keine Mindestratingzahl erforderlich

Auswertung: Meisterturnier nach DWZ und Elo, Hauptturnier nach DWZ

Homepage:  www.schachbezirk-oldenburg-ostfriesland.de

Startgeld: 10,00 € /Erw. sowie 7,50 €/Jug. (Jahrgang 1986 und Jünger)

Preise:

Meisterturnier : Platz 1 = 90 €, Platz 2 = 60 €, Platz 3 = 30 €

Hauptturnier Platz 1 = 80 €; Platz 2 = 40 €; Platz 3 = 30 €

2 Jugendpreise à 15 €

(Alle Preise garantiert ab eine Teilnehmerzahl Von mindestens 80), KEINE DOPPELPREISE

Qualifikation:

Der Sieger des Hauptturniers ist qualifiziert für das Meisterturnier des SBOO in den Herbstferien 2015.

Der Sieger des Meisterturniers ist qualifiziert für das Meisterturnier des NSV im Januar 2015 in Verden. Er erhält für seine dortige Teilnahme Die Fahrtkosten (eine Hin- und Rückfahrt) erstattet. Bei Teilnahmeverzicht Geht die Fahrtkostenerstattung über auf den entsprechenden Nachrücker

Ferner sind die Plätze 1-3 des Meisterturniers vorberechtigt für das SBOO-Meisterturnier 2015

U 18: Der 1. + 2. der U18 qualifiziert sich für die NSJ Meisterschaften

AnmeldungPers. Registrierung bis zum 07.11.2014, 17.30 Uhr bei Rainer Hellmann oder durch Überweisung des Startgeldes auf das Konto des SBOO, Ktn. 2900025, BLZ: 28250110; Sparkasse Wilhelmshaven, unter Angabe von Name, Verein, DWZ, Elo, Geb.Jahr sowie Hauptturnier HT oder Meisterturnier MT

Sonstiges: Sofern diese Ausschreibung nichts anderes regelt, gelten die FIDE-Regeln sowie die TO des SBOO. Die Karenzzeit beträgt 30 Min. Es Besteht absolutes Rauchverbot im Spiellokal. Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden.

(*) vorbehaltlich ausreichender Teilnehmerzahl. Andernfalls ein gemeinsames Turnier Änderungen vorbehalten!

(4020) 04.11.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

SBOO-Blitzmeisterschaften 2014

A u s s c h r e i b u n g der SBOO-Blitzeinzel- und –Mannschaftsmeisterschaft 2014

wann: 30.11.2014;  10.00 Uhr (Mannschaft) + 14.00 Uhr (Einzel)

wo: Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. 3, 26121 Oldenburg

Ausrichter: SK Union Oldenburg

Meldeschluss: 9.45 Uhr (Mannschaft) + 13.45 Uhr (Einzel)

Startgeld: 2,50 € (Einzel) sowie 5,00 € (Mannschaft)

Anmeldung: bei Rainer Hellmann

Modus: Abhängig von der Teilnehmerzahl entweder Rundenturnier oder CH-System; Mannschaften = 4er-Mannschaften

Teilnahme-Berechtigung: Alle Spieler/Mannschaften des SBOO; Anzahl der Spieler/Mannschaften je Verein unbegrenzt

Qualifikation: Einzel: Die 3 erstplatzierten Spieler qualifizieren sich für die NSV-Blitz-EM // Mannschaft: Die 2 erstplatzierten Mannschaften

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A u s s c h r e i b u n g der SBOO-Blitzeinzel- und –Mannschaftsmeisterschaft 2014

wann: 30.11.2014;  10.00 Uhr (Mannschaft) + 14.00 Uhr (Einzel)

wo: Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. 3, 26121 Oldenburg

Ausrichter: SK Union Oldenburg

Meldeschluss: 9.45 Uhr (Mannschaft) + 13.45 Uhr (Einzel)

Startgeld: 2,50 € (Einzel) sowie 5,00 € (Mannschaft)

Anmeldung: bei Rainer Hellmann

Modus: Abhängig von der Teilnehmerzahl entweder Rundenturnier oder CH-System; Mannschaften = 4er-Mannschaften

Teilnahme-Berechtigung: Alle Spieler/Mannschaften des SBOO; Anzahl der Spieler/Mannschaften je Verein unbegrenzt

Qualifikation: Einzel: Die 3 erstplatzierten Spieler qualifizieren sich für die NSV-Blitz-EM // Mannschaft: Die 2 erstplatzierten Mannschaften

qualifizieren sich für die NSV-Blitz-MM.

Preise: Urkunden und Pokale für die 3 erstplatzierten Mannschaften bzw. Einzelspieler

Sonstiges: Es gelten die FIDE-Blitzschachregeln sowie die Turnierordnung des SBOO. Es besteht aktives und passives Benutzungsverbot von Handys. Zuwiderhandlung wird mir sofortigem Partieverlust geahndet. Ferner besteht im Turnierraum absolutes Rauchverbot.Das Mitbringen von Speisen und Getränke ist erlaubt.

Änderungen vorbehalten! 

(4019) 04.11.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Zweite mit knapper Heimniederlage

Punkte liegengelassen hat die 2. Mannschaft beim ersten Heimkampf der Saison. Gegen SV Osnabrück reichte es am Ende nur zu einem unglücklichen 3,5-4,5.

Dabei sah es an der Mehrzahl der Bretter zwischenzeitlich durchaus vielversprechend aus.  Jürgen legte an Brett 4 einen schnellen Sieg vor, indem er die gegnerische Stellung taktisch regelrecht überrannte (Auswirkungen des Trainings mit GM Teske?!). Weitere Entscheidungen ließen jedoch längere Zeit auf sich warten.

An den vorderen Bretter gab es dann vor der Zeitkontrolle wechselhafte Ergebnisse: Jan hatte aus der Eröffnung nichts herausholen können und musste sich in einem Schwerfigurenendspiel mit verschiedenfarbigen Läufern mit Remis zufrieden geben. Hartmut (bei seinen Einsätzen in der 1. Mannschaft ein Punktegarant) geriet am Spitzenbrett früh in eine passive Stellung und wurde von seinem Gegner langsam erdrückt. Dagegen konnte Heiko a

Punkte liegengelassen hat die 2. Mannschaft beim ersten Heimkampf der Saison. Gegen SV Osnabrück reichte es am Ende nur zu einem unglücklichen 3,5-4,5.

Dabei sah es an der Mehrzahl der Bretter zwischenzeitlich durchaus vielversprechend aus.  Jürgen legte an Brett 4 einen schnellen Sieg vor, indem er die gegnerische Stellung taktisch regelrecht überrannte (Auswirkungen des Trainings mit GM Teske?!). Weitere Entscheidungen ließen jedoch längere Zeit auf sich warten.

An den vorderen Bretter gab es dann vor der Zeitkontrolle wechselhafte Ergebnisse: Jan hatte aus der Eröffnung nichts herausholen können und musste sich in einem Schwerfigurenendspiel mit verschiedenfarbigen Läufern mit Remis zufrieden geben. Hartmut (bei seinen Einsätzen in der 1. Mannschaft ein Punktegarant) geriet am Spitzenbrett früh in eine passive Stellung und wurde von seinem Gegner langsam erdrückt. Dagegen konnte Heiko an Brett 3 aus einer unklaren Position heraus einen Sieg verbuchen.

Somit lag es an den hinteren Brettern, den knappen Punktevorsprung festzuhalten. Zwar verlor Anirudh zunächst einen wichtigen Bauern und in der Folge die Partie, doch es gab Hoffnungen auf volle Punkte an den Brettern 6 und 7: Thomas hatte mit dynamischem Spiel den Gegner zu einer Lockerung seiner Königsstellung gezwungen. In beiderseitiger Zeitnot wollte er es jedoch zu genau machen. Das sich entwicklende gegnerische Gegenspiel ließ keine weiteren Gewinnversuche zu. 

Auch Rüdiger schien am Drücker zu sein und hatte nach der Zeitkontrolle in einem Turmendspiel einen Mehrbauern - unglücklicherweise konnte sein Gegner Remis durch dreimalige Stellungswiederholung reklamieren.

Somit stand es 3,5 - 3,5. In der letzten noch laufenden Partie Köhne - Botschek verteidigte Arno tapfer ein materiell nachteiliges Endspiel, hatte jedoch keinerlei Gegenspiel und musste sich am Ende geschlagen geben. Dabei hatte er sich ursprünglich selbst in Schwierigkeiten gebracht:

22. Sd5+? Das führt nach 22… cxd5 23.ed Ld5: 24. Lb4: Tb4: 25. Sa5: Tb1: 26. Tb1: Lc5: zu einem technisch verlorenen Endspiel. Nach dem Springerrückzug 22. Sd1! hätte dagegen Schwarz genau spielen müssen, um nicht bereits entscheidend in Nachteil zu geraten: 22… Ta4 (offenbar erzwungen: 22… Te4:? 23. La5+ Kc8 25. La6+ +_ deckt die beengte Lage des schwarzen Königs auf.) 23. La5+ Ta5: 24. Sa5: Tb1: 25. Tb1: Sc5: 26. Tb2 += und Schwarz steht eine schwierige Verteidigung bevor.

(4018) 26.10.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

2. Graf Anton Günther Turnier 2014 Die aufregendste Partie zeigten Harm Schröder und...weiterlesen

Ausschreibung  Endstand  Nordwest-Zeitung15.09.14 Gewinner Nordwest-Zeitung27.10.14

(4015) 13.10.2014 von Juergen Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Schachtraining mit GM Teske

Zur Vorbereitung auf die Schach-Saison nahmen vom 12. - 14. September acht Vereinsmitglieder an einem Intensiv-Training mit Großmeister Henrik Teske teil. 
Im Mittelpunkt standen dabei Kriterien der Stellungsbeurteilung und insbesondere die Variantenberechnung in taktischen Stellungen. Der erfahrene Schachtrainer stellte hierbei seine eigene Methode vor, die für die Teilnehmer in der praktischen Anwendung anfangs zwar ungewohnt war, sich nach einer Eingewöhnungsphase jedoch als erstaunlich effizient erwies. GM Teske demonstrierte die korrekte Anwendung der Methode sowohl an eigenen Partien als auch an aktuellen Partien vom ihm trainierter Spieler. Seinen Vortrag garnierte er dabei immer wieder mit kurzweiligen Anekdoten aus der Schachszene. Eine Betrachtung typischer Endspielstellungen rundete das Training ab.
Man darf gespannt sein, ob das
Zur Vorbereitung auf die Schach-Saison nahmen vom 12. - 14. September acht Vereinsmitglieder an einem Intensiv-Training mit Großmeister Henrik Teske teil. 
Im Mittelpunkt standen dabei Kriterien der Stellungsbeurteilung und insbesondere die Variantenberechnung in taktischen Stellungen. Der erfahrene Schachtrainer stellte hierbei seine eigene Methode vor, die für die Teilnehmer in der praktischen Anwendung anfangs zwar ungewohnt war, sich nach einer Eingewöhnungsphase jedoch als erstaunlich effizient erwies. GM Teske demonstrierte die korrekte Anwendung der Methode sowohl an eigenen Partien als auch an aktuellen Partien vom ihm trainierter Spieler. Seinen Vortrag garnierte er dabei immer wieder mit kurzweiligen Anekdoten aus der Schachszene. Eine Betrachtung typischer Endspielstellungen rundete das Training ab.
Man darf gespannt sein, ob das Training mittelfristig eine spürbare Steigerung der Wertungszahlen der Teilnehmer bewirkt. Die ersten Mannschaftskämpfe stimmen jedenfalls optimistisch, wo die Trainingsteilnehmer Max (mit einem Schwarzsieg in seiner ersten Bundesliga-Partie) sowie Jürgen, Rüdiger und Arno (mit schönen Gewinnpartien in der Landesliga) Erfolge verbuchen konnten.
(4014) 12.10.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Verpasste Chancen in der 2. Bundesliga

Unser Auftakt in der 2. Bundesliga gegen den Vorjahres-Dritten, den SK Norderstedt, war leider nicht von Erfolg gekrönt. Die deutliches 2,5:5,5-Niederlage spiegelt das an allen Brettern hart umkämpfte Match aber nur bedingt wider. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre sogar Zählbares drin gewesen. 

Martin am 1. Brett baute sich gegen den IM-Kollegen Kopylov mit Schwarz nach und nach eine flexible und solide Stellung auf, die von ihm selbst bereits als deutlich vorteilhaft eingeschätzt wurde. Leider beging er ein taktisches Versehen, welches sogleich zum Verlust führte.

Auch Sebastian am 2. Brett musste gegen die erfahrene Nationalspielerin WGM Marta Michna die Segel streichen.

Manfred am 3. Brett spielte gegen Spanisch mit Schwarz seine Lieblingsvariante, welche zu einer Blockadestellung mit ungleichen Läufern führte. Im taktischen Schlagabtauch konnte sich sein junger Gegner indes 2 Mehrbauern sichern, fü

Unser Auftakt in der 2. Bundesliga gegen den Vorjahres-Dritten, den SK Norderstedt, war leider nicht von Erfolg gekrönt. Die deutliches 2,5:5,5-Niederlage spiegelt das an allen Brettern hart umkämpfte Match aber nur bedingt wider. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre sogar Zählbares drin gewesen. 

Martin am 1. Brett baute sich gegen den IM-Kollegen Kopylov mit Schwarz nach und nach eine flexible und solide Stellung auf, die von ihm selbst bereits als deutlich vorteilhaft eingeschätzt wurde. Leider beging er ein taktisches Versehen, welches sogleich zum Verlust führte.

Auch Sebastian am 2. Brett musste gegen die erfahrene Nationalspielerin WGM Marta Michna die Segel streichen.

Manfred am 3. Brett spielte gegen Spanisch mit Schwarz seine Lieblingsvariante, welche zu einer Blockadestellung mit ungleichen Läufern führte. Im taktischen Schlagabtauch konnte sich sein junger Gegner indes 2 Mehrbauern sichern, für welche Manfred keine ausreichende Kompensation hatte. Fazit an den ersten 3 Brettern: Null zu Drei.

Dirk am 4. Brett baute sich gegen einen sehr passiv vorgetragenen Grünfeld-Inder eine siegverheissende Angriffsstellung auf. Leider überhastete er die fällige Exekution und musste froh sein, im hektischen Zeitnotduell noch das Remis sichern zu können.

Berthold an 5 musste dem taktischen Geschick seines Gegners Tribut zollen und verlor ebenso wie Marc an Brett 6. Letzterer hatte sich durch geschicktes Spiel zunächst deutlichen Stellungsvorteil erarbeitet. Leider schnappte er zu früh einen Bauern und schickte dafür einen Springer tief in Feindesland, wo sein kaltblütiger Gegner den Rappen gefangen nehmen konnte.

Max an 7 hingegen machte es umgekehrt und im Ergebnis erfolgreich: Aus der Eröffnung heraus stand er unter Druck und musste einen Bauern am Damenflügel aufgeben. Er behielt aber die Nerven und sicherte sich Gegenspiel gegen den weißen König, dem sein Gegner in beiderseitiger Zeitnot schließlich zum Opfer fiel.

Hartmuts Partie an 8 zog sich lange als unscheinbarer Positionskampf hin. Im Mittelspiel lockte er die aktiven gegnerischen Figuren zum scheinbar vielversprechenden Angriff, um sie dann forciert abzutauschen und die bessere Stellung zu behalten. Am Ende bewahrte Hartmut seinen 100%-Score über den Klassensprung in die 2. BL hinweg. Respekt!

Insgesamt wurde wieder einmal bestätigt, dass verpasste Gelegenheiten umso härter bestraft werden, je höher man spielt.

In der 2. Runde werden wir den Lübecker SK zu Gast haben, der sein Auftaktmatch ebenfalls abgab. Auf gehts!

(Max)

(4010) 29.09.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Zweite Mannschaft mit Auftaktsieg in der Landesliga

Uelzen bleibt ein gutes Pflaster für die Zweite Mannschaft vom SK Union Oldenburg. Zum wiederholten Male konnten trotz strapaziöser, fast dreistündiger Anreise Mannschaftspunkte aus der Lüneburger Heide mitgenommen werden. Den Grundstein für den Sieg legte eine starke erweiterte Mittelachse.

An den Brettern 3 und 5 waren taktische Motive bestimmend: Jürgen stand nach gewohnt kreativer Eröffnungsbehandlung optisch verdächtig, konnte aber kurz vor der Zeitkontrolle die erst kürzlich im Training mit Henrik Teske erlernte Technik der Variantenberechnung effektiv einsetzen und seinen Gegner mit einem taktischen Einschlag überrumpeln. Weiter gerechnet als sein Gegner hatte auch Thomas. Er konterte eine auf Materialgewinn ausgerichteten Vorstoß mit Hilfe eines hübschen taktischen Motivs gekonnt aus und konnte sich seinerseits entscheidenden Materialvorteil sichern.

Eher strategisch ging es an d

Uelzen bleibt ein gutes Pflaster für die Zweite Mannschaft vom SK Union Oldenburg. Zum wiederholten Male konnten trotz strapaziöser, fast dreistündiger Anreise Mannschaftspunkte aus der Lüneburger Heide mitgenommen werden. Den Grundstein für den Sieg legte eine starke erweiterte Mittelachse.

An den Brettern 3 und 5 waren taktische Motive bestimmend: Jürgen stand nach gewohnt kreativer Eröffnungsbehandlung optisch verdächtig, konnte aber kurz vor der Zeitkontrolle die erst kürzlich im Training mit Henrik Teske erlernte Technik der Variantenberechnung effektiv einsetzen und seinen Gegner mit einem taktischen Einschlag überrumpeln. Weiter gerechnet als sein Gegner hatte auch Thomas. Er konterte eine auf Materialgewinn ausgerichteten Vorstoß mit Hilfe eines hübschen taktischen Motivs gekonnt aus und konnte sich seinerseits entscheidenden Materialvorteil sichern.

Eher strategisch ging es an den Brettern 4, 6 und 7 zu: Anirudh sicherte sich in einer Stellung mit entgegengesetzten Rochaden die Initiative und setzte seinen Angriff zuerst durch. In einem Stellungstyp, in dem er scheinbar gedrückt stand, kannte sich Rüdiger wesentlich besser aus als sein Gegner, so dass er Schritt für Schritt den Druck auf einen wichtigen Zentralbauern erhöhen konnte. Dessen Erobererung erwies sich schnell als spielentscheidend. Arno gelang es, seinen im Mittelspiel aufgebauten positionellen Vorteil in ein Endspiel mit zwei Mehrbauern zu überführen, dass er dann sicher zum Sieg führte. Das einzige Remis des Mannschaftskampfs gab es an Brett 8. Alfred hatte zwar  einen Bauern weniger und eine schwierige Stellung, sein zeitlich geschickt abgepasstes Remisangebot sicherte dennoch den halben Punkt.

Somit stand es nach der Zeitkontrolle bereits matchentscheidend 5,5 - 2,5. Aus den noch laufenden Partien an den ersten beiden Brettern sprangen leider keine weiteren Brettpunkte heraus: Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung musste Heiko die gesamte Partie über gegen das Läuferpaar kämpfen, dessen Überlegenheit sein Gegner im Endspiel überzeugend nachwies. Fast über die volle Distanz von 7 Stunden ging Jans Partie, der zuerst in Zeitnot eine Gewinnstellung vergeben hatte und dann das folgende Endspiel überzog. Dabei gab es bis kurz vor Schluss noch Möglichkeiten, doch noch ins Remis zu entwischen:

63. a7?? 

Weiß verfolgt eine Patt-Idee, die aber so natürlich nicht funktioniert. Stattdessen hält 63. e6+! remis: Kxe6 (63. ... Kxd6 64. e7 Kd7 65. Lxh4 Txh4 66. a7 =) 64. Lxh4 Txh4 (64. ... Kxd6 65. Le7+ Kxe7 66. a7 = ) 65. a7 Tb4 66. d7 Kxd7 patt. 

Eher untypisch für die Zweite Mannschaft stehen somit bereits zum Saisonstart die ersten Mannschaftspunkte zu Buche. Und die geschlossene Mannschaftsleistung macht Hoffnung auf mehr!

(4009) 28.09.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Schachtraining mit GM Teske

In wenigen Tagen findet im Hotel Heinemann das "Trainingslager" mit Großmeister Henrik Teste statt. Am Wochenende vom 12. bis 14.9.2014 haben insbesondere die Mannschaftsspieler Gelegenheit, sich für die neue Saison fit zu machen. Es sind noch Plätze frei! Kurzfristige Anmeldungen sind an Jürgen Wempe zu richten unter 04403-9390065. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Bei vollständiger Teilnahme werden 60 Euro zurückerstattet.

 

 

Freitag, 12.9.

  • 19 Uhr Begrüßung
  • 20 Uhr Aktuelles Geschehen im Schach, besonders Eröffnungs-„Hot-Spots“

Samstag, 13.9.

  • 11 Uhr Stell

    In wenigen Tagen findet im Hotel Heinemann das "Trainingslager" mit Großmeister Henrik Teste statt. Am Wochenende vom 12. bis 14.9.2014 haben insbesondere die Mannschaftsspieler Gelegenheit, sich für die neue Saison fit zu machen. Es sind noch Plätze frei! Kurzfristige Anmeldungen sind an Jürgen Wempe zu richten unter 04403-9390065. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Bei vollständiger Teilnahme werden 60 Euro zurückerstattet.

     

     

    Freitag, 12.9.

    • 19 Uhr Begrüßung
    • 20 Uhr Aktuelles Geschehen im Schach, besonders Eröffnungs-„Hot-Spots“

    Samstag, 13.9.

    • 11 Uhr Stellungsbeurteilung und Umgang mit unerwarteten Zügen
    • 15 Uhr Turmendspiele (Grundlagen mit Merkregeln zum Einprägen)
    • 19 Uhr Vorbereitung mit Chessbase auf Mannschaftskämpfe

    Sonntag, 14.9. 

    • 10 Uhr Rechnen wie ein GM („Den Faden nicht verlieren“)
    • 13 Uhr Taktik-Test (20 Aufgaben in 40 Minuten zu lösen)
    • 14 Uhr Lösungen zum Test und Aufzeigen der Herangehensweise
    • 17 Uhr Gewinnen mit ungleichen Läufern
    • 19 Uhr Offenes Ende mit Blitzturnier der Teilnehmer

    Pro Programmpunkt ist etwa 1 – 1,5 Std, also genug Zeit zwischendrin.

Ferienpass-Aktion

Auch in diesem Jahr bietet der Schachverein SK Union Oldenburg in Kooperation mit dem Oldenburger Jugendschachverein (OlJuScha) Kindern von 6 - 14 Jahren die Möglichkeit, auf spielerische und unterhaltsame Weise das Schachspiel zu erlernen.
Im Rahmen der Ferienpass-Aktion sind drei Termine geplant:
  • Donnerstag, 7. August 2014
  • Montag, 18. August 2014
  • Dienstag 2. September 2014
Die Kurse finden jeweils von 16.00 - 18.00 Uhr statt.

Veranstaltungsort: Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. 3, Eingang D
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Aufgrund der hohen Nachfrage sind alle Kurse bereits ausgebucht!
(4005) 08.08.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

14. Wertungsturnier Senioren 2014 beendet  Ergebnis

Traurige Meldung: Willi Hilgendorf ist verstorben
Unser längjähriger Kassenwarts und Mannschaftsspieler ist viel zu früh
nach kurzer schwerer Erkrankung verschieden.
Die Mitglieder vom SK Union Oldenburg fühlen mit seiner Familie.

(4001) 27.07.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Spielermeldung zum Meisterturnier im Dähne-Pokal jetzt bis spätestens 14.9.14 an Matthias Bletz senden (matthias.bletz (at) gmail.com)

(4000) 27.07.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Schachsport in die Presse!

Liebe Vereinsmitglieder und Schach-Interessierte,
Nach einer einjährigen Unterbrechung habe ich wieder das Amt des Pressewarts übernommen. Ich bin jederzeit dankbar für jede Art von Unterstützung und insbesondere für Themenvorschläge, um den Verein und den Schachsport umfassend und aktuell in der Presse darzustellen.
Jan Wagner
presse_skunion(at)web.de
(3999) 25.07.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

Schnellschachturnier am 6. Juli

Für Kurzentschlossene: Wer am 6. Juli beim 1. Offenen HSK-Sommerschnellturnier in Hamburg teilnehmen möchte, kann sich zwecks Bildung einer Fahrgemeinschaft an skunion@live.de schicken.

Turnierausschreibung auf hsk1830.de

(3998) 05.07.2014 von Admin Schreib Du den ersten Kommentar dazu! (members only)

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