SBOO-CUP 2018

Der SK Union Oldenburg richtet am 1. Mai den SBOO-Cup 2018 aus! Zu spielen sind 7 Runden Schnellschach (20 min.).

Ausschreibung auf der Website des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland

Verbandliga: 3. Platz für Oldenburg 2

Am letzten Spieltag in der Verbandsliga West ging es für unsere 2. Mannschaft gegen die SG Osnabrück II. Uns fehlte eine ganze Reihe an Stammkräften, die z.T. in der „Ersten“ zum Einsatz kamen, auch unser Gegner war etwas ersatzgeschwächt, hier fiel vor allem der Ausfall des 6. Brettes ins Gewicht, sodass Andreas Wetjen nicht einzugreifen brauchte und wir mit einem 1:0 in den Kampf starteten.

Im Grunde ging es um nicht mehr viel, unser Saisonziel des Wiederaufstiegs in die Landesliga war bereits abgehakt und die Gäste brauchten sich auch keine Abstiegssorgen mehr zu machen. Nach der frühen Führung gab es ein recht zügiges Remis im frühen Mittelspiel an Brett 8 bei Riza Shoshaj. Sicher keine ausgekämpfte Partie, aber für Riza, der ohne Zahl in den Kampf gegangen war, sicherlich ein akzeptables Ergebnis. 1,5:0,5.

Eine Niederlage folgte an Brett 7 bei Torsten Wollin. Sein König geriet unter Druck vo

Am letzten Spieltag in der Verbandsliga West ging es für unsere 2. Mannschaft gegen die SG Osnabrück II. Uns fehlte eine ganze Reihe an Stammkräften, die z.T. in der „Ersten“ zum Einsatz kamen, auch unser Gegner war etwas ersatzgeschwächt, hier fiel vor allem der Ausfall des 6. Brettes ins Gewicht, sodass Andreas Wetjen nicht einzugreifen brauchte und wir mit einem 1:0 in den Kampf starteten.

Im Grunde ging es um nicht mehr viel, unser Saisonziel des Wiederaufstiegs in die Landesliga war bereits abgehakt und die Gäste brauchten sich auch keine Abstiegssorgen mehr zu machen. Nach der frühen Führung gab es ein recht zügiges Remis im frühen Mittelspiel an Brett 8 bei Riza Shoshaj. Sicher keine ausgekämpfte Partie, aber für Riza, der ohne Zahl in den Kampf gegangen war, sicherlich ein akzeptables Ergebnis. 1,5:0,5.

Eine Niederlage folgte an Brett 7 bei Torsten Wollin. Sein König geriet unter Druck von Dame und Springer, was er noch zusammenhalten konnte. Als aber auch das andere Pferd zur Unterstützung herangaloppierte, fand der Gegner schließlich ein adrettes  Mattbild mit zwei Springern. 1,5:1,5.

Ernst Heinemann am Spitzenbrett konnte relativ früh eine Figur gegen einen Bauern gewinnen, vermutlich einfach durch ein Versehen seines Gegenübers. Mit einer Gesamtleistung von über 2300 Punkten kann Ernst auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. In dieser Statistik war nur Hartmut Bürckner, der diesmal in der 1. Mannschaft spielte, mit 6/6 und 2560 Punkten (!) erfolgreicher. 2,5:1,5.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine Gewinnstellung an Brett 2, eine kritische an Brett 5 und zwei in etwa ausgeglichene Stellungen an den Brettern 3 und 4. Maik Schäfer an Brett 4 hatte bis dato nicht so recht Fuß fassen können in dieser Saison, aber heute war er in Spiellaune. Als seine Stellung etwas passiv zu werden drohte, gab er einen Bauern für Aktivität und erreichte vollwertiges Spiel. In Zeitnot hätte er sogar einmal gewinnen können, immerhin fand er eine Zugwiederholung und erreichte ein Remis. 3:2.

Bei mir an Brett 3 war lange Zeit nicht viel los, außer dass wir beide sehr langsam spielten und früh in Zeitnot gerieten. Hier zog ich unnötigerweise meine aktiv stehende Dame zurück und wurde dann auch noch etwas ungenau, der Gegner spielte aber nicht den Zentrumsdurchbruch, der ihn etwas in Vorteil gebracht hätte, und wenig später bot er in ausgeglichener Stellung Remis an. Auf Grund der Lage an Brett 2 nahm ich das Angebot an zum 3,5:2,5.

Das kritische Brett war das von Walter Förste und ging nun leider verloren. Walter hatte in der Eröffnung einen Bauern gegeben, der Gegner hatte dafür strukturelle Nachteile und auch Probleme mit der Entwicklung. Walter spielte taktisch recht findig, nach dem Damentausch, den er versuchte zu vermeiden, wurden jedoch seine Bauern am Königsflügel schwach und die Stellung war nicht mehr zu halten. 3,5:3,5.

Nun war es also an Thomas Elbern, der hier sein Combeback in dieser Saison gab, den Kampf zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Aus seiner heimischen Analysierküche servierte er in der Eröffnung ein scharf gebratenes Omelette surprise und hatte schnell einen gewaltigen Zeitvorteil in einer wilden Stellung, der sich dann auch materiell niederschlug. Am Ende hatte er einen satten Turm mehr, den er gegen zwei verbundene Freibauern des Gegners zurückgab und in ein völlig gewonnenes einfaches Turmendspiel überleitete. Ein blitzsauberer Sieg! Das 4,5:3,5 und damit der 3. Platz in der Abschlußtabelle setzen einen etwas positiven Schlußpunkt unter eine anfangs verkorkste Saison.

(Bericht von Frank Modder)

28.Offene Stadtmeisterschschaft der Senioren - Runde 5 + 6

 

Oldenburg zieht Werder II in den Abstiegsstrudel - Unentschieden an der Hunte

Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga Nord empfing die Schächer aus Oldenburg die 2. Mannschaft des SV Werder Bremen. Befreit vom Druck des drohenden Abstiegs, der bereits nach der vorherigen Runde zur Gewissheit geworden war, spielten die Oldenburger munter auf, so dass sich ein farbenfrohes Hauen und Stechen ergab. 

Martin Breutigam erschien nach einer Autopanne verspätet an Brett 1 und griff mit Schwarz dennoch GM Fish beherzt an beiden Flügeln an. Fish musste schließlich seine Dame opfern, konnte aber schließlich mit Turm, Springer und vier Bauern gegen die schwarze Dame und drei Bauern eine Festung bauen. Dirk Bredemeier liess seine Bauernstruktur von IM Meins ruinieren, erhielt im Gegenzug aber das Läuferpaar und etwas Druck am Damenflügel. Nach spannendem Partieverlauf erreichte der Oldenburger ein Endspiel mit einem leider impotenten Mehrbauern - remis. Sebastian Müer spielte gegen den früheren niedersächsische
Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga Nord empfing die Schächer aus Oldenburg die 2. Mannschaft des SV Werder Bremen. Befreit vom Druck des drohenden Abstiegs, der bereits nach der vorherigen Runde zur Gewissheit geworden war, spielten die Oldenburger munter auf, so dass sich ein farbenfrohes Hauen und Stechen ergab. 

Martin Breutigam erschien nach einer Autopanne verspätet an Brett 1 und griff mit Schwarz dennoch GM Fish beherzt an beiden Flügeln an. Fish musste schließlich seine Dame opfern, konnte aber schließlich mit Turm, Springer und vier Bauern gegen die schwarze Dame und drei Bauern eine Festung bauen. Dirk Bredemeier liess seine Bauernstruktur von IM Meins ruinieren, erhielt im Gegenzug aber das Läuferpaar und etwas Druck am Damenflügel. Nach spannendem Partieverlauf erreichte der Oldenburger ein Endspiel mit einem leider impotenten Mehrbauern - remis. Sebastian Müer spielte gegen den früheren niedersächsischen Landesmeister IM Joachim eine wilde Partie - Strukturen suchten die Kiebitze vergebens. Letztendlich rauchte man auch hier die Friedenspfeife. Max Meesen hingegen hatte sich viel vorgenommen - am Samstag mit Online-Blitz und 100 Taktikaufgaben trainiert und dann am Sonntag IM Richters Königsinder mit dem guten, alten Sämisch-Angriff zerlegt. So muss das laufen! Jari Reuker geriet hingegen gegen das ein klein wenig ältere Talent aus dem Oldenburger Land, Spartak Grigorian unter Druck und musste schließlich die Segel streichen. Berthold Wittje hingegen gelang mit einem Symmetrie-Aufbau gegen Grünfeld-Indisch der 2. Sieg in dieser Saison nach dem Motto "Damenendspiele leicht gemacht"! Marc Schütte geriet in der Eröffnung unter Druck, bastelte sich jedoch eine verwickelte Stellung auf, die irgendwie leider verloren ging. Schließlich spielte Jan Wagner am 8. Brett remis, womit das 4:4 besiegelt wurde.

Mit diesem Ergebnis muss auch Werder Bremen II den schweren Gang in die Oberliga antreten, wo beide Mannschaften sich voraussichtlich in der nächsten Saison wiedersehen. 
(Bericht von Dirk Bredemeier)

Verbandsliga: Niederlage in der Vorschlussrunde

Im vorletzten Saisonspiel ging es ins Emsland zum SV Lingen, genauer gesagt gegen deren 2. Mannschaft. Wir hatten eine gute Truppe zusammen und waren im Schnitt 150 Punkte besser besetzt. An den beiden Brettern, wo die Gastgeber die stärkere Zahl aufwiesen, erzielten wir zudem Remisen - aber am Ende reichte es nicht mal zu einem Mannschaftspunkt.

Doch der Reihe nach. Den Auftakt machte das Spitzenbrett mit Ernst Heinemann, der ein frühes Remisangebot akzeptierte unter Berücksichtigung der persönlichen Situation des Lingener Spielers. Da dieser 100 Punkte mehr aufwies, kann man hinter diesem Resultat sicherlich einen Haken machen.

Es folgten die beiden Partien unserer jungen Spieler. Maik Schäfer hatte an Brett 7 mit Weiß einen ambitionierten Aufbau mit langer Rochade gegen die Moderne Verteidigung gewählt. Beide Seiten griffen an entgegengesetzten Flügeln an. Maik stand sicherlich besser, aber er musste sehr konsequent gegen d

Im vorletzten Saisonspiel ging es ins Emsland zum SV Lingen, genauer gesagt gegen deren 2. Mannschaft. Wir hatten eine gute Truppe zusammen und waren im Schnitt 150 Punkte besser besetzt. An den beiden Brettern, wo die Gastgeber die stärkere Zahl aufwiesen, erzielten wir zudem Remisen - aber am Ende reichte es nicht mal zu einem Mannschaftspunkt.

Doch der Reihe nach. Den Auftakt machte das Spitzenbrett mit Ernst Heinemann, der ein frühes Remisangebot akzeptierte unter Berücksichtigung der persönlichen Situation des Lingener Spielers. Da dieser 100 Punkte mehr aufwies, kann man hinter diesem Resultat sicherlich einen Haken machen.

Es folgten die beiden Partien unserer jungen Spieler. Maik Schäfer hatte an Brett 7 mit Weiß einen ambitionierten Aufbau mit langer Rochade gegen die Moderne Verteidigung gewählt. Beide Seiten griffen an entgegengesetzten Flügeln an. Maik stand sicherlich besser, aber er musste sehr konsequent gegen den König des Gegners vorgehen, um Vorteil nachzuweisen, zudem war er in Zeitnot. Dort griff er fehl und sein Gegner brach plötzlich als Erster durch. 0,5:1,5.

Lennart Höhn an Brett 8 musste sich der Trompowsky-Eröffnung erwehren. In einer zweischneidigen Variante musste er etwas improvisieren, kam aber in ein vernünftiges Mittelspiel, wo sein Gegner wohl die Möglichkeit des Damentausches hätte wahrnehmen sollen.  Danach geriet jedenfalls der unrochierte König des Weißen unter den Druck der kompletten schwarzen Armee. Der Monarch konnte noch einstweilen gerettet werden, nicht aber ein abseits stehender Turm. 1,5:1,5.

An Brett 6 kam es zu einer kuriosen Situation. Benjamin Kluin hatte lange Zeit gegen seine 100 Punkte stärkere Gegnerin mit Schwarz eine Verteidigung zu führen, was aber immer solide wirkte. Schließlich befreite er sich in ein Damenendspiel, wo er einen Bauern gab, um mit seiner Dame auf ein Dauerschach hinzusteuern. Nunmehr zeigte sich aber, dass die Uhr falsch gestellt war, was alle Beteiligten ein wenig ratlos zurückließ. Die Uhr gewährte die 50 Minuten für den 2. Spielabschnitt, obwohl noch keine 40 Züge ausgeführt waren. Allerdings würde das dann bedeutet haben, dass Weiß die Zeit überschritten hätte – wenn der Schreiber dieser Zeilen alles korrekt mitbekommen hat, allerdings war er in dieser Phase selber in Zeitnot und registrierte noch, dass die beiden Parteien sich letztlich auf ein Remis verständigten. 2:2. 

Der besagte Schreiber an Brett 5, Frank Modder, hatte Entwicklungsvorsprung, rochierte lang und rannte mit allen Königsflügelbauern in Richtung des kurz rochierten schwarzen Königs. Aber es gab keine Anrempelungspunkte und Weiß hätte bestimmt auch andere Möglichkeiten gehabt, die Bauern aufzuziehen. Etwas Zwingendes fanden allerdings auch die Rechner hinterher nicht. Beide Spieler waren kurz vor dem 40. Zug in starker Zeitnot und verständigten sich dann nach Damentausch auf ein Remis - der weiße Vorteil war auch nicht mehr ersichtlich, der Oldenburger hätte die letzten 6 Züge auf Inkrement machen müssen. 2,5:2,5.

Die Lage an den drei restlichen Brettern deutete auf zwei klare und eine unklare Partie zu diesem Zeitpunkt hin. Heiko Warns an Brett 3 konnte nicht verhindern, dass Schwarz nach und nach über den Damenflügel in seine Stellung hineinkam. Sein König stand gefährdet im Zentrum und seinen aktiven Turm auf der Königsflanke konnte auch nicht mehr rechtzeitig zur Verteidigung zurückbeordert werden. 2,5:3,5.

Hartmut Bürckner an Brett 4 spielte eine konzentrierte Partie mit Schwarz und konnte seine Stellung verbessern bis zu einem Materialgewinn. Das Endspiel wurde ebenfalls streng behandelt und der Oldenburger fand ein schönes Mattbild. Bobby Fischer hätte an Hartmuts 6:0-Ligabilanz vermutlich seine Freude gehabt! Ausgleich zum 3,5:3,5.

Eine dramatische Partie spielte Anirudh Unni an Brett 2 mit den schwarzen Steinen, er spielte gegen einen Titelträger mit ungefähr gleicher DWZ. Es wurde zu verschiedenen Seiten rochiert und Anirudh opferte eine Qualität, aber es schien nicht klar, ob er Kompensation dafür hatte. Die Struktur war zwar danach schlecht für Weiß, aber es waren schon zwei Figurenpaare abgetauscht und Schwarz konnte auch seine Figuren nicht so schnell aktivieren. Dennoch gelang es dem Oldenburger irgendwann, Druck auszuüben, und in einer dramatischen Zeitnotphase standen beide Könige auf Halbmatt. Auch danach blieb es sehr taktisch, bis die Partie schließlich in ein Damenendspiel mit noch jeweils einem Bauern mündete. Der weiße Bauer war hier etwas weiter vorgerückt, und vielleicht war es Remis zu halten, aber nach 7 Stunden spielten beide Seiten nur noch mit Inkrement und am Ende setzte sich der Lingener doch noch durch. Schade für Anirudh nach so großem Kampf. 3,5:4,5.

Nach dieser ungeplanten Niederlage haben die Oldenburger nun einen Monat Zeit, die Wunden zu lecken und zur letzten Runde gegen die SG Osnabrück (II) nochmal alle Kräfte zu sammeln.

 

Bericht von Frank Moder

28.Offene Stadtmeisterschschaft der Senioren - Runde 4

Ergebnisse Runde 3 + Paarungen Runde 4

Rangfolge

Down and out in Berlin

In der 7. Runde der 2. Bundesliga Staffel Nord mussten die Oldenburger wieder den weiten Weg in die Hauptstadt antreten. Wie üblich begab sich die Erste am Vortag nach Berlin, um sich an die Atmosphäre zu gewöhnen und ausgeruht und frisch am Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht SC Kreuzberg antreten zu können. 

Indes brachten der traditionsreiche Kreuzberger Club erstmals in dieser Saison den holländischen IM van Kerkhof am 1. Brett und damit die Oldenburger Vorbereitung durcheinander. So musste Dirk sich mit einer Larsen-Eröffnung (1.b3) statt mit 1.e4 auseinandersetzen, wobei sein Gegner aber offensichtlich keine großen Ambitionen hegte, was zu einem schnellen Remis führte. Marcs Gegner nutze einen Trick, um die Königsstellung des Weißen zu schwächen und schoss die Berliner so in Führung. Der frühere deutsche Meister GM Kalinitschew opferte früh einen Bauern und setzte Max

In der 7. Runde der 2. Bundesliga Staffel Nord mussten die Oldenburger wieder den weiten Weg in die Hauptstadt antreten. Wie üblich begab sich die Erste am Vortag nach Berlin, um sich an die Atmosphäre zu gewöhnen und ausgeruht und frisch am Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht SC Kreuzberg antreten zu können. 

Indes brachten der traditionsreiche Kreuzberger Club erstmals in dieser Saison den holländischen IM van Kerkhof am 1. Brett und damit die Oldenburger Vorbereitung durcheinander. So musste Dirk sich mit einer Larsen-Eröffnung (1.b3) statt mit 1.e4 auseinandersetzen, wobei sein Gegner aber offensichtlich keine großen Ambitionen hegte, was zu einem schnellen Remis führte. Marcs Gegner nutze einen Trick, um die Königsstellung des Weißen zu schwächen und schoss die Berliner so in Führung. Der frühere deutsche Meister GM Kalinitschew opferte früh einen Bauern und setzte Max mit Angriffsspiel am Königsflügel zu. Die anderen Partien entwickelten sich offen. Im weiteren Verlauf setzte sich wieder das Gesetz der Wahrscheinlichkeit durch; die ELO-Zahlen erwiesen sich als aussagekräftiger denn von den Oldenburgern gewünscht: Kalinitschew setzte sich ebenso durch wie van Kerkhof gegen Martin Breutigam. IM Figura besiegte trotz heftiger Gegenwehr Jari. Sebastian, Berthold und Jan bestätigten dagegen ihre gute Form und erreichten allesamt ein Unentschieden, wobei Sebastian noch mehr hätte herausholen können. Am Ende gab es eine deutliches 6:2 für Kreuzberg. 

Die erste Mannschaft ist damit leider rechnerisch bereits abgestiegen. In den letzen 2 Kämpfen gegen Werder Bremen II und den SK Zehlendorf kann noch einmal Wettkampfhärte in der zweithöchsten Spielklasse trainiert werden, die sicherlich in der nächsten Saison von Nutzen sein wird.

Bericht von Dirk Bredemeier

Verbandsliga: Umkämpfter Sieg für Oldenburgs Zweite

Union II hatte es am 7. Spieltag daheim mit der Mannschaft von Bad Essen zu tun. Auf dem Papier waren die Oldenburger recht klarer Favorit, aber die Gäste sind mitten im Abstiegskampf und boten eine engagierte Leistung, lange war der Ausgang des in einer angenehmen Atmosphäre geführten Treffens offen.

Walter Förste an Brett 7 hatte mit Schwarz eine ambitionierte Eröffnung gespielt, aber ein zentrales Springermanöver seines Gegners unterschätzt, wonach dieser klare Vorteile verbuchen konnte. Die Partie ging auch bald zu Ende. 0:1

An Brett 5 gab es aber recht schnell den Ausgleich. Frank Modder konnte durch ein thematisches Qualitätsopfer ausgangs der Eröffnung die Stellung auflockern und bekam einen Bauern und Spiel dafür. Weiß hätte in der Folge ein paar genaue Züge machen müssen, aber nach einer weiteren Schwächung am Königsflügel ging die Partie schnell zugunsten des Oldenburgers

Union II hatte es am 7. Spieltag daheim mit der Mannschaft von Bad Essen zu tun. Auf dem Papier waren die Oldenburger recht klarer Favorit, aber die Gäste sind mitten im Abstiegskampf und boten eine engagierte Leistung, lange war der Ausgang des in einer angenehmen Atmosphäre geführten Treffens offen.

Walter Förste an Brett 7 hatte mit Schwarz eine ambitionierte Eröffnung gespielt, aber ein zentrales Springermanöver seines Gegners unterschätzt, wonach dieser klare Vorteile verbuchen konnte. Die Partie ging auch bald zu Ende. 0:1

An Brett 5 gab es aber recht schnell den Ausgleich. Frank Modder konnte durch ein thematisches Qualitätsopfer ausgangs der Eröffnung die Stellung auflockern und bekam einen Bauern und Spiel dafür. Weiß hätte in der Folge ein paar genaue Züge machen müssen, aber nach einer weiteren Schwächung am Königsflügel ging die Partie schnell zugunsten des Oldenburgers zu Ende. 1:1.

Potentiell scharf angelegt war das Geschehen bei Steffen Schumann, wo am 4. Brett entgegengesetzte Rochaden zu sehen waren. Beide Könige standen aber wohl relativ sicher, es gab z.B. auch keine Anrempelungspunkte, und keine Seite konnte einen Durchbruch erzielen.

Die Führung in der Hand hatte Maik Schäfer an Brett 6. Maik gab im Mittelspiel das Läuferpaar auf, um die gegnerische Struktur etwas zu schwächen, was zwar ein wenig zweischneidig aussah. Aber in der Folge konnte Maik einen Bauern gewinnen und in ein einfaches Turmendspiel abwickeln. Dort verpasste er den Übergang in ein elementar gewonnenes Bauernendspiel und sein Gegner hielt schließlich Remis. 2:2.

Union II hatte altersmäßig eine gute Mischung am Brett an diesem Spieltag und es war schließlich der dritte junge Spieler, der bei seinem Mannschaftsdebüt das Team in Führung brachte. Lennart Höhn an Brett 8 suchte sein Spiel am Damenflügel, während sein Gegner es auf der anderen Brettseite probierte. Auf Lennarts Hebel an seiner bevorzugten Seite reagierte Schwarz nicht adäquat und hatte keine Kompensation für einen geopferten Bauern, nach Gewinn eines weiteren Bauern behielt Lennart auch in den folgenden taktischen Verwicklungen die Übersicht. 3:2.

Hart umkämpft waren die beiden Schwarzbretter 1 und 3 mit Ernst Heinemann und Hartmut Bürckner. Hier kämpften jeweils beide Seiten mit recht offenem Visier. Hartmut hatte eine schwache Grundreihe, konnte aber Gegenspiel durch Turmverdoppelung auf der zweiten Reihe einleiten. Wie die Partien der beiden Oldenburger genau zu Ende gingen, hat der Autor nicht mehr selbst vor Ort mitverfolgt, aber die Rating-Favoriten aus Oldenburg setzten sich hier jeweils durch.

Ähnlich scharf ging es auch bei Anirudh Unni zur Sache an Brett 2. Sein Gegner hatte das immer interessante Wolga-Gambit auf’s Brett gehievt. Im Mittelspiel war von außen nicht recht die Kompensation für den Bauern ersichtlich, als Anirudh dann zu einem Königsangriff ansetzte. Aber auch sein eigener Monarch war etwas geschwächt, und der Gastspieler nutzte seine taktischen Verwicklungschancen geschickt und holte den Punkt  zum letztendlichen 5:3-Endresultat.

Es wäre gut, wenn wir auch in den zwei noch ausstehenden Kämpfen mit einer schlagkräftigen Truppe auflaufen, um die Saison vernünftig zu beenden und ein Zeichen für 2018/19 zu setzen.

Bericht von Frank Modder

28. Offene Stadtmeisterschschaft der Senioren - Runde 3

Ergebnisse Runde 2 + Paarungen Runde 3

28. Offene Stadtmeisterschschaft der Senioren - Runde 2

Ergebnisse Runde 1 + Paarungen Runde 2

Verbandsliga: Unentschieden gegen Emden

Für die „Zweite“ ging es im Auswärtsspiel in der 6. Runde der Verbandsliga darum, die theoretischen Hoffnungen im Kampf um den Aufstieg aufrecht zu erhalten. Auch nur die ganz Tapferen glaubten wirklich noch daran! Die Gegner aus Emden hatten aber selbst noch Chancen und bis dato eine gute Saison gespielt - und die Brettverteilung ließ auch ein völlig ausgeglichenes Duell erwarten.

Arno Köhne hatte mit Schwarz gegen Dr. de Buhr zunächst einen schweren Stand. Sein Gegner sicherte sich das Läuferpaar und lehnte auch ein Remisangebot ab, nach längerem Lavieren aber war Arno aus dem Gröbsten raus, hatte das Läuferpaar halbiert und mit den Türmen im Zentrum Fuß gefasst. Man wurde sich einig, den Punkt zu teilen.

Auch Ernst Heinemann am Spitzenbrett spielte Remis, wobei er mit Weiß ausgangs der Eröffnung bereits sehr vorteilhaft stand, sein Gegner Andreas Kerker mit Schwarz muss irgendwie

Für die „Zweite“ ging es im Auswärtsspiel in der 6. Runde der Verbandsliga darum, die theoretischen Hoffnungen im Kampf um den Aufstieg aufrecht zu erhalten. Auch nur die ganz Tapferen glaubten wirklich noch daran! Die Gegner aus Emden hatten aber selbst noch Chancen und bis dato eine gute Saison gespielt - und die Brettverteilung ließ auch ein völlig ausgeglichenes Duell erwarten.

Arno Köhne hatte mit Schwarz gegen Dr. de Buhr zunächst einen schweren Stand. Sein Gegner sicherte sich das Läuferpaar und lehnte auch ein Remisangebot ab, nach längerem Lavieren aber war Arno aus dem Gröbsten raus, hatte das Läuferpaar halbiert und mit den Türmen im Zentrum Fuß gefasst. Man wurde sich einig, den Punkt zu teilen.

Auch Ernst Heinemann am Spitzenbrett spielte Remis, wobei er mit Weiß ausgangs der Eröffnung bereits sehr vorteilhaft stand, sein Gegner Andreas Kerker mit Schwarz muss irgendwie die Züge oder Pläne vertauscht haben. Es gelang Ernst aber nicht, seinen Vorteil in etwas Zählbares umzumünzen und der Gegner fand ins Spiel zurück und konnte das Remis sicherstellen. 1:1.

Zu diesem Zeitpunkt schwammen uns an mehreren Brettern (2, 3, 8) etwas die Felle davon, es sah recht böse aus. Und da kam es ganz dick an Brett 7. Maik Schäfer war etwas holprig aus der Eröffnung gekommen, aber es schien immer noch alles irgendwie machbar. In starker Zeitnot geriet Maik dann aber in ein schwieriges Turmendspiel, und bei der nächsten kritischen Entscheidung fiel sein Blättchen. 1:2.

Hier dachte man schon „bitte nicht so hoch heute“, aber es geschahen noch Wunder. Zunächst aber zum Käpt’n Hartmut Bürckner (diesmal auch tatsächlich in Kapitänsfunktion unterwegs). Hartmut übersah einen Zwischenzug gegen seinen alten Mannschaftskameraden aus Leeraner Zeiten, Martin Klinkenborg. Der Oldenburger gab die Dame gegen zwei Türme, wonach es nicht klar war, ob er überhaupt irgendetwas hat. Erst als Martin später seine Dame überlastete, konnte Hartmut ein Grundreihenschach geben und entscheidendes Material gewinnen. 2:2.

Aber der Kampf schien verloren, drei Bretter hingen in den Seilen zu diesem Zeitpunkt. Walter Förste kämpfte an Brett 8 tapfer gegen einen nachgemeldeten, nominell klar stärkeren Spieler. Dieser musste aber auch bis ins Endspiel kneten, wo Walter einen Bauern verlor, was auch seiner etwas schlechteren Struktur geschuldet war. Danach ging es relativ schnell bergab an diesem Brett. 2:3.

Das Wunder geschah an Brett 3. Heiko Warns hatte wohl einen Bauern gegeben, aber die anschließenden taktischen Verwicklungen konnte sein Gegner Edwin Lehmann für sich verbuchen und verfügte nach einer Abwicklung über drei Mehrbauern. Der Emder tauschte danach manches Material ab in ein Endspiel Turm+Springer gegen Turm+Läufer, stellte seine Figuren aber etwas passiv. Mit der letzten Taktik, die sozusagen noch drin war, fing Heiko den Turm, was zu einem Qualitätsverlust für Edwin führte. Heiko konnte dann mit seinem Turm auch noch günstig gegnerische Bauern rasieren - der nicht mehr für möglich gehaltene 3:3-Ausgleich.

Nun zeichnete sich ein 4:4 ab. Frank Modder stand an Brett 5 in der Eröffnung recht vorteilhaft, ließ aber bessere Möglichkeiten aus. Ein Mehrbauer wurde in Zeitnot auch wieder abgegeben. Im Endspiel mit jeweils Turm und Läufer hatte Emdens Eilert Janssen schon wieder ausgeglichen, hätte aber wohl die Türme auf dem Brett behalten sollen, da das Läuferendspiel (gleichfarbige) auf Grund der Struktur praktische Probleme für ihn brachte. Frank konnte einen Bauern mit dem König abholen und gewann zum 4:3.

Doch es schien klar, dass es nicht mehr zu einem Mannschaftssieg reichen würde. Anirudh Unni stand die ganze Partie über gefühlt unter Druck, sein Gegner bildete starke Freibauern am Damenflügel und kam schließlich auch zur Umwandlung und hatte zwei gegen eine Dame auf dem Brett. Der Oldenburger leistete aber lange Widerstand und versuchte noch, den offenen Monarchen des Emders in ein Dauerschach zu verwickeln, aber es gelang nicht. 4:4.

Gefühlt war es heute für beide Mannschaften eine Niederlage. Emden hatte große Möglichkeiten, den Kampf zu gewinnen, während der Aufstiegszug heute die Stadt Oldenburg verlassen hat.

Herbe Schlappe für den SK Union in der 2. Bundesliga

Nachdem der letzte Auswärtskampf beim SV Glückauf Rüdersdorf nur knapp verloren ging und die Oldenburger zwar mit leeren Händen, aber erhobenen Hauptes aus Brandenburg zurückkehren konnten, stand an diesem Sonntag der Heimkampf gegen die 2. Mannschaft des Hamburger SK auf dem Programm. Die Hamburger boten eine junge, dabei aber sehr motivierte Truppe auf. Und während draußen leise der Schnee rieselte, prasselte es kübelweise Regen auf die schwer brütenden Köpfe der Männer von der Hunte: 

Zuerst musste Sebastian Müer erkennen, dass er den Angriff der Schwerfiguren von IM Souleidis auf der h-Linie nicht würde parieren können. Danach musste Marc Schütte dem druckvollen Spiel seiner Gegnerin WIM Diana Baciu Tribut zollen. Ebenso ging es nach verwickeltem Kampf Jan Wagner gegen Julian Groetzbach. Max Meessen und Jari Reuker verloren nach langem Kampf im Endspiel. Dirk Bredemeier stand fast die ganze

Nachdem der letzte Auswärtskampf beim SV Glückauf Rüdersdorf nur knapp verloren ging und die Oldenburger zwar mit leeren Händen, aber erhobenen Hauptes aus Brandenburg zurückkehren konnten, stand an diesem Sonntag der Heimkampf gegen die 2. Mannschaft des Hamburger SK auf dem Programm. Die Hamburger boten eine junge, dabei aber sehr motivierte Truppe auf. Und während draußen leise der Schnee rieselte, prasselte es kübelweise Regen auf die schwer brütenden Köpfe der Männer von der Hunte: 

Zuerst musste Sebastian Müer erkennen, dass er den Angriff der Schwerfiguren von IM Souleidis auf der h-Linie nicht würde parieren können. Danach musste Marc Schütte dem druckvollen Spiel seiner Gegnerin WIM Diana Baciu Tribut zollen. Ebenso ging es nach verwickeltem Kampf Jan Wagner gegen Julian Groetzbach. Max Meessen und Jari Reuker verloren nach langem Kampf im Endspiel. Dirk Bredemeier stand fast die ganze Partie über schlechter; nachdem der 16-jährige Luis Engel jedoch unverhofft seinen Vorteil nahezu vollständig verspielte, musste der Oldenburger im 40. Zug in Zeitnot grob patzen, um die nächste Null in der Reihe zu fabrizieren. Einzig IM Martin Breutigam schien in Normalform zu sein und rang nach langem und spannenden Partieverlauf IM Malte Colpe nieder. Berthold Wittje schließlich verteidigte sich hartnäckig mit seinem Läufer gegen den Turm von WGM Judith Fuchs und wurde mit einem Remis belohnt. 

Nach dieser herben Heimpleite mit 1,5 zu 6,5 bleiben den Oldenburger bei bisher einem mageren Mannschaftspunkt und drei ausstehenden Runden in der 2. Bundesliga nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Ausschreibung für die 28.Offene Stadtmeisterschschaft der Senioren

Veranstalter: SK Union Oldenburg Senioren 
Modus: 9 Runden Schweizer System 
Bedenkzeit: 2h/40 Züge, 1h/20 Züge 30Min/ Rest 
Spielort:Hotel Heinemann, Klingenbergstr.51  26135 Oldenburg
Spielbeginn: 15.00 Uhr 
Das Turnier ist offen für alle interessierten Senioren 50 + 
Das Nichtantreten zur Partie sowie das Überschreiten der Karenzzeit von 30 Min hat den Verlust der Partie zur Folge 
Anmeldungen bei Frank Gehre 04403 9746933 und Dr.Peter Till 04435  3173 

Termine:  wegen Nord-West Cup um eine Woche verschoben ! 
R.1       02.02./09.02.2018 
R.2       16.02./23.02.2018 
R.3       02.03./09.03.2018 
R.4       16.03./23.03.2018 
R.5       30.03./29.03 (noch zu kl&au
Veranstalter: SK Union Oldenburg Senioren 
Modus: 9 Runden Schweizer System 
Bedenkzeit: 2h/40 Züge, 1h/20 Züge 30Min/ Rest 
Spielort:Hotel Heinemann, Klingenbergstr.51  26135 Oldenburg
Spielbeginn: 15.00 Uhr 
Das Turnier ist offen für alle interessierten Senioren 50 + 
Das Nichtantreten zur Partie sowie das Überschreiten der Karenzzeit von 30 Min hat den Verlust der Partie zur Folge 
Anmeldungen bei Frank Gehre 04403 9746933 und Dr.Peter Till 04435  3173 

Termine:  wegen Nord-West Cup um eine Woche verschoben ! 
R.1       02.02./09.02.2018 
R.2       16.02./23.02.2018 
R.3       02.03./09.03.2018 
R.4       16.03./23.03.2018 
R.5       30.03./29.03 (noch zu klären)/06.04.2018 
R.6       13.04./20.04.2018 
R.7       27.04./04.05.2018 
R.8       11.05./18.05.2018 
R.9       25.05./01.06.2018 

Teilnehmerliste
Bisher 19 Meldungen. Wer nicht spielen will, bitte kurze Mitteilung! 

Union-Pokal der Senioren - Finale

Alfred Klingenberg und Ulrich Kuhnert bestreiten das Finale des Union-Pokals der Senioren:

Dähne-Pokal 2018

Der Dähne-Pokal, die Deutsche Pokal-Einzelmeisterschaft im Schach, startet mit den Ausscheidungskämpfen auf Unterbezirksebene. Jeder Verein des Schachunterbezirks Ammerland – Oldenburg (Stadt) – Wesermarsch kann zwei Spieler melden. Bei mehr als zwei Interessen werden die Startplätze vor der ersten Runde ausgespielt. Interessenten melden sich bitte zeitnah beim Turnierleiter: max.messen@web.de.
  1. Runde: Bis zum 26.03.2018 (Halbfinale)
  2. Runde: Bis zum 22.04.2018 (Finale)

Weihnachts-Blitzturnier

Beim traditionellen Weihnacht-Blitzturnier lagen am Ende drei Spieler gleichauf an der Spitze: Marc Schütte, IM Manfred Hermann und Sebastian Müer holten jeweils 13,5 Punkte aus 16 Partien. Marc und Sebastian sicherten sich als Preis je eine Startgeld-Ermäßigung für den NordWest-Cup Ende Januar in Bad Zwischenahn. Aber auch für alle anderen Teilnehmer gab es vorweihnachtliche Preise zum Aussuchen.

Zu weit weg von den Hauptstädtern

Am 10. Dezember empfing der SK Union in der 2. Bundesliga die 2. Mannschaft der Schachfreunde Berlin. 

Der Kampf verlief lange Zeit ausgeglichen. Nach gut drei Stunden brachte Sebastian Müer, dessen dynamisch-aggressives Spiel sich endlich auszahlte, die Oldenburger durch einen Sieg an Brett 3 in Führung. Max Meessen steuerte ein solides Remis bei. Martin Breutigam spielte gegen GM Polzin eine seltene Variante der spanischen Eröffnung und schien unter Druck zu geraten. Schließlich wickelte er in ein Turmendspiel ab, dass der Großmeister trotz Mehrbauer nicht gewinnen konnte.

Dirk Bredemeier opferte frühzeitig einen Bauern, für den er langfristige Kompensation in Form der besseren Struktur und aktiver Figuren erhielt. Nach einigem Gerangel und wohl beiderseits verpassten Chancen endete auch diese Partie remis. Leider waren die Berliner an der Mittelachse am Hebel: Jari Reuker stand nach zun&

Am 10. Dezember empfing der SK Union in der 2. Bundesliga die 2. Mannschaft der Schachfreunde Berlin. 

Der Kampf verlief lange Zeit ausgeglichen. Nach gut drei Stunden brachte Sebastian Müer, dessen dynamisch-aggressives Spiel sich endlich auszahlte, die Oldenburger durch einen Sieg an Brett 3 in Führung. Max Meessen steuerte ein solides Remis bei. Martin Breutigam spielte gegen GM Polzin eine seltene Variante der spanischen Eröffnung und schien unter Druck zu geraten. Schließlich wickelte er in ein Turmendspiel ab, dass der Großmeister trotz Mehrbauer nicht gewinnen konnte.

Dirk Bredemeier opferte frühzeitig einen Bauern, für den er langfristige Kompensation in Form der besseren Struktur und aktiver Figuren erhielt. Nach einigem Gerangel und wohl beiderseits verpassten Chancen endete auch diese Partie remis. Leider waren die Berliner an der Mittelachse am Hebel: Jari Reuker stand nach zunächst gelungener Eröffnung lange Zeit unter Druck und musste schließlich im Endspiel trotz zäher Gegenwehr die Segel streichen. Altmeister Manfred Hermann bekam den sehr aktiven gegnerischen König in der Endphase seiner Partie nicht in den Griff. Berthold Wittje schließlich verteidigte lange aber letztendlich erfolglos ein schlechteres Turmendspiel. Marc Schütte hingegen wurde für seine zähe Verteidigung am Ende noch mit einem halben Punkt belohnt. 

Mit einem Sieg, vier Remisen und drei Niederlagen lautete der Endstand 3:5 gegen die Oldenburger. Im neuen Jahr muss die Mannschaft besser punkten um die Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. 

Dirk Bredemeier

Freier Spielabend im Dreieck: Jetzt dienstags (statt donnerstags)

Begegnung der klassischen Strategiespiele: In der Gaststätte Dreieck, Röwekamp 23, kann man ab sofort dienstags ab 20 Uhr Go und Schach spielen. 

Weihnachtsblitz-Turnier am 14.Dez

Hallo Schachfreunde, hier der Link zur Ausschreibung Weihnachtsblitz 2017
Im Haus der Jugend, Von-Finckh-Str.3 ab 20 Uhr, Regsitrierung bis 19:45 !!
Allen viel Spass!!

Verbandsliga: Oldenburg 2 unterliegt Ammerland 2

Nach der herben Niederlage gegen Hellern 2 ging es im Auswärtskampf gegen den Nachbarn Ammerland schon um die letzte kleine Chance, noch um den Aufstieg mitzukämpfen. Gegner war deren 2. Mannschaft, die sicherlich auch die Aufstiegsambitionen ihrer "Ersten" etwas unterstützen wollte. Leider traten wir heuer erneut nur mit 7 Leuten an, offenbar ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der Abholung des 8. Bretts. Überraschend war in diesem Kontext das schnelle Remis des Mannschaftsführers Arno Köhne an Brett 6. Auch hier kann man nochmal über die Kommunikation reden. 
Nicht viel länger dauerte es bei mir an Brett 5. Mein Gegner erwischte mich etwas auf dem falschen Fuß, nach Damentausch verlor ich das Rochaderecht und hatte keine Perspektiven - mit dem Remis musste man leben. 1:2 der Zwischenstand. Es war überall kompliziert, aber wir durften noch durchaus hoffen. Unser Neuzugang Steffen Schumann konnte seinen Gegner,
Nach der herben Niederlage gegen Hellern 2 ging es im Auswärtskampf gegen den Nachbarn Ammerland schon um die letzte kleine Chance, noch um den Aufstieg mitzukämpfen. Gegner war deren 2. Mannschaft, die sicherlich auch die Aufstiegsambitionen ihrer "Ersten" etwas unterstützen wollte. Leider traten wir heuer erneut nur mit 7 Leuten an, offenbar ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der Abholung des 8. Bretts. Überraschend war in diesem Kontext das schnelle Remis des Mannschaftsführers Arno Köhne an Brett 6. Auch hier kann man nochmal über die Kommunikation reden. 
Nicht viel länger dauerte es bei mir an Brett 5. Mein Gegner erwischte mich etwas auf dem falschen Fuß, nach Damentausch verlor ich das Rochaderecht und hatte keine Perspektiven - mit dem Remis musste man leben. 1:2 der Zwischenstand. Es war überall kompliziert, aber wir durften noch durchaus hoffen. Unser Neuzugang Steffen Schumann konnte seinen Gegner, der mit Alapin ankam, in taktische Gefilde ziehen:
 
Hans - Schumann

1. ... Th5!?. Steffen zeigt seine Stärke: Ein gutes Gefühl für Initiative. Auch Sf4 war stark. 2. h3 Lf4 3. Dc2 Hier half Weiß nur noch Lh7+. Selbst die Engines haben aber hier Probleme, in der Praxis ist es hart für Weiß, hier einen Weg aus der Misere zu finden. 3. ... Lxg3 4. fxg3 Dxg3. Nach 20minüter Nachdenkzeit gab Weiß auf. Er muss wohl seine Dame nach f2 bringen. Dann gewinnt Schwarz mit Txh3 aber einen zweiten Bauern. Starkes Debüt von Steffen! 2:2.
 
Betreffend der Entwicklung an den anderen vier Brettern muss ich mich auf Informationen von Kollegen stützen: Heiko Warns am Spitzenbrett schien lange um Ausgleich zu kämpfen, verlor dann aber im späten Mittelspiel Material, das Endspiel mit Minusfigur war hoffnungslos. Hartmut Bürckner an Brett 2 hatte eine Figur für zwei Bauern bei sonst noch vollem Brett, aber der Gegner hatte Druck mit Leichtfigurenspiel, z.B. gegen einen Bauern von Hartmut im Zentrum. Eine schwierig einzuschätzende Lage. Hartmut ist aber für seine Verteidigungskünste bekannt, und tatsächlich konnte er am Ende auf seinen Materialvorteil pochen. So kam es. Thomas Elbern an Brett 3 spielte ebenfalls eine sehr sinnige Partie und hatte irgendwann einen Mehrbauern und auch einen Stunde mehr Bedenkzeit. Der Mehrbauer muss dann am Ende wohl zu wenig für den vollen Punkt gewesen sein: so dass die Partie remis endete. Sehr schade. Tom hätte nach dem unglücklichen Ende seiner letzten Partie einen ganzen Punkt verdient gehabt. An Brett 7 hatte Andreas Wetjen eine optisch akzeptable Stellung. Ich meine, er hatte etwas Druck am Damenflügel mit Kontrolle einer offenen Linie und Spiel gegen einen schwarzen Bauern. was aber nicht leicht zu beurteilen war. Am Ende ging dieses Brett verloren. 3,5:4,5.
 
Nun geht es in der nächsten Runde gegen den Mitfavoriten Ammerland I. Wenn wir nicht mit 2:6 Punkten in den Jahreswechsel gehen wollen, müssen wir es mal schaffen, 8 Spieler an die Bretter zu befördern und auch alle Partien auszukämpfen.
Bericht von Frank Modder

Oldenburger Stadtmeisterschaft

Bei der Oldenburger Schach-Stadtmeisterschaft am 19. Oktober gelangten die drei Titelträger im Feld auch auf dem Treppchen: Der Internationale Meister Tobias Jugelt von den Schachfreunden Lilienthal konnte seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Trotz einer Niederlage gegen Max Meessen in der dritten Runde hatte er am Ende als einziger 7,5 Punkte aus 9 Partien auf dem Konto. Nur einen halben Punkt weniger hatte der Oldenburger Altmeister IM Manfred Hermann, der als einziger ohne Niederlage blieb. Fide-Meister Marc Schütte wurde nach einem holprigen Start mit sechs Punkten Dritter. Ebenso viele Punkte hatte der junge Collin Colbow vom SK Bremen Nord, der damit einen ausgezeichneten vierten Platz belegte. 

Die Ratingpreise in der Gruppe unter 2000 DWZ gingen an Arno Köhne und Björn Lorenzens (vereinslos), in der Gruppe unter DWZ 1800 DWZ an Jörg Sobieray-Grafe (SF Lohne) und 

Bei der Oldenburger Schach-Stadtmeisterschaft am 19. Oktober gelangten die drei Titelträger im Feld auch auf dem Treppchen: Der Internationale Meister Tobias Jugelt von den Schachfreunden Lilienthal konnte seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Trotz einer Niederlage gegen Max Meessen in der dritten Runde hatte er am Ende als einziger 7,5 Punkte aus 9 Partien auf dem Konto. Nur einen halben Punkt weniger hatte der Oldenburger Altmeister IM Manfred Hermann, der als einziger ohne Niederlage blieb. Fide-Meister Marc Schütte wurde nach einem holprigen Start mit sechs Punkten Dritter. Ebenso viele Punkte hatte der junge Collin Colbow vom SK Bremen Nord, der damit einen ausgezeichneten vierten Platz belegte. 

Die Ratingpreise in der Gruppe unter 2000 DWZ gingen an Arno Köhne und Björn Lorenzens (vereinslos), in der Gruppe unter DWZ 1800 DWZ an Jörg Sobieray-Grafe (SF Lohne) und Maik Schäfer.

Skandinavisch-polnische Auswahl zu stark für Oldenburg

In der 3. Runde der 2. Bundesliga, Staffel Nord, musste die erste Mannschaft des SK Union bei Turm Kiel antreten. Aufgrund der sehr starken Besetzung dieses Vereins mit Großmeistern aus Dänemark, Schweden und Polen machte sich bereits am Samstag vor dem Kampf das Gros der Oldenburger auf den Weg in den hohen Norden, um am Sonntag frisch und ausgeruht die Figuren zu lenken. Am Sonntag stieß die Oldenburger Nachhut hinzu. Dennoch wurde es der erwartet schwere Kampf:

Martin Breutigam an Brett 1 sinnierte über eigene Angriffschancen, als sein Gegener GM Dziuba (ELO 2573!) mit einem Figurenopfer die Stellung öffnete und dem weissen König anschließend keine Überlebenschance liess. Dirk Bredemeier stand mit Schwarz gegen GM Rasmussen beständig unter Druck; ein elegantes Springeropfer führte schließlich für den Kieler Spieler zum Mattangriff. Sebastian Müer glänzte zunächst gegen die schwedische Legende G

In der 3. Runde der 2. Bundesliga, Staffel Nord, musste die erste Mannschaft des SK Union bei Turm Kiel antreten. Aufgrund der sehr starken Besetzung dieses Vereins mit Großmeistern aus Dänemark, Schweden und Polen machte sich bereits am Samstag vor dem Kampf das Gros der Oldenburger auf den Weg in den hohen Norden, um am Sonntag frisch und ausgeruht die Figuren zu lenken. Am Sonntag stieß die Oldenburger Nachhut hinzu. Dennoch wurde es der erwartet schwere Kampf:

Martin Breutigam an Brett 1 sinnierte über eigene Angriffschancen, als sein Gegener GM Dziuba (ELO 2573!) mit einem Figurenopfer die Stellung öffnete und dem weissen König anschließend keine Überlebenschance liess. Dirk Bredemeier stand mit Schwarz gegen GM Rasmussen beständig unter Druck; ein elegantes Springeropfer führte schließlich für den Kieler Spieler zum Mattangriff. Sebastian Müer glänzte zunächst gegen die schwedische Legende GM Hector mit zielgenauer Vorbereitung und heimste einen Bauern ein. Indes bewies auch Hector, dass er den GM-Titel nicht im Lotto gewonnen hat: In der entstandenen scharfen Stellung behielt er Ruhe und Überblick und überspielte den Oldenburger. Erfreulich stark hielt sich dagegen die Oldenburger Mittelachse: Max Meessen remisierte mit Schwarz gegen GM Pakleza ebenso wie Berthold Wittje mit Weiß gegen IM Bromann. Auch Jan Wagner spielte gegen den dänischen Routinier IM Berg sicher und solide und erreichte einen halben Punkt. Schließlich erlebte Anirudh Unni gegen den 240 ELO-Punkte schwereren FM Ralph Junge ein erfolgreiches Zweitliga-Debüt; auch er hielt die Partie im Gleichgewicht. Lange wehrte sich schließlich Marc Schütte gegen GM Carsten Hoi. Letztlich gelang dem dänischen Großmeister im Endspiel mit Dame und Bauern gegen Turm, Läufer und Bauern ein Durchbruch, der zu entscheidendem Materialgewinn führte.

4 Remisen und 4 Niederlagen, diesmal vor allem an den oberen Brettern, führten zur deutlichen Niederlage mit 2:6. In zwei Wochen empfangen die Oldenburger das Team der Schachfreunde Berlin (2. Mannschaft). Dann sollte wieder gepunktet werden, um den Klassenerhalt wahrscheinlicher zu machen!

Bericht von Dirk Bredemeier

Union-Pokal der Senioren 2017

Am 24.11.2017 startet der Union-Pokal der Senioren 2017, der als Knockout-Turnier durchgeführt wird.
Bedenkzeit: 120 min/40 Züge, 60 min/20 Züge, Rest 30 min

Beginn 15.00 Uhr Hotel Heinemann, Karenzzeit 30 min
Bei Remis folgt eine 30-Minuten-Partie, bei wiederholtem Remis entscheiden 3 Blitzpartien à 5 Min.
Bei mehr als 16 Meldungen kämpfen die Spieler ab Meldung 14 in einem Qualifikationsturnier "Jeder gegen Jeden“ mit 15-Minuten-Partien um die Plätze 14, 15 und 16!
Das Turnier ist offen für Jedermann.
Termine:
  • Qualifikations-Runde: 24.11.2017 
  • Runde 1: 01.12.2017 / 08.12.2017
  • Achtelfinale: 15.12.2017/22.12.2017
  • Halbfinale: 29.12.2017/05.01.2018
  • Finale: 12.01.2017/19.01.2018

Graf-Anton-Günther-Pokal 2017

Sieger des Graf-Günther-Pokals der Senioren 2017 wurde Josef Blanket, der seine DWZ um 33 Punkte verbesserte. Ullrich Kuhnert wurde Zweiter mit 26 Punkten Zugewinn, der Drittplazierte Horst Kredel verbesserte sich um 25 DWZ-Punkte. Herzlichen Glückwunsch geht an die drei Gewinner.

Erfolgreicher Auftakt der Zweiten in der Verbandsliga West

SK Nordhorn-Blanke III 3 : 5 SK Union Oldenburg II

Aufstellung SK Union Oldenburg II:

  1. Jan Wagner (weiß)
  2. Heiko Warns (schwarz)
  3. Thomas Elbern
  4. Frank Modder
  5. Arno Köhne
  6. Benjamin Kluin
  7. Maik Schäfer
  8. Walter Förste

Mit einer schlagkräftigen Truppe ging es am frühen Morgen nach Nordhorn um die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. Auf dem Hinweg herrschte im Auto noch Uneinigkeit darüber, ob zwei Punkte für den Klassenerhalt oder für den Wiederaufstieg gut wären, zumindest war aber die Zielsetzung zwei Punkte aus Nordhorn zu entführen, der gemeinsame Nenner des Sonntags.

Es fing nicht allerdings sonderlich gut an. Walter hatte mit schwarz an Brett 8 eine sehr scharfe sizilianische Stellung auf dem Brett, die keine zwei Ungenauigkeiten zuließ. Der Gegner konnte sehr schnell einen nicht parierbare

SK Nordhorn-Blanke III 3 : 5 SK Union Oldenburg II

Aufstellung SK Union Oldenburg II:

  1. Jan Wagner (weiß)
  2. Heiko Warns (schwarz)
  3. Thomas Elbern
  4. Frank Modder
  5. Arno Köhne
  6. Benjamin Kluin
  7. Maik Schäfer
  8. Walter Förste

Mit einer schlagkräftigen Truppe ging es am frühen Morgen nach Nordhorn um die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. Auf dem Hinweg herrschte im Auto noch Uneinigkeit darüber, ob zwei Punkte für den Klassenerhalt oder für den Wiederaufstieg gut wären, zumindest war aber die Zielsetzung zwei Punkte aus Nordhorn zu entführen, der gemeinsame Nenner des Sonntags.

Es fing nicht allerdings sonderlich gut an. Walter hatte mit schwarz an Brett 8 eine sehr scharfe sizilianische Stellung auf dem Brett, die keine zwei Ungenauigkeiten zuließ. Der Gegner konnte sehr schnell einen nicht parierbaren Königsangriff organisieren, sodass Walter früh aufgeben musste. 

An Brett 6 hatte Benjamin sehr schnell Ausgleich mit den schwarzen Steinen erzielt. Es tauschten sich bei stocksolidem Spiel beider Seiten schnell viele Figuren ab, wonach ein Doppelturmendspiel entstand, das für keine Seite Gewinnpotenzial bot. Somit stand es 0,5 zu 1,5 für Nordhorn. 

An den anderen Brettern zeichneten sich dann gute bis sehr gute Stellungen für Oldenburg ab: Der nächste volle Punkt kam von Heiko in einer von Taktik geprägte Partie. Heikos Gegner opferte mutig eine Figur, was auf jeden Fall unter praktischen Gesichtspunkten einen vielversprechenden Eindruck machte. Das zweite Figurenopfer war dann aber wohl des Guten zu viel. Heiko wehrte glänzend alle Drohungen ab und erzielte somit den Ausgleich zum 1,5 zu 1,5. 

Danach brachte Jan die Gäste in Führung. In einer undurchsichtigen Manövrier-Stellung gelang ihm ein unvermittelter taktischer Schlag, der einen wichtigen Bauern gewann, wonach die Stellung bereits in höherem Sinnen gewonnen war. Somit 2,5 zu 1,5 für Oldenburg. 

Frank hatte an Brett 4 mit Schwarz einen zähen Abtausch-Slawen vor der Brust. Nach langem ausgeglichenen Spiel und zwischenzeitlich optisch leicht besserer Stellung für Frank endete die Partie in ein Remis. Wohl glücklicherweise, denn die Endstellung in einem Leichtfigurenendspiel mit weißem Springer und schwarzem Läufer versprach einzig Weiß Gewinnchancen.

Maik Schäfer feierte an Brett 7 ein wirklich beachtliches Debüt in der Zwoten. Mit Weiß spielte er in einem Franzosen eine schöne, solide Spielstellung heraus, die Hoffnung gemachte hatte. Bei zunehmender Zeitnot verkomplizierte sich jedoch die Stellung und Maik verlor erst einen Bauern, geriet dann in eine entscheidende Figurenfesselung. Dennoch eine starke Leistung! Somit stand es 3:3. 

Thomas Elbern hatte seine Partie von Anfang an im Griff. Bei zusehends schlechter werdender Stellung opferte sein Gegner eine Figur für zwei verbundene Freibauern am Damenflügel. Nach Irritationen in der Zeitnotphase (die Zeit von Schwarz war abgelaufen, was aber nicht reklamiert worden war) schaukelte Thomas seine gewonnene Stellung in Ruhe nach Hause, so dass wir 4:3 führten. Arno hatte nun mit Weiß die Aufgabe, den Mannschaftssieg einzufahren. In der Eröffnung hatte er mit Weiß einen minimalen Vorteil herausgespielt, der aber nichts weiter einbrachte. Nach längerem Belauern und Manövrieren der Schwerfiguren gelang Arno letztendlich der Durchbruch, und mit einem taktischen Schlag gewann er Bauer um Bauer und letztendlich die Partie. Glückwunsch.

Am Ende ein doch souveräner 5:3 Erfolg gegen Nordhorn III. So darf es gerne weitergehen!

Bericht von Benjamin Kluin

Der Boden der Tatsachen - Erste verliert Heimspiel gegen König Tegel

Nach dem Auswärtspunkt in der ersten Runde empfing der SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag den Erstliga-Absteiger SK König Tegel. Für die Berliner traten in Oldenburg immerhin 4 Großmeister, 2 internationale Meister und 2 FIDE-Meister an.

Der 16jährige Oldenburger Neuzugang Jari Reuker ließ sich hiervon jedoch wenig beeindrucken und spulte im Blitztempo eine tief vorbereitete Variante gegen IM Bruedigam ab. Dieser fügte sich bald ins Remis, nachdem er trotz hohen Bedenkzeitverbrauchs die Jaris Stellung nicht ernsthaft gefährden konnte. Ein gelungener Einstand! Etwas länger brauchte Dirk Bredemeier, um die Iniative von Robert Rabiega zu neutralisieren und den nächsten halben Punkt einzusacken. An den übrigen Brettern standen Martin Breutigam an 1 und Sebastian Müer an 3 etwas unter Druck, während Max Meessen, Hartmut Bürckner und Berthold Wittje kleine Vorteile hatten. Lei

Nach dem Auswärtspunkt in der ersten Runde empfing der SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag den Erstliga-Absteiger SK König Tegel. Für die Berliner traten in Oldenburg immerhin 4 Großmeister, 2 internationale Meister und 2 FIDE-Meister an.

Der 16jährige Oldenburger Neuzugang Jari Reuker ließ sich hiervon jedoch wenig beeindrucken und spulte im Blitztempo eine tief vorbereitete Variante gegen IM Bruedigam ab. Dieser fügte sich bald ins Remis, nachdem er trotz hohen Bedenkzeitverbrauchs die Jaris Stellung nicht ernsthaft gefährden konnte. Ein gelungener Einstand! Etwas länger brauchte Dirk Bredemeier, um die Iniative von Robert Rabiega zu neutralisieren und den nächsten halben Punkt einzusacken. An den übrigen Brettern standen Martin Breutigam an 1 und Sebastian Müer an 3 etwas unter Druck, während Max Meessen, Hartmut Bürckner und Berthold Wittje kleine Vorteile hatten. Leider musste Sebastian bald die Überlegenheit von GM Richters Stellung anerkennen und die Segel streichen. Marc Schütte hingegen sicherte sich durch geschickte Verteidigung ein Remis. Die Oldenburger Hoffnungen blieben intakt!

Danach ging es leider bergab: Berthold konnte seinen kleinen Vorteil nicht zum Sieg verdichten und gab remis. Hartmut dagegen übersah in guter Stellung eine taktische Ausrede seines Gegners und verlor unglücklich. Gleiches geschah auch Max, der Stück für Stück im Turmendspiel von GM Muse zurückgedrängt wurde. Immerhin erreichte Martin aus einer sehr schwierigen Stellung mit Minusbauer gegen den Berliner Spitzenspieler GM Rene Stern ein Unentschieden.

Die Niederlage fiel mit 2,5 zu 5,5 jedenfalls im Ergebnis zu hoch aus. Nach dem Lecken diverser Wunden werden unsere Spieler sich dennoch konzentriert auf das schwere Auswärtsspiel bei Turm Kiel am 12.11. vorbereiten.

Spielbericht von Dirk Bredemeier

Ernst Heinemann erfolgreich in Bad Harzburg

Ernst Heinemann vom SK Union hat einen hervorragenden 2. Platz bei den 18. Bad Harzburger Schachtagen belegt - vor den Turnierfavoriten IM Nikolai Biriukov, GM Mikail Ivanov!

Turnierbericht auf nsv-online.de

Graf-Anton-Günther-Pokal: Paarungen Runde 4

Ergebnisse Runden 1-3, Paarungen Runde 4

Rangliste

Stadtmeisterschaft

Die Oldenburger Stadtmeisterschaft ist ausgeschrieben! Am 18. November im Haus der Jugend, Von-Finckh-Str. Ecke Alexanderstr. Hier die Ausschreibung als PDF-Datei.

Hoffnungsvoller Auftakt in der 2. Bundesliga

Erste Mannschaft holt Auswärtspunkt am Millerntor

Zum Auftakt der Saison in der 2. Bundesliga (Staffel Nord) musste die erste Mannschaft des SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli antreten - ja, die Kiezkicker haben auch eine Schachabteilung! Das dortige Team ist ebenso wie die Oldenburger frisch aus der Oberliga aufgestiegen. Für beide Mannschaften stellte das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar.

Nach den ersten Zügen hatte sich Martin Breutigam an Brett 1 kleine Vorteile in einem damenlosen Mittelspiel erarbeitet. An Brett 2 wurden die Damen ebenso schnell getauscht, wonach Dirk Bredemeier weiterhin mit unangenehmen Druckspiel seiner Gegnerin zu kämpfen hatte. An den anderen Brettern hingegen ergaben sich komplexe Kampfbilder, die keine zuverlässige Prognose zuließen.

Das erste Tor für die Oldenburger sc

Erste Mannschaft holt Auswärtspunkt am Millerntor

Zum Auftakt der Saison in der 2. Bundesliga (Staffel Nord) musste die erste Mannschaft des SK Union Oldenburg am vergangenen Sonntag beim FC St. Pauli antreten - ja, die Kiezkicker haben auch eine Schachabteilung! Das dortige Team ist ebenso wie die Oldenburger frisch aus der Oberliga aufgestiegen. Für beide Mannschaften stellte das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar.

Nach den ersten Zügen hatte sich Martin Breutigam an Brett 1 kleine Vorteile in einem damenlosen Mittelspiel erarbeitet. An Brett 2 wurden die Damen ebenso schnell getauscht, wonach Dirk Bredemeier weiterhin mit unangenehmen Druckspiel seiner Gegnerin zu kämpfen hatte. An den anderen Brettern hingegen ergaben sich komplexe Kampfbilder, die keine zuverlässige Prognose zuließen.

Das erste Tor für die Oldenburger schoss Ernst Heinemann an Brett 8, der mittels taktischer Tricks die gegnerische Grundreihenschwäche ausnutzte. St. Pauli glich durch eine Niederlage von Max Meessen an Brett 4 aus; der holländische Stonewall hielt dem Ansturm der weissen Figuren diesmal nicht stand. Nun konterte wiederum Berthold Wittje für Oldenburg, nahm dem Gegner eine Qualität ab und behielt in Zeitnot die Nerven und den erforderlichen Überblick. 2 zu 1 für Oldenburg! Danach musste Martin Breutigam gegen seinen IM-Kollegen Feuerstack leider einsehen, dass sein Vorteil nicht zum Sieg reichen würde. Sebastian Müer musste am Ende einer schweren Partie der Endspieltechnik seines Gegners Tribut zollen und aufgeben.

Auch Marc Schütte konnte noch nicht an die Form des Vorjahres anknüpfen, so dass St. Pauli in Führung ging. Zum Glück spielte "Käpt´n" Hartmut Bürckner an Brett 7 eine überlegene Partie, in welcher er seinem Gegner erst einen Bauern abnahm, dann einen zweiten, einen dritten und schließlich in der ihm eigenen Art langsam, aber ganz sicher die eigene Bauernphalanx zum Sieg führte. Nun musste sich nur noch Dirk Bredemeier den hartnäckigen und langwierigen Gewinnversuchen seiner Gegnerin im Endspiel Turm + Springer gegen Turm erwehren, was schließlich auch gelang und zum Endstand von 4 zu 4 führte.

Hinterher haderten auf beiden Seiten Einzelne mit dem Ergebnis und vergebenen Chancen. Als Auftakt in die neue Saison ist ein Auswärtspunkt indes kein schlechtes Signal. Am Sonntag den 22.10. erwarten die Oldenburger dann den stark besetzten Erstligaabsteiger König Tegel aus Berlin; gespielt wird im PFL.

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